Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gërunge#’1 stF. (142 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 3: 5, 10 worten, die ich nie wirdige horte, alsust: «Du bist miner gerunge ein minnevuͤlunge, du bist miner brust ein suͤssú kuͤlunge, du
Mechth 3: 5, 25 herre: «Min tieffú reichunge, min breitú wandelunge, $t min hohú gerunge, min langú beitunge, ich můs dich aber leren: Die edeln
Mechth 3: 14, 14 mit wolves sinnen des werdent die wisen schiere inne. Heilige gerunge von ganzer warheit das geschihet nieman sunder arbeit. Guͤtlich leben
Mechth 3: 15, 13 der tieffen múlen. Gast du mir aber gegen mit bluͤender gerunge der vliessender minne, so můs ich dir gemůssen und mit
Mechth 3: 15, 20 mich, dú schamme geiselte mich, dú rúwe vertuͤmete mich, die gerunge zoch mich, dú minne fůrte mich, der cristan geloͮbe schirmete
Mechth 3: 22, 12 mir dine bekorunge sagen, uf das din lust unde min gerunge úber ein kemin?» Do sprach únser herre: «Nu hoͤre, wie ich
Mechth 3: 23, 1 so vroͤwet sich ie dú warheit.» <KAP><N>XXIII</N>. Die kraft der gerunge benimet die wort; jungfrowen mag got nit enbern; gottes angesiht,
Mechth 3: 23, 8 lustet dich?» Do sprach si aber: «Herr, dú kraft der gerunge hat mir benomen die stimme der worten.» Do sprach er:
Mechth 4: 2, 114 allererst von rúwen und von leide, da nach von gůter gerunge und von geistlicher arbeit und dar zů manig swere siechtag
Mechth 4: 3, 24 das er vertribet die boͤsen gitekeit von den fuͤssen ir gerunge; er git oͮch reinen smak und reisset den heiligen hunger;
Mechth 4: 12, 27 minne, mit aller <FOLIO>(61#’r)</FOLIO> ir schoͤni und mit aller ir gerunge, als si unverboͤset von gotte waren geschaffen, und oͮch mit
Mechth 4: 12, 80 «Goͤnne mir des, das ich die hitze miner gotheit, die gerunge miner moͤnscheit und den lust mines heiligen geistes mit dir
Mechth 4: 15, 4 an ir, die růwent niemer. Das erste ist dú wahsende gerunge, das ander die vliessende qwelunge, das dritte die brinnende bevindunge
Mechth 4: 20, 17 das er iemer alle sine brůder ze vorderste an siner gerunge trůg vor minen oͮgen und da zů mit aller maht
Mechth 4: 21, 6 siben dingen; die sprechent alsus: crefteklichen súfzen, herzeklichen weinen, lebendige gerunge, herte twang, kumberlich ellende, getrúwú demuͤtekeit, vroͤlichú minne.» Aber sprach
Mechth 5: Reg. 45 und das kein creature mag volle gedenken $t der sele gerunge ze gotte <N>XXXII</N>. Von dem hohen ende swester Mehthilt <N>XXXIII</N>.
Mechth 5: 4, 27 als der bilgeri, der berge uf gestigen hat mit grosser gerunge, so stiget er ander<FOLIO>(79#’r)</FOLIO>halp nider mit grosser vorhte, das er
Mechth 5: 4, 52 das ist under Lucifers zagel. Moͤhte si denne in der gerunge nach irem willen gotte ze eren da wesen, da woͤlte
Mechth 5: 5, 17 nach cristanlicher ordenunge. Darumbe mag mir keines menschen gebet noch gerunge helfen.» Do kerte ich mich zů únserm lieben herren und
Mechth 5: 5, 24 das ich ie getet, da volgete mir nieman mitte. Die gerunge, gebet und allú dú arbeit, die man hie fúr sú
Mechth 5: 8, 2 er bitten sol</KAP> Nieman weis, was trost oder pine oder gerunge ist, er werde selber e geruͤret mit disen drin; ich
Mechth 5: 11, 31 alze breit, so wirt dir werlich die hoͤhin der heligen gerunge und dú breiti der goͤtlichen vuͤlunge und die tieffi der
Mechth 5: 11, 38 das du, vil lieber, dir selber ze lobe nach miner gerunge in ze helfe wellest komen, und gib mir, herre, da
Mechth 5: 23, 8 geist moͤhte oder muͤste ufstigen mit arbeiten und sweben mit gerunge und behalsen mit der minne der heligen drivaltekeit in der
Mechth 5: 25, 10 herzen und danken mit vroͤden und reichen uf mit der gerunge und vollebringen mit den werken. Hie von wirt sele und
Mechth 5: 28, 21 langer smacheit ane schulde, und ich vriste si in heliger gerunge langer ze lebende.» Swenne der mensche in der minne liehte,
Mechth 5: 28, 24 versm#;eahet sol sin me denne ieman. Dar inne wahset die gerunge mit unmessigem hunger und bringet denne den menschen usser im
Mechth 5: 31, 2 minne, und das kein creature mag vol gedenken der selen gerunge ze gotte</KAP> «O minne, wie breit wirt din lieht in
Mechth 5: 31, 12 spriche ich uz dem munde der warheit alsus: «Herre, die gerunge die ich zů dir habe in dinem zuge, herre, die
Mechth 5: 31, 24 wol, si moͤhtin dir nit halp gekúndigen die meinunge miner gerunge und die not miner quelunge und das jagen mines herzen
Mechth 5: 34, 33 werk tůt? Si ist oͮch hůfhaltz an den fuͤssen irer gerunge, wan si min selten und treglich gedenket. $t Si ist
Mechth 5: 35, 58 ich, herre, da nach diner suͤssen wollust und miner langen gerunge dich moͤge ane underlas ansehen, also das miner sele oͮgen
Mechth 6: Reg. 9 die sinne bewarent vor irdenischen dingen <N>V</N>.Nach der minne und gerunge die schoͤni der creature git bekantnisse mit jamer <N>VI</N>. In
Mechth 6: Reg. 11 jamer <N>VI</N>. In der jungesten zit solt du haben minne, gerunge, vorhte, rúwe drierleie <N>VII</N>. %/Unser eigen wille mag widerstan dem
Mechth 6: 1, 25 heligen wegen und in nútzen arbeiten. Ich wil miner sele gerunge und mines herzen gebette und die trehene miner súndigen oͮgen
Mechth 6: 1, 65 trúten sol nach siner creftigen wollust und nach ir smekenden gerunge, das ist dú grundelose demuͤtekeit, $t der also wol gebiket
Mechth 6: 1, 100 selenoͮgen wank die gotheit geruͤret mit der ellendiger súfzendiger suͤssen gerunge, der kein creature mag widerstan. Swenne si beginnet ze stigende,
Mechth 6: 1, 135 und swere#.]. Man sol rehte vroͤmelich hin tretten mit creftiger gerunge und mit schuldiger schemunge und mit vliessender $t liebi und
Mechth 6: 1, 157 das nieman wirt von ime getroͤstet, der in mit grosser gerunge kos. So wirt er denne verwiset von den eren, und
Mechth 6: 2, 9 der úwelen danken. Ich bat fúr einen herren durch sine gerunge. Dis ist dú helig antwúrte von gotte und er sprichet
Mechth 6: 2, 10 antwúrte von gotte und er sprichet alsus zů mir: «Sin gerunge die ist sinkendig ze diemuͤtigem $t lebenne, und min gabe
Mechth 6: 5, 1 der nehste in siner sele.» <KAP><N>V</N>. Nach der minne und gerunge die schoͤni der creaturen git bekantnisse mit jamer</KAP> Die erste
Mechth 6: 5, 4 nach der beruͤrunge der minne und nach dem vlusse der gerunge, die kam mit eim jamer. Swenne ich iht des gesach,
Mechth 6: 6, 1 mich selben.» <KAP><N>VI</N>. In der jungesten zit soltu haben minne, gerunge, vorhte, rúwe drierleie</KAP> Ich vragete únsern herren, wie ich mich
Mechth 6: 6, 5 hielte in der ersten zit. Du solt haben minne und gerunge, rúwe und vorhte, wan disú vier ding waren ein beginne
Mechth 6: 6, 17 min herze jamerig sin und min sele jaget mit ir gerunge nach dem grossen wilden tiere. Darumbe sprach únser herre: «Man
Mechth 6: 6, 20 wirt niemer súnder bekeret, er werde denne gejaget mit ilender gerunge heiliger lúten in die tiefen trehene irs herzen.» Mich rúwent
Mechth 6: 7, 5 dingen volgen wil. Das klagete ich gotte mit aller miner gerunge und wunderte mich sere, wa von dis moͤhte sin. Do
Mechth 6: 9, 14 Do sprach si: «Der erste heisset kraft, der ander heisset gerunge, der dritte heisset gůt wille, der vierde heisset stetekeit; wand
Mechth 6: 13, 37 ist si dir willekomen. Mit uswendigen tugenden und mit inwendiger gerunge soltu si enpfahen; mit demuͤtiger vorhte soltu si behalten in

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