Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
geruochen swV. (230 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Heinrich:/ ‘lânt hie genâde vinden mich/ und iuwer stæte hulde./ geruochent mîne unschulde/ vernemen hie und mîne schult./ hab ich mit | |
| nihtes/ wan daz uns <unser> reht geschehe, / und er geruoche daz er sehe/ die brieve und der hantvesten craft,/ dâmite | |
| unreht ich kûme dulde/ und mac sîn niht gelîden:/ dâvon geruoche er mîden/ gewalt und übermüetekeit./ swaz ime erteilent ûf den | |
| mîniu reht:/ man schrîbet an ein permint sleht/ swes man geruochet unde gert,/ mit dem sô wære ich ungewert/ des guotes | |
| gedinge/ si zeinem wîbe kiesen,/ daz si mich niht verliesen/ geruoche mit ir frâge,/ sô daz si mîner mâge/ niht vorsche | |
| mînen ougen/ iuch vil selten habe gesehen./ sît aber ir geruochent jehen/ mîn ze cnehte, sælic wîp,/ sô sol mîn herze | |
| frouwe minneclich,/ mînen dienst enphâhen welt./ frouwe an tugenden ûzgezelt,/ geruochent künden mir ein teil/ durch daz wünnebernde heil/ daz an | |
| das uch unser herre got spart und das er uwer gerůchet. Er valte die mure fur uwer fúße darnyder, ee dann | |
| dúncket mich das er yn minnet und das er sin gerůchet. Darnach sol sich der man auch demutigen wiedder unsern herren | |
| dann uns. Darumb wil ich uch hut myn burg uffgeben, gerucht ir sie zu nemen, und wil sie wiedder zu lehen | |
| ist in der scrift unirborgin,/ do ime di enge[l] irschinen geruchtin,/ do si ir uůze dar umbe suhten:/ daz hastu gebezerit | |
| unde mit dinen underdinge uerdeckes/ di burninde uackelen unsir sunden./ geruche daz fivr an uns unzunden,/ da uore der heilige geist | |
| hie beuore were/ des heiligen geistis camerere,/ do er dir geruchte irougen/ den scaz siner tougen,/ alse wir lesen in diner | |
| scaz siner tougen,/ alse wir lesen in diner ujten./ er geruhte zallen ziten/ in einer tubin bilide irschinen/ vnde saz ufe | |
| unse uogit/ aller note uor dem uater,/ der dir des geruhte gestaten,/ daz du twuges sine uoͮze./ nje nehein cussin neduhte | |
| unirwege/ bi andren frowen bi deme grabe,/ do er dir geruchte an deme dritten tage/ nah siner ufstande jrschinen/ é dan | |
| di uon dirre werlde solde comen/ mit den di engele geruhtin wonen/ vnde rehte witewen waren/ vnde da mite ewicliche genaren/ | |
| vnde alle cristinliche orden,/ di mache einualdic,/ indime gebote éhaldic./ geruche di armen cristen/ indime gebote steten unde fristen/ vnde heile | |
| graciaſ.#.; Da mite ſage wir gote gnade, daʒ er deʒ gerůchet, daʒ er unſ ſin wort ſante. Da nach ſingen wir | |
| danne daʒ opfer. Da mite betútet er got, daʒ er gerůche enphahen daʒ opfer der criſtinheite. So hebit ſich denne die | |
| Entfeng in im der reiner minnen kolen,/ Zů dinen vröuden gerůch in geholen!/ //Jhesu, der reinster můder kint,/ Diͤ iͤ gewart | |
| ////Edel kint van beiden halven,/ Vol dins heilgen geistes salven,/ Gerůch min dürre herze salven,/ Dat ich ouch entgrůn in allen | |
| edel, wise schriverinne,/ sitz nu gar in mine sinne!/ suͤʒ, gerůch bit miner hende schriven,/ dat dir zů lof muͤʒ ewlich | |
| sun hangen./ //Nu has du al bittercheit verwunnen./ suͤʒ, darümb gerůch mir gunnen,/ dat ich diner vröuden muͤʒe smachen/ ind bit | |
| uns gehoren süle,/ of si unser starker andacht vuͤle./ ////Vrow, gerůch mir volle andacht geven,/ dat ich mich zůr kribben muͤʒ | |
| nu schin bit aller macht,/ ind erl#;iuchte mines herzen nacht,/ gerůch min herze dare ziͤn,/ dar ich din vröude müge siͤn,/ | |
| můder, trecke mich na dir!/ warümb dit si, erscheine mir,/ gerůch min arme herze leren,/ wiͤ ich diͤ warheit müg beweren,/ | |
| allerwerdest aller wive,/ diͤ heimlich sache, wil ich sagen./ liͤf, gerůch min bürden dragen:/ ler mich, wand ich des wal bedarf,/ | |
| sin al zit geniͤʒen,/ laʒ $’n buren diner barmherzcheit vliͤʒen,/ gerůch in al zit up uns armen giͤʒen!/ //Wis din bürste | |
| bürste ind din lif/ dem liͤven vür uns, allerschönste wif!/ gerůch in al des diͤnsts ermanen,/ dů he in dir ind | |
| da du geert bis eweliche./ ////Vrow, vol otmuͤden ind eren,/ gerůch din dügd uns herze leren,/ dat wir mügen verdiͤnen diͤ | |
| sinne,/ he saʒ vil senft <ind liͤf> in dir./ suͤʒ, gerůche wisen mir,/ wiͤ dir wer, dů he in dir saʒ,/ | |
| has gewist din otmuͤdcheit/ din wisheit ind din werdicheit./ nu gerůche uns ouch guͤtlich bescheiden,/ wes wir arme sünder sulen beiden;/ | |
| sünder sulen beiden;/ wand wir an uns niͤt trosts enhaven!/ gerůch uns bit din worden laven!/ wir sin bedrücket bit der | |
| sündich:/ als ich din sun in miner hant haven,/ dan gerůch min herze laven,/ dan ervröw al min gemuͤde,/ dat ich | |
| dir versteit,/ dat wil ich bit kurten worden beweren./ suͤʒ, gerůche mich diͤ warheit leren!/ ////Noch bis du diͤ duf, der | |
| ich durch diͤ engel quem als verre,/ allerluterst leidesterre!/ //Nu gerůch min trage herz entfengen,/ gerůch mich zů dem ende brengen,/ | |
| als verre,/ allerluterst leidesterre!/ //Nu gerůch min trage herz entfengen,/ gerůch mich zů dem ende brengen,/ guͤtlich völlich stant mir bi,/ | |
| bi,/ dat $’t schin, dat ich din knecht si!/ //Schön, gerůch min herz ervrowen,/ allerschönest aller vrowen,/ erl#;iucht ind sterc mins | |
| werd schin./ ////Allersuͤʒst, ich můʒ dich vragen,/ bit diner guͤd gerůch mir sagen,/ suͤʒ, bit diner barmherzicheide/ bescheid mich miner unbescheidenheide!/ | |
| ewelicher weiden!/ ////Ei suͤʒ, nu hilp mir din arbeit enden,/ gerůch mir armen din st#;iure senden,/ breng mir selve dine st#;iure!/ | |
| krenklich van verns beschowen,/ ei gebenedid vür allen vrowen!/ vrow, gerůch uns trurgen ervrowen!/ ////Alsus gekront, alsus gekleidet/ brengt dich din | |
| //Suͤʒ Maria vol aller guͤde,/ al uns not ind widermuͤde/ gerůch barmherzlich ane siͤn,/ wand wir zů dinem vanen vliͤn!/ wa | |
| des hilp uns, vrow, vol tr#;iun ind minnen!/ //Dim knecht gerůch sin lon geven,/ als he wandelt dit dötlich leven!/ du | |
| alle die zů ir komen muͤssent, die der heligen drivaltekeit gerůchent. Do vragete ich die juncfroͮwen, wie das were, das si | |
| im selber in gottes willen also verre, das got des gerůchet, das er den menschen vristet und git im denne alles | |
| sich huͤtent vor der goͤtlichen innekeit also: Swenne got des gerůchet, das sin goͤtlich herze von minnen gegen der vil seligen | |
| hilf, sît helfe ist worden nôt./ dîn lôn dienstes sol geruochen,/ daz ich iemer bitte und biute unz an mînen tôt./ | |
| / des küniges Salomonis such / und halden sine ler geruch./ so wirt dir selikeit bekant./ das leret, wie die zucht/ | |
| $s mins leides is $s uß herzen schar./ wirt mir gerucht $s die minne frucht, $s so ist min sucht $s | |
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