Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
geslahen stV. (15 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| agrimonia, swer an dem ougen verlenchet wirt, oder dem etwaz gesleht an daz ouge, daz ez rôt wirt, der sol nemen | |
| swærn zorn und halt den lang, und wenne man ez gesleht, sô tuot ez niht dem gleichen lange, unz daz ez | |
| der unedel falk wenn der den raigel zuo der erd gesleht und wil in vâhen, sô læzt der raigel ainen frischen | |
| kvnde:/ Im wart ein svlich wu1nde:/ E er ie slac gesluge wider,/ So lac er tot dar nider./ Paris aller erschrac,/ | |
| sîne chunst lâzen sehen/ und deheiner meisterschefte jehen,/ ê si geslahen ir valsch dar zuo./ des entrûwe ich mich nuo/ mit | |
| zu im und sprach: ‘In truwen, herre’, sprach er, ‘ir engeschlagent mich nymer tot, mag ichs geschaffen; ich siehe mit mynen | |
| man einer stuntwilo zergat,/ also skiero so diu brawa zesamine geslat./ Tes wil ih mih vermezzen:/ so wirt sin skiero vergezzen./ | |
| $s daz der helt guot/ ze strîte nimmer mêre $s geslüege keinen slac./ Îrinc doch âne wunden $s hie vor Gîselheren | |
| enpfienger von Ermrîche genuoc:/ nie swert er doch durch helm gesluoc./ mir wirt verschert nimmer vel/ durch iuch, hêr Kyngrimursel:/ //Des | |
| hant,/ ich ne chůme niemir uon dirre herte,/ unz ich geslahe mit minem swerte;/ sine hiluet nehain ir grozer scal:/ ir | |
| grauin./ asprianis stangin intfahin./ da was so vil stalis zo geslagin./ sie ne mochtin sie hetbe noch getragen./ an iren danc | |
| deme hûs umme solt oder in caritâte dînet, immer geturre geslahen $t âne die ambehtlûte, die ir undertânen durch bezzerunge willen, | |
| harmblanken henden/ ze lobelîchem prîse./ in Lût noch in Thamîse/ gesluogen vrouwen hende nie/ seiten süezer danne hie/ la dûze Îsôt, | |
| an wîbes muote/ noch herzegallen nie gewan,/ wie solte diu geslahen man?/ wan dazs et von ir leide/ und ouch von | |
| hôrte ir vînt unde sahen/ und mohte sin doch niht geslahen:/ diu süeze wîpheit lag ir an/ unde zucte si dâ |