Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ane adv_prp (6504 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| von der wir sehen; wan diu natûre beginnet irs werkes an dem krenkesten, aber got der beginnet sîner werke an dem | |
| werkes an dem krenkesten, aber got der beginnet sîner werke an dem volkomensten. Natûre machet den man von dem kinde und | |
| bekennet, doch enwelle got des niht, daz mîn sælicheit dar ane lige! Dem anders genüeget, der habe ez im selber, doch | |
| gehôrsame des sînen ûzgât und sich des sînen erwiget, dâ an dem selben muoz got von nôt wider îngân; wan sô | |
| dar umbe muoz mir got wellen, und versûmet er mich an dem teile, sô versûmet $t er sich selber. Alsô in | |
| er mir, dâ ich mir niht enwil? Dâ ich mich ane lâze, dâ muoz er mir von nôt wellen allez, daz | |
| dû heltest dich unordenlîche in den dingen. Dar umbe hebe an dir selber an ze dem êrsten und lâz dich. in | |
| Die liute, die vride suochent in ûzwendigen dingen, ez sî an steten oder an wîsen oder an liuten oder an werken | |
| vride suochent in ûzwendigen dingen, ez sî an steten oder an wîsen oder an liuten oder an werken oder daz ellende | |
| ûzwendigen dingen, ez sî an steten oder an wîsen oder an liuten oder an werken oder daz ellende oder diu armuot | |
| sî an steten oder an wîsen oder an liuten oder an werken oder daz ellende oder diu armuot oder smâcheit, swie | |
| die armen des geistes’, daz ist des willen. Und hier ane ensol nieman zwîvelen: wære dehein bezzer wîse, unser herre hæte | |
| sich sîn selbes ze dem êrsten’; dâ liget ez allez ane. Nim dîn selbes war, und swâ dû dich vindest, dâ | |
| liute ist wênic, die des rehte war nement und dar ane bestânt. Ez ist rehte ein glîch widergelt und glîcher kouf: | |
| daz wesen und den grunt guot mache. Der grunt, dar ane daz liget, daz des menschen wesen und grunt guot sî | |
| von den liuten und wæren alles gerne aleine, und dar ane læge ir vride, und daz sie wæren in der kirchen, | |
| in der wârheit, sô muoz er unsriu werk würken, und an allen sînen werken enmac in nieman gehindern, weder menige noch | |
| nieman genemen noch sînes werkes enmac in nieman gehindern. War ane liget nû diz wâre haben gotes, daz man in wærlîche | |
| daz man in wærlîche habe? Diz wærlîche haben gotes liget an dem gemüete und an einem inniclîchen vernünftigen zuokêrenne und meinenne | |
| habe? Diz wærlîche haben gotes liget an dem gemüete und an einem inniclîchen vernünftigen zuokêrenne und meinenne gotes, niht an einem | |
| und an einem inniclîchen vernünftigen zuokêrenne und meinenne gotes, niht an einem stæten anegedenkenne $t in einer glîchen wîse, wan daz | |
| er alliu dinc götlîche nimet und mêr, dan diu dinc an in selber sint. Triuwen, hie zuo gehœret vlîz und minne | |
| mit vliehenne, $t daz er diu dinc vliuhet und sich an die einœde kêret von ûzwendicheit; $t sunder er muoz ein | |
| er die kunst künnen, er muoz sich vil und dicke an den werken üeben, swie sûr und swære ez im doch | |
| enmugen die crêatûre niht stat gehaben noch vinden; mêr: dar ane ensol uns niht genüegen; $t wir suln uns alliu dinc | |
| reht und niht ê, und niemer ensol der mensche hier ane ze ende komen, er enmüge hier ane âne underlâz wahsen | |
| der mensche hier ane ze ende komen, er enmüge hier ane âne underlâz wahsen und mêr gewinnen in einem wâren zuonemenne. | |
| vlîz gehœren und muoz kosten allez, daz man geleisten mac an sinnen und an kreften, sô wirt den liuten reht und | |
| muoz kosten allez, daz man geleisten mac an sinnen und an kreften, sô wirt den liuten reht und nement got in | |
| oder unglîches würke, mêr: swaz im von ûzwendigen dingen zuovellet an sehenne und an hœrenne, daz sol er ze gote kêren. | |
| mêr: swaz im von ûzwendigen dingen zuovellet an sehenne und an hœrenne, daz sol er ze gote kêren. Dem got alsô | |
| got alsô gegenwertic ist in allen dingen und sîner vernunft an dem obersten gewaltic ist und der gebrûchende ist, der weiz | |
| menschen: $t der ein mensche sî alsô, daz kein gebreste an in stôze oder wênic; aber der ander ist alsô, daz | |
| in stôze oder wênic; aber der ander ist alsô, daz an in stôzent die gebresten. Von der ûzern gegenwerticheit der dinge | |
| würken $t und swaz dû erdenken maht. Gebrichet dir niht an dem willen dan aleine an der maht, in der wârheit, | |
| erdenken maht. Gebrichet dir niht an dem willen dan aleine an der maht, in der wârheit, vor gote hâst dû ez | |
| ir niht enpfinde $t noch gewar enwirde, als ich sihe an vil liuten, die bewîsent grôziu werk, und vinde an in | |
| sihe an vil liuten, die bewîsent grôziu werk, und vinde an in grôze andâht und wunder, der ich niht enhân? Hie | |
| ich niht enhân? Hie solt dû zwei dinc merken, diu an der minne sint: daz ein ist ein wesen der minne, | |
| sie lîhte niht als vil vüelennes und enpfindennes und dar ane schînet wol, daz sie minne hânt, ob sie âne solchen | |
| enist ez doch daz aller beste niht; daz schînet dar ane: wan man sol solchen jubilus underwîlen lâzen durch ein bezzerz | |
| und alsô. Daz enist niht ein guoter wille. man sol an gote suochen sînen aller liebesten willen. Des râmet got in | |
| mit bitterkeit, in der wârheit, swie süeze der wîn sî an im selber, er muoz ie bittern von dem, durch daz | |
| selber, er muoz ie bittern von dem, durch daz er an mich kumet. in der wârheit, der mensche, der des sînen | |
| enmöhten berüeren, sie enrüerten got ze dem êrsten, und swaz an in komen solte, daz müeste durch got an in komen; | |
| und swaz an in komen solte, daz müeste durch got an in komen; dâ nimet ez sînen smak und wirt gotvar. | |
| dû daz lîden, daz got lîdet und durch in kumet an dich, sô wirt ez billîche gotvar, ez sî smâcheit als | |
| vinsternisse als daz klærste lieht: ez nimet allez sînen smak an gote und wirt götlich, wan ez erbildet sich allez nâch | |
| wirt götlich, wan ez erbildet sich allez nâch im, swaz an disen menschen kumet, wan er meinet niht anders und im | |
| umbe deheine wîs niht lâzen. Des vinden wir ein bilde an sant Bernhart und an vil andern heiligen. Solcher învelle enmac | |
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