Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
getuon V. (375 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sere claget vnde weinet./ ich ne mac dit mort niet getůn./ heizet sie balde uon dem $p/ $p iu gint uirloren sal | |
| wil eʒ gern alsô bewarn,/ daʒ er mir nimmer mê getuot/ weder übel noch guot/ noch deheim weltlîchem man./ vil wol | |
| enhabeʒ niht ringe, degen hêr,/ ob ich iht liebes dir getuo,/ daʒ du gedenkest wol dar zuo/ und dîn selbes schônest/ | |
| rôte ritter dô sprach/ ‘wol dan! versuochen waʒ wir megen/ getuon mit stichen und mit slegen.’/ dâ mite lieʒens strîchen dar/ | |
| der nu dem andern zallen tagen/ mit willen nimer leit getuot/ und er allen sînen muot/ im ze dienste hât bereit,/ | |
| so ensol sich nimer mêre/ man gevlîʒen, daʒ er wol getuo.’/ dô sprach Lanzelet dar zuo/ ‘neve, stillent iwer clage/ und | |
| ’woldet ir eine wîle gerûwen,/ unze ich aine tugent mahte getûn:/ an einem chunige wil ich es beginnen,/ unt mach ich | |
| ich mit sturme hân gewunnen,/ unze ich es baz mach getûn;/ des habet ir êre unde rûm./ wan eines tinges trag | |
| uor ſwaz engeſte du habeſt. unde ſwanne du diz gebet geduſt ſo cumet dir froweda. /So du eine ſacha umbe got | |
| pihte uirſenket. $t in der riwe all$/ er trenket. ſi ne ge[t]unt uns nimer necheine not. ſi ne werden widere gauerot. So | |
| es niemer sünde,/ wan er niemer enkünde/ an nihte baz getuon ouch./ er ist tumber dan ein gouch,/ ez sî wîp | |
| ein jâr,/ und dunket die liute guot/ swaz er iemer getuot./ //Der niunde ist ein amatiste./ der des kraft rehte wiste,/ | |
| sîn dâ bî bekant:/ daz bediutet hêrscheit./ im mac nieman getuon leit/ und muoz den herren behagen,/ die wîle er den | |
| kêret,/ und wehset iemer sîn guot./ swaz er iemer mê getuot,/ dâ muoz im an gelingen/ ze allen sînen dingen./ und | |
| buozzen/ unde welle ez gare verlazzen,/ daz er nimmir mere getuo:/ daz reht horet dar zuo./ hat er sich verwandelot,/ so | |
| gihet;/ er sterchet ez dar zuo,/ daz ez daz reht getuo./ von diu so schulen wir uns bewarn,/ daz wir vil | |
| sô gebent diu wîp den hôhen muot./ swaz iemen werdekeit getuot,/ in ir handen stêt diu sal./ wert minne ist hôch | |
| was hie durh mîner swester sun:/ swaz die mohten mir getuon,/ Poydjus und anderr mîner mâge haz/ was et gein mir | |
| ‘vrouwe, ir sît sô guot:/ swaz râtes ir gein mir getuot,/ des volg ich. seht wie ich bin erzogen./ ez ist | |
| mac dich niht gewinnen/ swaz man strîtes mac gein dir getuon./ ez truoc der künic Synagun/ in dem sturme dô er | |
| der manlîche,/ des küenen Chanabêus sun:/ ‘wie sul wir rîterschaft getuon/ vor der getouften sarken?/ mîne poynder die starken/ mugen niht | |
| bote was ungeschendet./ //[V]on Bailîe Sînagun,/ der künec getorste wol getuon/ daz scharpfer strît ist noch benant./ dâ vür sîn manheit | |
| kraft gein dirre ein wint/ ist: sine mugens et niht getuon./ also het der Chanabêus sun/ hœhe über alle die heidenschaft/ | |
| unde vlîze sich dar zuo / wie er nâch den getuo / den diu werlt des besten giht, / und die | |
| nimmer kůmen ůf ir eit, biz er der bezzerunge zwo getůt, der er eine solte han getan. //Uber dise setze alle | |
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