Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gewaltic Adj. (309 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

SalArz 5, 19 (@fol._5_a.@) an di dritte wile des nachtes. Das fleuma is gewaldic uon der dritten wile der nacht biz an di nunde
SalArz 30, 28 in uir geteilit. Vorne in deme houbite ist daz blut gewaldic. rechtirhalp di rote colera. vinster halp di svarze colera. hinden daz
SalArz 47, 26 in horen seitin spil. //Vnlust geschit dicke uon roher vuchte di gewaldic $t ist obene in dem magen. uon der colera. vnde
SalArz 48, 28 sal ouch ein man an sehen welch element an im gewaldic si. vnde sal dene daz beste ezzen al darnach im
SalArz 53, 20 ist si sich daz der uier complexion $t eine zu gewaldic ist an ir. Jst daz di heiz ist. so hat
SalArz 75, 14 trucken da uon daz di (@fol._61_b.@) swarzen colera an im gewaldic ist. Swenne di vulet in deme hunde. so wirt er
SAlex 55 ouh wâren kuninge creftich/ hêr unde mehtih/ ubir manige diet gwaldich,/ ir hêrheit manicfaldich;/ michel was ir wîsheit,/ ir list unde
SAlex 3841 jêmerlîche:/ ‘gedenke, kuninc rîche/ Alexander, wer ih wêre,/ wer was gewaldigere,/ der ie geborn worde,/ lûtis unde burge./ waz mach mir
SM:Gl 1:12,17 swer mînen dienst wil âne dank,/ der muoz mîn gar geweldig sîn:/ ich tuon im doch mit willen kranc/ (daz wirt
SM:Had 35: 5, 2 ir zorn wê tæte,/ ich wurde âne lougen $s dâ gewaltig ir./ Swes ich sî lieblîch irbæte,/ daz bræchte tougen $s
SM:JvW 1: 4, 5 enpfliget:/ daz solm an mîner frowen spehen./ Diu ist gar gewaltig mîn/ ân genâde: diu vil guote/ lât mich trûren, in
SM:JvW 1: 5, 5 lieplîch meine/ der vil liebun mündel rôt./ Sît du bist gewaltig mîn/ unde leitest mîne sinne,/ swie du wilt – ach,
SM:JvW 1: 5, 8 du wilt – ach, werdiu Minne,/ so solt ouch ir gewaltig sîn!/ //Ahten ûf die heide,/ wie si von ir kleide/
SM:KvL 22: 2, 3 herzen minne/ und in rehter liebe meine,/ diu ist gar gewaltig mîn./ Sich hânt alle mîne sinne/ gar vereinet dur si
SM:St 11: 5, 3 wegen:/ ist, daz wir uns zemen legen,/ sô sint ir gewaltig mîn./ Doh wil ich ê mîn geheiz/ bî mir haben,
SM:Te 8: 2, 1 lîb und al den muot vil nâch dahin./ //Frouwe Minne, gewaltig meisterinne,/ sîd dîn wille an mir dekeine mâzze enkan,/ in
SM:UvB 3: 3, 9 mir diu leit:/ habs in hôherm muote, des bist du gewaldig,/ so wirt dir Mêrermuot ze namen geseit!/ //Sange ich hiure
SpdtL 114, 5 sâhen unde hôrten, daz ez in der lêch der sîn gewaltic was ze lîhen, des sol er geniezen. Doch sprechen wir
SpdtL 121, 11 si ir einen geneme, unde sol die vrauwe ir guotes gewaltic tuon, des si ê ungewaltic was. //Als ein man kumet
SpdtL 149, 13 iemer iht getuo. Er sol niemer sô zornic werden, swie gewaltic er sî, daz er unkiusche wort iemer gespreche noch niemen
Spec 47, 33 brode, ſo ir verreſt meget, vnde devmvͦtet ivch vnder der geweltigen $t hende vnſerſ herren vnde nemet in iwer hende palme
Spec 69, 26 iſt’, ſprechint ſi, ‘der ſtarche herre, herre allir tugindi, ein geweltiger herre ane ſineme wîge, ein kunic allir tivre.’ Nv froͮt
Spec 73, 23 $t iwereſ herzin. Warlichen ſolti dehein richir herre odir ein geweltigir vriwent zvͦ iwerme hûſe chomin, mit allim vlizze wrde iwer
Spec 97, 19 anegenge hete uon den heren patriarchen, geborn wart uon den gewaltigen chunegen, gechundet wart uon dem heiligen engele, unde alſ div
SpitEich 21, 12 kome. Kome aver in daz spital ain prelat oder ain gewaltiger wertlich herre, so mag man in von der erde avf
StRAugsb 76, 10 sol ane stiuͤre sin. Swaz aver ez hat des ez gewaltick ist, ist daz an beraitscheffte oder an gute ouff der
StrKD 61, 259 willen vil hat/ und lutzel tut und lat/ durch den gewalttigen got/ und durch dehein sin gebot,/ so wænet er^., er
StRMünch 254,25 und setzen, daz die schergen und die vorsprechen cheiner schidunge gewaltich sein. Und swaz si verscheident, do ir einer schidman oder
StRMünch 347,1 chint, so sol diu witub der chind und dez gůtz gewaltich sein. Ez waer dann daz diu frawe den chinden anders
StRMünch 350,6 nicht der herr. //[134] Ez mag ein herr oder ein gewaltiger amptman wol zu seinem mann sten in daz recht und
StRMünch 417,17 nachtpawr fuͤrbaz der maur wurd beduͤrffen, so sol der rat gewaltick sein, waz er jenem geb, der ain da hat gemauret.
StRMünch 532,29 duͤ dein guͤt deiner ha#;ewsfra#;ewn, deiner chind guͤt, dez duͤ gewaltig pist, und allez daz guͤt, daz dir zuͤ geselleschaft und
SuTheol 23 zwein dingin/ al sin lob vuri bringin,/ daz er si giwaltic undi guot:/ von den zwein er allu wundir dud./ er
SuTheol 119 virluri wir durch disi sculdi./ der tuvil wart ubir unsich giwaltig./ wir warins zuschilis dodis schuldig./ sit chom zi der suni
Tauler 348,9 wir die hei[162r] ligen starken gewaltige menschen, die ir selbes gewaltig sint in werken, in worten und irre zungen und múgent
Tauler 374,35 si in den tugenden sint vor gegangen, das si als gewaltig werdent ir selbes innewendig und [186r] nswendig irre sinne und
Teichn 38,21 pey/ daz er gotez vreunt nicht ſey./ zaimal waz ein gewaltig man/ dem ein lant waz under tan/ und chund nie
Teichn 208,19 werlt pey./ ſchawt wo ein ſamung ſey:/ dw man da gewaltig haiſt,/ die ſind albeg grozz und vaiſt;/ dw andern ſiecht
Teichn 245,78 pauchs phlag,/ ſo w#;ear ez nicht ſo wunderleichen/ daz deu gewaltigen und die reichen/ irem leib w#;earen under tan/ und ſaehen
Teichn 399,6 ‘daz tuͤt ſich zunden/ von dem ainen ſunderleichen,/ daz dw gewaltigen und dw reichen/ ſelber hordent und nicht gebent./ iſt ein
Teichn 564,736 des er punden w#;ear der van./ wer ers gutz ein gewaltig man,/ ſo moͤcht er er damit erſtreben/ und auch dort
Teichn 685,82 mos,/ da tet im chunt der kelner/ das er nymer gewaltig w#;ear,/ er wer nu geſetzt ab./ da ſprach der ſchilt
ThvASu 74,16 siner zeswen in den himelschen über alle fürsten engel unde gewaltigen unde die tugenthaften engele unde die herschenden, unde alle namen
Tr 5906 sus kêrter dannen zehant/ und nam von den mæren,/ den gewaltegen Rômæren/ urloup unde botschaft,/ swaz er betwünge mit craft,/ daz
Tr 5988 daz die dâ vernæmen,/ welch gebot und welhen rât/ der gewaltege sênât/ enbüte unde sande/ einem iegelîchem lande,/ daz undertân ze
TrSilv 45 gnaden iz quam,/ daz der herre siechen began,/ daz dem gewaldigen man/ ze grozer selicheite quam./ her wart dir mite gewiset/
TrSilv 186 widir an den lip:/ so tetich dich ce Rome here,/ gewaldic maniger eren,/ vnde alle dine holden,/ die dis intfahen wolden,/
UvZLanz 8747 uns noch mêre,/ daʒ dise wîgande/ in Iweretes lande/ sô gewaltic wâren,/ daʒ des endorfte vâren/ nieman durch sîn vrevelheit,/ daʒ
VAlex 52 kunege gewan./ iz wâren ouh chunege creftic/ uber manec dît gewaltic,/ vil michel was ir sâlicheit,/ ir list unde ir kundecheit,/
VAlex 80 sîn geslahte daz was hêrlîch,/ ubir al Chrîchen was er gewaltic./ Philippus hîz der vater sîn,/ al Macedonenlant was sîn./ sîn

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