Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
anegenge stN. (145 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| en ist och niht ein zit. eʒ ist nuwen ein angenge der zite, als ein punctel einer linien anegenge ist, unde | |
| nuwen ein angenge der zite, als ein punctel einer linien anegenge ist, unde ist doch niht ein linige. also ist eʒ | |
| vehtent wider die nature. die selben zwei die sint ein anegenge deʒ todeʒ. den soltu widerstan. als ich geseit habe, so | |
| sin wir. der ahte tac vor dem octobri ist ein anegange dirre fiunfzehin iare unde ein ende. Nu wil ich dir | |
| der mande ist ein ende deʒ furgevarnen iares unde ein anegenge $t deʒ kunftigen iares. er mac och heiʒen nach dem | |
| dem dritten tage hin in Decembri, der sunnentac ist ein anegenge deʒ adventus, daʒ uns kunftic ist der tac an dem | |
| heiligin prophêten eine burh, die er bigonde zû wirkine von anegenge dirre werlde. hie wirkit man die steine, dâ ce himele | |
| tût unsir herre: manigin schônin stein hât er gesaminit von anegenge dirre werlde. der êrste stein was der gûte Âbel; der | |
| be zaichent $t die vorchte des alm#;eachtigen gotes, diu ist ein angenge des wistumes. also daz chruͤtze von der erde auf gerihtet | |
| Jesus Jerosolimis et venisset. Also unser herre, der almæhtigot, vor angeng diser werlte im selben ein hereu magt erwelt von der | |
| dem menschen, also merchet ez umb diu werlt an dem angenge. do waz diu werlt an alle widerwærtticheit, do lebten die | |
| ze dem zins. unser herre, der almahtigot, alz er von angeng der werlt im selb ein hiligiu mait erwelt het, unser | |
| do unser herre, unser heilant, der nach siner goͤtlichen natůr anegenge noch ende hat, do er nach menschlicher $t natur zwelf | |
| wazzer fuͤllen und wandelot die ze wein. daz waz daz angeng siner zaichen. mit den drein urchuͤnden offent sich unser herre | |
| ze weihennachten, wan ze disen hochziten hat diu hilig tauffe angenge da die menschen ander stunt geborn werdent ze dem ewigen | |
| maniger herscheft ist diser tach gehiliget. diser tach ist ein angeng unsers hailes, aller der die von der haidenscheft ze der | |
| hiligen christenheit choͤmen sint. an den drin chuͤnigen die daz angeng und die ersten warn so hat uns unser herre ze | |
| der sein tůn wolt und daz er geordent het von anegeng ze tůn. iz waz aver an den verworchten, an den | |
| geweltich ze machen den wein von nichte; der an dem angeng der werlt elliu dinch von nicht geschuf, dez wolt er | |
| christenheit, $t der selb weingart ist gepflantzet und erbawen von angeng diser werlt. die rehten und die heiligen menschen die von | |
| diser werlt. die rehten und die heiligen menschen die von angeng reht gelebt habent und got gedient habent, die sint die | |
| sint und alle die got gedient habent, des liehtes daz angeng noch ende hat, daz ist got selber. do der blint | |
| sinen luͤten den gab er lerær ze allen ziten, von angeng ze aller erst die hiligen patriarche, dar nach gab er | |
| die suͤnt der ungelæubigen. der hilig gelaub der ist ein angenge aller tugende, aver der ungelaub der ist ein angeng aller | |
| ein angenge aller tugende, aver der ungelaub der ist ein angeng aller suͤnden, aller bosheit. der nicht gelaubet an den almæchtigen | |
| mir urchuͤnde. uch gebet ir mir urchuͤnde, wan ir von angenge mit mir seit gewesen. dis rede han ich mit eu | |
| sun und der heilig geist, ein warer got ist an angeng und immer an ende. der heilig vater der ist von | |
| testimonium perhibebitis, ir gebet mir auch urchuͤnde, wan ir von angeng miner lere und miner predige mit mir sit gewesen’. nu | |
| da bei schuͤln wir merchen: der ewig vater der enhat angeng noch ent, der ist weiz, der ist minnesam; der vater | |
| daz ezzen da enist nicht senft umb zerteilen. an dem anegenge der christenheit do waren suͤmlich $t die des vleisches nicht | |
| die guͤt dez almæchtigen gotes, daz er die menschen von angeng in siner hut behalten hat in der alten e vor | |
| dem trone/ da in got mit wolte gelten,/ dem uon angenge der werlte/ den heiligen martereren gehaizen was./ si haizent diu | |
| umbe welles tůn!/ hi wirt daz hertiste uolcwic/ d#4+a#4-z uon angenges zit/ in dirre werlt îe gefrumt wart./ si rite(n)t uf | |
| ich dem tode.’/ Do starckete sich daz uolcwic,/ sam uon angenges zít/ daz sich div werlt erhůp/ unt můter ir kint | |
| wizen:/ ‘min erbe wolt ich gerne besitzín/ daz mír uon angenge gegarwet ist,/ dar mich der heilige Christ/ mit sinem tiuren | |
| des gewaltes kraft gebôt/ leben ân urhap, dîn kunst/ ân anegenges begunst/ was ie, dîn gotlîchiu kraft/ lebende in werder meisterschaft./ | |
| hôhiu kunst, dîn wîser rât/ beslozzen und bestricket hât/ daz angenge und daz ende;/ sunder missewende/ bist dû der urhap genant,/ | |
| vater mensche unde kint,/ gewaltes ungescheiden sint,/ als ie ân anegenge was/ dîn einic drîvalt unitas./ dir sich biegent älliu knie/ | |
| tet erkant/ in dînem namen, süezer Krist./ sît dû daz anegenge bist/ und daz ende hâst erkant,/ sô biut mir dîner | |
| drîe sint/ ein got, eine ân endes tac,/ der âne anegenge ie phlac/ alles, des dû maht gesehen,/ und des ouch | |
| mîn!/ daz rîche iu sol bereitet sîn,/ daz iu an anegenges vrist/ geordent und benennet ist./ ir ladetet mich, dô ich | |
| man ie gehôrte sagen/ und den ie vernunstlîch leben/ von anegenge wart gegeben,/ der möhte vollesprechen niht/ die witze, der man | |
| got, herre Krist,/ sît dû der herzen schouwer bist,/ ân anegenge und âne drum/ in secula seculorum."/ "âmen!" wart gesprochen dâ./ | |
| kraft hât angelân,/ der sînes namen urhap/ von êrst mit anegenge gap./ der himel ist kosmos genant:/ der name ist dâ | |
| daz ez genant sî ein geschaft/ von eines schephæres kraft./ anegenge und ende er hât,/ nâch sînem rehte er umbe gât,/ | |
| kreften sprichet sus/ Dâvît, psalmîgraphus:/ "herre, dû stiftest werde/ von anegenge die erde./ die himele sint dîn hantgetât,/ der beider kraft | |
| er in güetlîche./ er lêrte sie daz gotes wort/ von anegenge unz an daz ort,/ wie got geschuof mit sîner kraft/ | |
| an einen rât/ und seit im des gelouben wort/ von anegenge unz an daz ort./ im wart von im vorgeseit/ diu | |
| geben/ ze vorbilde den liuten,/ mit der schrift bediuten/ von anegenge, als ez geschach,/ als erz hôrte und als erz sach./ | |
| wan als der heilige munt/ tet sante Jôsaphâtes kunt/ von anegenge unz an daz zil./ nû lebet der liute niht ze | |
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