Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gieʒen stV. (241 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| gůteme sode also, daz ez niht ze$/ sur werde, vnd guͤz ez vf die kaldiment vnd tů smaltz dor zvͦ, laz ez | |
| einen grozzen darm, swaz des condimentes $t vͤber blibe, daz guͤz in den grozzen darm vnd verbint beide die innern vnd | |
| so zvͦ lide sie, lege sie in ein schoͤn vaz vnd guͤz daz condimente dar vͤber vnd gib sie hin. 27. Ein gůt | |
| zvͦ slahe die, menge dar zvͦ gestozzen ingeber vnd ein wenic enys, guͤz daz in einen vesten moͤrser, der heiz si, mit dem | |
| vnd tů dar zvͦ saffran vnd seige abe daz sode vnd guͤz dar vf daz gemalne vnd saltz ez zvͦ mazzen vnd laz | |
| ez vf [Bl. 161 r, 1. Sp.] reine stro vnd guͤz dar vf die milich, biz daz sie wol vͤber sige. | |
| milich vnd mit den totern, vnd saffran tů dar zvͦ. vnd guͤz daz condiment vf die gans, laz sie erwallen vnd gibe | |
| vnd krut, diz mal zvͦ sammene, so du dickes muͤgest, vnd guͤz ez in ein pfannen vnd laz ez sieden, untz daz | |
| denne die pfannen vͤmme, snit oben durch daz blat vnd guͤz daz condiment dor in vnd beguͤz daz blat niht. diz heizzent | |
| kere die pfannen vͤmme, snit obene ein venster dar in vnd guͤz daz condiment dar in vnd gibz hin. diz heizzent huͤnre von | |
| r, 2. Sp.] vnd mache ein blat von eyern vnd guͤz butern dor vnder vnd schuͤte diz dar vf, gib im fiuͤr oben | |
| vasten getete, so nim vische vnd backes in smaltze vnd guͤz dor vͤber ein dicke mandelmilch, wol gemenget mit ris mele, vnd tů | |
| nim mandelkern vnd stoz die vnd nim die milich vnd guͤz einer gůten milich dor zvͦ vnd erwelle daz abe vnd schuͤtez | |
| als ein buter wecke vnd leg in vf ein schuͤzzeln vnd guͤz ein mandelmilch druͤmme vnd strauwe ein zvcker dor vf vnd gib | |
| durch ein tůch vnd [Bl. 164 v, 1. Sp.] denne gegozzen in die mandelmilch. vnd gar gesoten in eyme hafen vnd | |
| Sulcher macht wirt er irkant/ Daz des mundis lefzen vort/ Giezen kein dem hœsten wort/ Von des herzen uppikeit./ Gotis heiligen | |
| andaht alſo getrenkit wirt, [das es in got alſo krefteclicheth gegoſſen wirt,] das ez ſich anderre dinge niht wol virdenken mak, | |
| si ist, in dem guoten; wesen, wizzen, minnen und würken giuzet si alzemâle in den guoten, und der guote nimet allez | |
| Disiu einunge ist vil næher, dan der einen tropfen wazzers güzze in ein vaz wînes: dâ wære wazzer und wîn, und | |
| in der kunge buche/ Stet geschriben: ‘nicht suche,/ Herre, an mir den unvlat/ Da mitte dich dicke hat/ Irzurnet mine torheit!/ | |
| dem der mut nicht dieze,/ Daz her sin vaz nicht gieze./ Swer ein vaz vol wines treit,/ Swelcher hant hers nider | |
| von sulle wir gewarnet sin/ Daz wir den win icht giezen,/ Daz wir is nicht missegeniezen/ An der bekorunge./ Du grize, | |
| niemant kan bekeren,)/ Und die margariezen/ Vor die swin nicht giezen/ //Noch daz heilige den hunden geben,/ [115#’v#’a] Wen daz heilige | |
| #s+zu berge#s- ſtegeren/ Und in ire hol ſich legeren/ Und #s+gyzen#s- al da #s+ire vrucht?#s-/ Uf di ſteynberge iſt ir vlucht,/ | |
| hynden?#s-/ #s+Kanſtu wizzen#s- recht di zal/ Der #s+monde wan ſy gyzen#s- ſal/ #s+Ire vrucht, di ſy#s- mit we/ #s+Guzet#s- und #s+mit#s- | |
| pawme./ Der stain was auff geschossen,/ Recht als er wär gegossen/ Von silber maisterlich dar./ Di purgk was kostreich gar./ Sy | |
| deſ aloe. dar zoͮ. So dv diz allez getoͮz. ſo givz denne olevm nardinun. oldir oleum_roſevm. oldir daz vz dem tille | |
| oldir oleum_roſevm. oldir daz vz dem tille wirt gemachot. dar gevz ein triteil eineſ ſtoͮfiſ von ezzike. danne givz ez in | |
| gemachot. dar gevz ein triteil eineſ ſtoͮfiſ von ezzike. danne givz ez in ein glaſevaz. v3nde ſwenne dich daz hoͮbit ſwer. | |
| ſivt ez mit dem biere. v3nde uollemache daz biͤr v3nde givz ez in ein laegillun. v3nde gip ez dem wazzirſuchtigin. zi | |
| ez biderbvn. Nim ein cvphervaz. odir ein heriniz vaz. v3nde gvz ein mez oleſ dir zvo. daz andir deſ handigin ezzichiſ | |
| dû danne niht verzagen,/ sone tuo dem becke niht mê,/ giuz ûf den stein der dâ stê/ dâ mite des brunnen | |
| unwîser muot,/ der mir vil dicke schaden tuot,/ daz ich gôz ûf den stein./ do erlasch diu sunne diu ê schein,/ | |
| was sîn twelen unlanc/ unz daz er ûf den stein gôz./ dô kam ein siusen unde ein dôz/ und ein selch | |
| daz in des dûhte daz im ze gâch/ mit dem giezen wær gewesen:/ wan er entriute niemer genesen./ //Dô daz weter | |
| schanden gevallen,/ als der zuo der gallen/ sîn süezez honec giuzet/ und der balsem vliuzet/ in die aschen von des mannes | |
| iemer gewinne,/ wan daz ich zuo dem brunnen var/ und gieze dar und aber dar./ gewinne ich kumber dâ von,/ sô | |
| ole ʒeſamine cʒerlieʒʒen vnd das alſo welliges vͦf ſant Eraſmum guʒʒen. Do diʒ alſo wart getan, do ſtůnt der heilige gotes | |
| stainpok. Daz ainleft zaichen haizzet der kruk, wanne deu zeit geuzet denne regenwazzer, reht als ain kruk. Daz zwelft zaichen haizt | |
| müezen sîn die geste/ engelten die mich wellen slahen:/ ich giuze ir bluotes manegen trahen/ ê daz ich müge verderben./ nu | |
| vil ze tôde sluoc/ die den keiser wolten slahen,/ er gôz ir bluotes manegen trahen/ mit ellenthafter hende./ ze bitterlichem ende/ | |
| milte niht zergât./ als elliu wazzer ûz dem mer/ gewalteclichen giezent/ und drîn aber fliezent:/ alsô gat des milten zer/ wider | |
| frau die kónigin wol syn. Das es flammen off uch goß ußer synem munde, das ist eintweder hicz von minnen oder | |
| den armen, so das yne das rot blut dardurch qwame gegoßen an maniger stat oben und niden. Diß werte so lange | |
| der cor ſinget, daʒ betútet, daʒ ſancta Maria_magdalena die ſalbe goʒ uf ſin houbet, vnde betutet die menige, die im ingegen | |
| ſich genomen hete. Daʒ er daʒ waſſer in daʒ beckin goʒ, daʒ betutet, daʒ er ſin ſelbeſ blůt vnbe vnſ vergoʒ. | |
| di stinkinde swern in der nasen, ob mans dar in gůsset. Di růte ro gessen oder getrunken, vertribet al vergiftnisse. // | |
| zwei teil louches saffes unde das dritte teil honeges unde gisse das in di nase warm, oder in das ore: is | |
| manigerhande suche der ougen. Der selbe saf in di oren gegossen sterbet di wůrme. Der saf mit wine genutzet vertribet di | |
| ist zu manchen dinge gůt. Das violnolei in das ore gegossen vertribet das clopfen unde alle swerde dar inne. Das selbe | |
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