Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gift stF. (93 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| des gîrs chreul ouf sînem tisk habe, daz ime nehein gift geschaden mach. //Deme chunege Antioche sante Ypocras einen brief, der | |
| gel. diu læzt vergift in irm piz und zesträwet ir gift mit irm peizen und dâ von hât si den namen, | |
| etleicher wort kraft gepunden werd, alsô daz si mit irr gift niht geschaden müg, und wirt auch dar umb mit den | |
| ist auz rehtem nâtürleichem gunderfai, melt vergift, wan sô man gift dar ein geuzt, sô seust daz vaz, ez sei schüzzel | |
| Constinopele inder stat/ vlizliche sver ir quam./ alse man die gift von ir nam,/ do bat die vrowe gůte/ mit inneclichem | |
| So wider ir genist gab/ Und die maselsucht ab/ Und alle suche gar vortreib/ Und in der warheite bleib,/ Do wart | |
| bi der none/ Zu eben glichem lone,/ Der nach der vesperzite quam,/ Daz der den selben pfenninc nam/ Den jener nam | |
| niet./ Daz wir alle gliche gut/ Weren und alle einen mut/ An dem gelouben heten/ Und nimmer misgeteten,/ [88#’r#’b] So enworde | |
| Vor alle die menscheit/ Und in den zungen vuren/ Sinen geist gab den turen/ Zwelfboten, ewangelisten/ Und alle den die do | |
| brunnen und dem ritter,/ Der in mütte bitter/ Waz und gift in hertzen trüg./ ‘Sitt wilkomen, herre clüg,’/ Sprach der ritter, | |
| Für dich ston mit schalle:/ Din stritt ist unser aller gift./ Da von, fürste, habe trift/ Und erlau vil grosser schwer/ | |
| gewant getan./ Sie was auch so schone,/ En=hette sie an gifte1n noch an lone/ Nirge1n eines phe1nni1nges wert,/ Er hette ir | |
| in ir minne,/ Daz er sine sinne/ Zv der erste1n gift ir sante./ Do er baz genante,/ Er sante ir zv | |
| Do er baz genante,/ Er sante ir zv der andern gift mite/ Sine gelezze vn2de sine site;/ Zv dem dritten sine | |
| sin antlitze,/ Zv der funften herze vn2de mvt./ Die sehste gift, die was gut./ Beide lip vnd leben/ Daz hette er | |
| in liep,/ Die wile er den brief las./ Die funfte gift ein kluwe1n was/ Vn2de vo1n beche eine1n kloz,/ Der dem | |
| ha1nt,/ Der was vo1n golde alrot./ Ir iegeliche mir sine gift bot,/ Daz ich wolde schowe1n,/ Welche vnder den frauwe1n/ Die | |
| im daz liet./ Auch saget vns die scrift:/ Er gap gift vber gift,/ Ros, gewant, silber, golt;/ Er hette zv troyge | |
| liet./ Auch saget vns die scrift:/ Er gap gift vber gift,/ Ros, gewant, silber, golt;/ Er hette zv troyge daz verscholt./ | |
| reit/ Hin zv yda in den walt/ Vn2de brachte dar gift manicfalt./ Do er die hulde dar gwan,/ Do saz er | |
| gebot./ Die vrowe war der sendu1nge rot;/ Idoch sie die gift enphinc./ Sie sprach: "sauget, her iu1ngelinc,/ Waz meinet dise sande?/ | |
| mich des,/ Daz er diomedes/ Ein hubisch man were./ Sin gift ist mir v1nmere./ Disme orse ich wol gutes gan/ Durch | |
| vngerne ich ez tete,/ Min herze herte dinc tete./ Zouber, gift noch bete/ Mochte1n mich niht enthalde1n./ Ich liez es got | |
| Und der aller meiste/ Mit sibenvalden geiste/ [14#’v#’b] Siner sibenvaldigen gift,/ Die vil genaden hat gestift,/ In den vurigen zungen/ Den | |
| noch soufen/ Der vil heiligen schrift,/ Biz sie die suzen gift/ Des heiligen geistes entpfan,/ Die sie Gote tut undertan./ Daz | |
| vant ich an der schrift;/ Do van brachten sie zu gift/ Die drie kunige Criste,/ Wen her sinen tot vor wiste./ | |
| Her enworde da mite irlost./ Also glich wart sines todes gift/ Vor al die menscheit gestift/ Daz niemant wart druz gescheiden,/ | |
| Der milde sal nicht eime nemen/ Und eime andern die gift geben,/ Wil her mildeclichen leben,/ Wen roub ist nicht mildekeit./ | |
| in den stunden/ #s+Die dan haben des landes gewin,#s-/ #s+Ir gift ein ander under in#s-/ #s+Und irvrowen sich zu widerstreit#s-/ Daz | |
| guten gewinnen/ Und in von herzen minnen,/ Sus kumt sin gift vor und nach./ Durch die durft sal uns wesen gach/ | |
| kunne,/ Dem geordent ist die wunne/ Des himelischen trones/ Durch gift irs tagelones./ [126#’r#’b] Des sprach her da zu den wissagen/ | |
| wol maister schaft./ Manlichen mütt mitt heldes craft/ Hetten sy in ierem hertzen,/ Flüchtiges schmertzen/ Warend sy gar ungewentt./ __Ir aller | |
| ab an siner schrift,/ Als her von Gote nam die gift./ Der gute Ysaias,/ Der ein wissage was,/ Schreib da von | |
| dar under/ Gemachet inder heiligen ſchrift/ Recht verteclich, an alle gift/ Und ſunderlich uf ieclich buch,/ Al der werlde zugeſuch,/ Und | |
| ratt.’ –/ ’Herre, das ist dise geschrifft,/ Di uberwindet alle gift./ Das tier haisset Milgot./ Alle tier nach seinem gepott/ Mussen | |
| verswendet./ //Nît sünde stiftet âne zal, nît wirset wirs dan gift bekort,/ nît löschet fride und wecket zorn,/ nît wendet manic | |
| den aphel ezzen sach;/ von dir geschach/ im ungemach,/ diu gift zebrach/ in der sîn valsch geschihte wiel./ sîn ouge uns | |
| sol thůn; und das gebe gott, ich wil im die gifft geben in gottes namen! Seht hie’, sprach der konig, ‘schöner | |
| ellendigen orschlage an mich, wan mich nideret hie din hoheste gift. Alsus antwúrt got, der es alles gibet: «Din berg sol | |
| gruͤssen mit allen zungen, man sol ir dienen mit aller gift, man sol si vroͤwen mit aller gabe.» <KAP><N>XXXV</N>. Wie dú | |
| merchen gewesse/ by eynre gelykenisse:/ bode ich eynre vrouwe myn ghyfte/ der se versmaedde und wolde nicht,/ ich sage uch daz | |
| wat heiles si an ons gewant,/ du koirst voir alre gifte gulde,/ kondestu van ons erwerven hulde.’/ doe waert ich ein | |
| zeren? / sich, wie die blume wirket in der spinnen gift, / honig schephet in der bine der naturen trift, / | |
| rouberinne,/ die ist ein schimel und ein nacht, $s ein gift, ein gall der erge,/ sie roubet lib, er unde gut. | |
| des mutes sarg/ und machet das gesichte stark/ und sterbet gift und sie verjeit./ gedanke rein in gruft des mutes rere,/ | |
| verjeit./ gedanke rein in gruft des mutes rere,/ der sünden gift in herzen grunde tere./ der sele ougen sere/ an diner | |
| mit sines hochsten geistes funk./ der tugent dunst der sünden gift erstecke/ und minne flamm in herzen rore wecke,/ genade schult | |
| das macht sin tugent zam. / sin saf verlescht der gifte flamm / und junget, wer sich damit smirt./ got, allem | |
| der segel mines tichtes schifft. / da Eva schephte todes gift / und trenkte menschen künne gar,/ der hochste got, der | |
| in wusch der sorgen rost./ die rad uß herzen tigel gift der sünde/ und uns in minne glüte dir gefründe,/ e | |
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