Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
got stM. (7085 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| slahen wölte. Dô sprach der künic: nein! wan vil lîhte got wil und sol mir durch dise smâcheit mîn bestez tuon. | |
| in lîdenne. Dô sprach der vater: wiltû, sun, daz ich got bite, daz er dir daz beneme? Dô sprach der ander: | |
| ez ist mir nütze; daz bekenne ich wol. Sunder bite got, daz er mir sîn gnâde gebe, daz ich ez willîche | |
| willîche lîde. man vrâgete eines einen siechen menschen, warumbe er got niht enbæte, daz er in gesunt machete. Dô sprach der | |
| was, wan er wölte des gewis sîn, daz der minniclîche got niemer enmöhte daz gelîden, daz er siech wære, ez enwære | |
| wan ist der mensche guot, sô wil er allez, daz got wil, und niht, daz got welle, daz der mensche welle; | |
| sô wil er allez, daz got wil, und niht, daz got welle, daz der mensche welle; dem wære gar unreht. Und | |
| gesunt wesen. Wan âne zwîvel, möhte daz gesîn, daz mich got gesunt machete âne sînen willen, mir wære unwert und unmære, | |
| unminne. Vil lieber, bezzer und nützer ist mir, daz mich got minne und ich ouch siech sî, dan ob ich gesunt | |
| dan ob ich gesunt an dem lîbe wære und mich got niht enminnete. Daz got minnet, daz ist iht; waz got | |
| an dem lîbe wære und mich got niht enminnete. Daz got minnet, daz ist iht; waz got niht enminnet, daz enist | |
| got niht enminnete. Daz got minnet, daz ist iht; waz got niht enminnet, daz enist niht, alsô sprichet daz buoch der | |
| der wîsheit. Ouch hât daz die wârheit, daz allez, daz got wil, in dem selben und von dem selben, daz ez | |
| wil, in dem selben und von dem selben, daz ez got wil, sô ist ez guot. Wærlîche, menschlîche ze sprechenne: mir | |
| sache, war umbe mir unwert und unmære wære, daz ich got welle biten, daz er mich gesunt mache: wan ich enwil | |
| mache: wan ich enwil noch ensol den rîchen, minniclîchen, milten got umbe sô kleine niht biten. Wære, daz ich ze dem | |
| daz ich spriche, daz allez guot, joch alle crêatûren, gegen gote ist minner dan ein bône gegen aller dirre lîplîchen werlt. | |
| werlt. man sölte sich des sêre schamen von herzen vor gote und sînen engeln und vor den liuten, daz man des | |
| ouch der heidenen sint des vol, wie vrome liute durch got und ouch durch natiurlîche tugent ir leben hânt gegeben und | |
| niht erschræken und williclîche lîp und sêle ûfgæben $t durch gotes gerehticheit. Dâ mite sî des buoches ein ende. Doch sô | |
| uns dunket sô grôz, daz wir ein kleine lîden durch got, die êwige sælicheit. Daz ander wort, daz ich meine, daz | |
| sprichet in dem êrsten buoche sîner bîhte. Er sprichet, daz got allez, daz noch zuokünftic ist, joch über tûsent und tûsent | |
| blintheit verborgen wese. Mir genüeget, daz in mir und in gote wâr sî, daz ich spriche und schrîbe. Der einen stapschaft | |
| er daz êwangelium von dem hœhsten, daz kein mensche von gote hie gesprechen $t mac; und ouch sint sîniu wort und | |
| ouch unsers herren wort dicke unrehte vernomen. Der minniclîche, milte got, diu wârheit, gebe mir und allen den, die diz buoch | |
| unser herre sprichet. Ez ist ouch der acker, dar în got sîn bilde und sîn glîchnisse hât îngesæjet und sæjet den | |
| aller güete: sâmen götlîcher natûre. Götlîcher natûre sâme der ist gotes sun, gotes wort. Der ûzer mensche der ist der vîentlich | |
| sâmen götlîcher natûre. Götlîcher natûre sâme der ist gotes sun, gotes wort. Der ûzer mensche der ist der vîentlich mensche und | |
| in mir, daz mich hindert und dem wider ist, daz got gebiutet und daz got rætet und daz got hât gesprochen | |
| hindert und dem wider ist, daz got gebiutet und daz got rætet und daz got hât gesprochen und noch sprichet in | |
| ist, daz got gebiutet und daz got rætet und daz got hât gesprochen und noch sprichet in dem hœhsten, in dem | |
| Daz vleisch rætet untugent und bôsheit; der geist rætet minne gotes, vröude, vride und alle tugent. Der dâ volget und lebet | |
| meister, Tullius und Senecâ, daz enkein redelich sêle enist sunder got; sâme gotes ist in uns. Hæte er einen guoten, wîsen | |
| und Senecâ, daz enkein redelich sêle enist sunder got; sâme gotes ist in uns. Hæte er einen guoten, wîsen und vlîzigen | |
| werkman, sô betrüejete er dester baz und wüehse ûf ze gote, des sâme er ist, und würde diu vruht glîch ein | |
| sâme er ist, und würde diu vruht glîch ein natûre gotes. Birboumes sâme wehset ze birboume, nuzboumes sâme in nuzboum, sâme | |
| Birboumes sâme wehset ze birboume, nuzboumes sâme in nuzboum, sâme gotes in got. Ist aber, daz der guote sâme hât einen | |
| wehset ze birboume, nuzboumes sâme in nuzboum, sâme gotes in got. Ist aber, daz der guote sâme hât einen tumben und | |
| noch ûzwahsen enmac. Doch sprichet Origenes, ein grôz meister: wan got selber disen sâmen îngesæjet und îngedrücket und îngeborn hât, sô | |
| glenzet, liuhtet und brinnet und neiget sich âne underlâz ze gote. Der êrste grât des innern und des niuwen menschen, sprichet | |
| sunder er löufet und îlet ze lêre und ze râte gotes und götlîcher wîsheit, kêret den rücke der menscheit und daz | |
| wîsheit, kêret den rücke der menscheit und daz antlitze ze gote, kriuchet der muoter ûz der schôz und lachet den himelschen | |
| er ist mit minne gebunden alsô mit guotem vlîze mit gote, unz er in gesetzet und in gewîset in vröude und | |
| mê zuonimet und gewurzelt wirt in der minne und in gote, alsô daz er bereit ist ze enpfâhenne alle anvehtunge, bekorunge, | |
| grât ist, sô der mensche ist entbildet und überbildet von gotes êwicheit und komen ist in ganze volkomen vergezzenlicheit zerganclîches und | |
| lebens und gezogen ist und übergewandelt in ein götlich bilde, gotes kint worden ist. Vürbaz noch hœher enist enkein grât, und | |
| menschen ist êwic leben. Von disem innern edeln menschen, dâ gotes sâme und gotes bilde îngedrücket $t und îngesæjet ist, wie | |
| leben. Von disem innern edeln menschen, dâ gotes sâme und gotes bilde îngedrücket $t und îngesæjet ist, wie der sâme und | |
| der sâme und daz bilde götlîcher natûre und götlîches wesens, gotes sun, erschîne und man sîn gewar werde und ouch etwenne | |
| werde, sprichet der grôze meister Origenes ein glîchnisse, $t daz gotes bilde, gotes sun, ist in der sêle grunde als ein | |
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