Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
grim stM. (104 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| wort ane barmherzigú werk, was hilfet liebin zů gotte und grimmi zů gůten lúten? So sprichestu: «Gebe mir es got, ich | |
| listig in sime schutze, nieman ist so arg an sime grimme, das er minen himmel moͤge zerstoͤren oder <FOLIO>(127#’v)</FOLIO> zerbrechen oder | |
| den wirt alle irú arbeit benomen, mit hasse und mit grimme warent si dar komen. Alse si denne das gesehent, das | |
| in der vare mit in. Ich wart angegriffen #.[in ganzem grimme mit in#.]. Ich wart gevangen in giriger abgunst mit in. | |
| ich so in jamer lymme,/ Wann mich hat in starkem grymme/ In sinen clowen ein mechtig ar./ Der drucket zu so | |
| kumen dar/ Daz dich in sin cloen ein ar/ Mit grymme hat der wischet?/ Min muͤt vor not erhischet/ Daz ich | |
| sus rette er sin wares kint $s von bunde todes grimme./ Wie helle glut über alle hitze wiget heiß, / doch | |
| in sins vater lant./ von dannen kumet er in zornes grimme./ die engel werden ußgesant,/ die toten wecket ires rufes stimme./ | |
| sante er dem se/ den stork, der sie verslant in grimme alle./ ist senfte, gut der here din, $s des in | |
| gerichet sin, / der mir nu hülfe von der marter grimme.’ / der kranech dem wolfe stieß den hals in sinen | |
| mit tusent schiffen ilte nach./ im was gein Troi in grimme gach:/ das ganze künigrich er zerreib./ künig Priamus, Paris, Hector | |
| sin gemüte,/ snel lischt sins zornes glüte,/ wie heiß der grim enphenget si./ Darnach die sunne gat / ein manet in | |
| und dort werndes leit./ Vier finster Silla töten / in grimm der Romer ließ / und houbet der genöten/ für sich | |
| began./ Dô gewan er widere $s rehten heldes muot./ in grimme wart gewâfent $s dô der helt guot./ einen schilt vil | |
| ich vernomn?/ wan wolt et nu der tiuvel komn/ mit grimme zorneclîche!/ den bestüende ich sicherlîche./ mîn muoter freisen von im | |
| ensprach./ vngerne er Reinharte sach,/ Sin widermvt was grozlich,/ mit grimme grein er vber sich./ Reinhart liez hern Brvnen da,/ zv | |
| walt unt môs./ si ezzent diu ros,/ si lebent mit grimme./ der tuuil wont dar inne./ der chůnc was ein starch | |
| scilt er uf ruchte,/ den spiez er uf zuchte,/ mit grimme hiwer den uolen;/ er uorderote sinen scolen,/ Targis dar ingegene,/ | |
| mare Sampson;/ den chlageten alle Karlinge./ Roͮlant <rach in> mit grimme:/ er sluc in almitten zetal./ di haiden uielen ane zal;/ | |
| tugente erchanten:/ si uermiten gerne Roͮlante(n)./ Alfrich uon Affrica/ mit grimme stach er sa/ Anseis durch den helm,/ daz der tiwerliche | |
| sprach: ‘nu hastu gar uerstochen!’/ Turpin wart innen/ der haiden grimme,/ daz si mit Roͮlante striten./ er begonde unsiten./ er sprach: | |
| in mit flize/ in dem helle wize.’/ Der chunc Algarich/ mit grimme huber sich;/ er stach Oliuirin,/ ain helt uil ziren,/ in nalmitten | |
| nemac dich niemir uber winde.’/ uon dem laide unt uon dem grimme/ so erchrachte Roͮlant inne,/ daz er sich genaicte uf den | |
| dehain haiden tragen,/ daz wil ich imer gote chlagen.’/ mit grimme er auer slůc./ do daz swert uor im gestunt/ ane | |
| geselle.’/ di tivren uolcdegene/ sprungen wider zesamene;/ si uachten mit grimme:/ di uesten stalringe/ machten nicht da uor gestan./ ir slege | |
| heten gisen./ waz en solde geschen./ sie waffenden sich mit grimme./ in die liechtin ringe./ ir gebere warin urvmeliche getan./ do | |
| manichen man./ Die heidin vlun durch not/ Sie iagete der grimme toch./ Widolt wart gewangin./ Gebundin an die lanin./ Dietherich der | |
| ûz sînem wîten munde./ vil sêre in der stunde/ mit grimme blangen began,/ daz er verslunde disen man./ ûf sînen val | |
| zorne wart er missevar:/ er sach vil zornlîche dar./ mit grimme er zürnende sprach:/ "diz grôze leit, diz ungemach/ ich von | |
| sêre, sie luoten/ mit ängestlîcher stimme/ gên im in grôzem grimme./ alsus wart im ze maneger stunt/ von im vil hôher | |
| itewizzet in zehant/ umbe manig unrecht dez er pflag./ mit grimme sprach der kúnig Agag,/ als im dú vorchte do gebot:/ | |
| burch./ dô wâre in gûtes râtis durft./ mit sus getânen grimmen/ begunde er si dwingen./ si ne mohten ime niwit vor | |
| wie der winter die werlt gekleidet hât!/ uns gît mit grimme sîn kunft blanke wât./ des müezze er sîn verwâzzen,/ daz | |
| zu lieffen,/ si schreiten und rieffen/ ir hunden da mit grimme./ als er die selben stimme/ und ouch der hunde wart | |
| lief zu der tur balde/ und stiez dar an mit grimme./ do schuf des wirtes stimme/ und ouch der zornchliche stoz,/ | |
| der vrowen zecharch./ do den wirt niemen in liez,/ mit grimme er aber an stiez/ und begunde daz wip schelten./ noch | |
| einen genam,/ do sach er, daz dort her quam/ mit grimme ein ubel hofwart;/ der wolt in han gemachet schart./ des | |
| den walt vulte/ mit egeslîcher stimme/ und hürste vil von grimme/ abe brande und ûz der erden sluoc./ des treib er | |
| niht von der not nam/ Die man mir bot mit grimme?’/ Do hort er ein stimme/ Ob im, diu sprach: ‘Antoni,/ | |
| diu Gotes liebe ouch twanc,/ Die in hete in ir grimme./ Er schrei mit luter stimme:/ ‘O vil sůzer Iesu Crist,/ | |
| ramen./ Des nahtes sie da quamen/ Zů im mit eime grimme./ In zornlicher stimme/ Begonden sie in schrien an:/ #.Waz schaffestu, | |
| sin der track wart gewar,/ Er kerte uf in mit grimme dar./ Sin zorn gegen im waz heiz,/ Er blies uf | |
| und sie mich./ Ir gelaz was irbermelich./ In dem jamers grimme/ Mit eislicher stimme/ Clegelich sie zu mir schre:/ #.O we, | |
| mir gesach,/ Al weinde sie aber sprach/ Uz tiefes herzen grimme/ In clegelicher stimme:/ #.O we, liebe tohter min,/ Wes sumestu | |
| wa./ Er lief beide hie unde da,/ Beswerte in einem grimme./ Er bram mit siner stimme/ Vil sere von dem leide./ | |
| sie quamen/ Die sie mir leitlichen namen/ Nach ir hungers grimme.’/ Do horte er eine stimme,/ Die sprach alsus: ‘Eustachy,/ Din | |
| blos/ Mit schlegen, stoͤssen, warent gros,/ Vil múrdeklichen und mit grim/ Und tatent mænig jamer im:/ Er wart an sinú wæglú | |
| geniezzen liezze,/ und daz er mich niht hiezze/ durch sine grimme toͤten:/ sus kom ich zů den noͤten.’/ //__Und also schier | |
| helle/ liez er ain vraislich stimme:/ der Tot mit manigem grimme/ in twanc, wan er was so starc,/ im wart versert | |
| mit zorn unnuͤtz:/ mit wider sehendem antluͤtz/ zanten si nach grimme,/ doch hort nieman ir stimme./ daz riche banier tiur/ fůrt | |
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