Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
grœʒe stF. (121 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| wirt ain stain. den stain vindet man halpfüezigen an der grœz. er hât die art, daz er dem himelplatzen und dem | |
| alsô genant, daz smeckt gar wol und ist an der grœz und an der varb sam ains menschen vingernagel; wenn daz | |
| ůzze. vͦztůc vn2de hoſin. Vo1n der dinge allere varwe oder grozzi nit clagen di munic. ſunder alſ ſelc werden uunden mugin | |
| enys, saltz zvͦ mazzen, mache eynen derben teyk noch der groͤzze der stuͤcke vnd wirf daz krut vf die stuͤcke vnd | |
| gesaget, daz diz ûzer werk noch sîn menge noch sîn grœze noch sîn lenge noch sîn wîte niht alzemâle mêret die | |
| Daz inner werk hât in im beslozzen alle zît alle grœze, alle wîte und lenge. Daz inner werk nimet und schepfet | |
| ros, daz kund nit bezzer sîn./ ez was in der grœz wol,/ als ich für wâr sprechen sol,/ wol als ein | |
| welicher ivr mack mit gedanken zvlegen ainen ellenbogen zv sinre grözz. vnd waz sit ir sorcsam von dem chleide. mercket di | |
| zu der wirde erwelt,/ Vor den andern uz gezelt./ Der groͤzze und der erkenne/ Ein muͤter ich mich nenne,/ Und der | |
| ir hêten sie./ ir marct von Ludewiges her/ het sîn grôze biz an daz mer;/ ouch andersît der stat/ Gwîdô der | |
| uns daz ertreich sleht scheinet, daz macht neur sein uberigeu groͤzze. @n:BEGRÜNDUNG DER KUGELFORM DER HYDROSPHÄRE.@n. $f:(6va)$f. Daz auch daz wazzer | |
| auf ertreich, so scheinend im die stern in der selben groͤzze, si sein ze mittelst an dem himel oder in irem | |
| gegen dem himel danne als ain untailleich punct gegen seiner groͤzzen. Wanne het daz ertreich ein groͤzzen gegen dem himel, so | |
| untailleich punct gegen seiner groͤzzen. Wanne het daz ertreich ein groͤzzen gegen dem himel, so moͤht wir daz halbtail dez himels | |
| mittelnpunct unmerkleich ist und niht ze pruͤfen gegen der himel groͤzzen. Ez spricht auch Alfraganus der maister, daz der minst stern | |
| wir ain himlzaichen $t nemen, daz wir pruͤfen ain leipheftig groͤzzen. Der grunt sei daz himelzaichen, als wir ez nemen in | |
| und der spitz sei auf dez tyrkraizzes ahsen; und die groͤzzen haizze wir ain himelzaichen. Und in der weis sint alleu | |
| haizzt die erdenmezzerinne, deu spricht also: ’nimst du von geleichen groͤzzen geleich groͤzzen oder geleicheu stuͤkke, die beleibend grozzen sint geleich.’ | |
| erdenmezzerinne, deu spricht also: ’nimst du von geleichen groͤzzen geleich groͤzzen oder geleicheu stuͤkke, die beleibend grozzen sint geleich.’ Nu nem | |
| von geleichen groͤzzen geleich groͤzzen oder geleicheu stuͤkke, die beleibend grozzen sint geleich.’ Nu nem wir den pogen, der den zwain | |
| der gerehten rundengroͤzze. Si merent, sprich ich, nach der selben groͤzzen, und die pogen nach dem wider klainent. Nach dem volgt, | |
| nem wir, seit ain stund niht anders ist danne ain grozzen der zeit, darinne ain halbs himelzaichen volget oder gantz aufget, | |
| deu sunne groͤzzer ist dem ertreich und hat dez ertreichs groͤzzen hundert und sehs und sehtzig, als Alfraganus $t der maister | |
| sin wapen anthun; der ritter und Claudas waren von eyner größ und von einer dicke. Er bevalh dem ritter das er | |
| minnesam an der gegenwúrtekeit, spiegel der welte, wenig an der groͤssi, getrúwe an der helfe, gesament in gotte. <KAP><N>XVII</N>. Wie got | |
| er und sprach: «Du jungfroͮwe, $t gehabe dich wol! Die groͤssi mines wunders sol úber dich gan, die loͤwen soͤllent dich | |
| so salben ich dich allerminneklichost in der selben stunde./ Die groͤssi mines richtůmes ist alleine din/ und úber mich selber soltu | |
| tieres munt ist oben gros offen und niden clein. Die groͤssi únsers mundes ist das unbegriffenlich lop, das wir got leisten | |
| erstůnden ze gezúge <N>X</N>. Wie dú súnde si gelich gottes groͤssi <N>XI</N>. Geistlich namme sol gehoͤhet werden. Von der swestern gelas, | |
| mitte moͤgen genesen. <KAP><N>X</N>. Wie die súnde si gelich gottes groͤssi</KAP> Der almehtigen gottes groͤssin ist kein groͤssi so gelich so dú | |
| súnde si gelich gottes groͤssi</KAP> Der almehtigen gottes groͤssin ist kein groͤssi so gelich so dú súndige groͤssi miner bosheit. <KAP><N>XI</N>. Geistlich | |
| almehtigen gottes groͤssin ist kein groͤssi so gelich so dú súndige groͤssi miner bosheit. <KAP><N>XI</N>. Geistlich namme sol gehoͤhet werden. Von der | |
| Da nach sungen si: Wir loben dich, herre, umbe die groͤssi diner guͤti, umb die milti diner gabe und umb die | |
| herzen snur bereift./ des tichtes maß nicht reicht dins lobes größe:/ du bist genaden schif und trostes flöße,/ mit der uß | |
| maht gerant/ her zôstrîch in daz lant:/ ‘ir her phligt grœze unde sterke;/ si ligent noch an dem gemerke.’/ dem kunic | |
| nicht wan di brotheit in den lichamen unsis herren; one groze. di sinewellikeit und di wize und waz man da sihit | |
| enist nicht brotheit, mer ez ist ein aneval des brodis. groze ist ouch ein aneval des liebis, si in ist der | |
| si in ist der lip nicht. were min lieb one groze, so were ich also wol zu Rome alse hi. waz | |
| dan di broitheit in den lip, so hait doch die groze ein naturliche nochvolgunge deme liebe alse ein iclich groze volgit | |
| die groze ein naturliche nochvolgunge deme liebe alse ein iclich groze volgit urme libe naturliche. hi sin wir berichtit wo daz | |
| und verblicken,/ Den ist gut mut entwichen./ Die brust an groͤze vollekumen,/ Die kunst zur besten hat genumen./ Sie sol niht | |
| maget vil suͤzen/ bevilhe ich hie der kristen sige./ iwer groͤze ich harte ringe wige,/ daz gelaubet, ob ir wellet./ iwer | |
| hie wůhsin lange und groze risin,/ die an lenge, an groze, an kraft/ ze rehter natûre geschaft/ gestalt, gewahsen waren./ in | |
| selbe kúnig was/ also veisset und also gros/ das an groessi sin gnos/ niergen lebte bi der zit/ da in den | |
| sinir hant/ von Egipte ein kempfin groz,/ an lenge, an groze risin gnoz:/ der kam in gewapint an,/ den der hohgemůte | |
| gut zcu trinkene welchir di mittel maze hat an der groze vnde an der kleine. vnde al dar nach he gestalt | |
| uil gezzin hat. So aber si gewachsin zu ir rechtin groze. so wirt der siche unlustic gelustiger spise. vnde wirt ane | |
| grozem vnde uon dicken blute daz uon siner dicke vnde groze nicht geulizen mac durch di ader. in ander lit. Etwenne | |
| vil inniger ist und edelr ist nah der wise der groͤssi dez gůtes, daz er selb ist, und er grundlosklich úbertrifet | |
| einem rúwigen herzen als dik und als swarlichen wiget die groͤzi und die mengi siner grozen missetat, mit dien er so | |
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