Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
guot Adj. (4860 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ist, daz man si gar wol siede mit piren und guoten lautern wein dar auf trink. ez ist auch ainer ander | |
| seudet und daz antlütz dâ mit bestreicht, daz pringt im guoten smack. wenn man ispen kocht mit honig, daz ist der | |
| und machen in unfruhtpær. Alsô scholt wir uns umbackern mit guoten werken die weil wir vrisch und junch wæren, wan sô | |
| werden von alter, sô dorret mit uns der acker aller guoten werk, wan sô müg wir weder got gedienen noch der | |
| den menschen sighaft wider all sein veint und macht ainen guoten bedäuter und auzlegær der treum. //VON DEM ANDROMANT. /Andromanda, oder | |
| haizt ze latein prudentia. von den zwain stainn würd ain guoteu predig von unserr frawen. //VON DEM CALCEDONI. /Calcedonius ist der | |
| der geitichait und gibt den menschen ain stætikait in allen guoten dingen. /Dem stain hân ich unser frawen geleicht in meinem | |
| stain zestœzt und aschenwazzer dar auf geuzt, sô tropft gar guoteu laug dar ab, dâ mit man diu klaider und daz | |
| mit zin oder mit golt, sô gewinnt ez gar ainen guoten klank. ez klingelt daz kupfer lauter dann ander gesmeid, aber | |
| der liehte, daz von kindes harm und von mezzink gar guotez golt werd. daz verstênt etleich, daz der mezzink golt werd | |
| man in mit vazzen geschepfen mag. der prunn bedäutt der guoten läut wandelung under den pœsen. /Ez sint vil stet, dâ | |
| daz mit irn freunden und ahtent daz für ain hailigz guotz werk, und wer daz mit in niht tuot, den prüefent | |
| got vater ain erb ist gelobt mit uns aller gemainen guoten ding. und spricht mêr: vasten ist uns ain hilf zuo | |
| von der magenchrefte din:/ von diu nim von uns vur guot/ hie sine liche unde sin bluot./ wir vinden niht geliches | |
| #.,Waz habe wir getân?#.’ #.,Dâ habet ir mînem herren sînen guoten kopf verstoln.#.’ Si sprâchen: #.,Wie wære uns des nôt? Wir | |
| jâr alt und drîzic jâr.#.’ Der künic verlêch in ein guot lant heizet Yessen unde hiez in diu fünf jâr geben | |
| und ich vergihe daz gote und iu, daz ich durch guot ez tet den worten daz ez iu got vergæbe $t | |
| volget mînes râtes unde fürhtet got, sô habet ir allez guot, unde wizzet daz daz iuwers künnes vil wirt, und den | |
| si erlôste. //Got erhorte irn ruof unde sante in einen guoten man der hiez Moyses. Ze dem sprach got: #.,Ganc unde | |
| der juncvrauwen rede. Daz geviel dem künige wol unde hiez guote briefe schrîben an den künic in Israhel. //Naaman fuor ûf | |
| des küniges hof.#.’ //Er kam in des küniges hof mit guotem fride unde antwurte $t im sîn brief. Den enphienc er | |
| gesunt würde. Naaman, sprach ze sînen knehten: #.,Wir haben alsô guot wazzer in Damasco als er in Jerusalem; dâ wasche ich | |
| dich, daz du etewaz von mir nemest. Ich hân dir guote stat ze geben.#.’ Helyseus sprach: #.,Got der lebet der sol | |
| nâch lief, er vorht er het etewaz getân daz niht guot wære. Er spranc balde ab sînem wagen unde lief gegen | |
| [Bl. 156 r, 1. Sp.] Diz bůch sagt _/_ von gůter spise,/ Daz machet _/_ die vnverrihtigen koͤche wise./ Ich wil | |
| daz hůn in ein schuͤzzeln vnd gibz hin. 12. Ein gůte fuͤlle. Wiltu machen ein spise, besnide biern schone vnd spalt | |
| daz dicke von der mandel milich. hie von mac man machen mit gvͦtem krute kuͤchin oder waz man wil von můse. 14. Wilt | |
| kuͤchin oder waz man wil von můse. 14. Wilt du gůten met machen. Der gůten mete machen wil, der werme reinen | |
| wil von můse. 14. Wilt du gůten met machen. Der gůten mete machen wil, der werme reinen brunnen, daz er die | |
| ey zvͦ der schuͤzzeln. Diz male mit ezzige vnd mit gůteme sode also, daz ez niht ze$/ sur werde, vnd guͤz | |
| hin, daz heizzent kuͤniges huͤnre. 29. Wilt du machen ein guͤt lebern. Nim ein rindes lebern, die niht steineht si, vnd | |
| vnd stoz daz zvͦ sammene, druͤckez vz vnd gibz fuͤr eine gůten salse. 35. Ein agraz. Nim holtzepfele vnd peterlin vnd bezzin | |
| Nim huͤnre magen vnd lebern, snit abe daz herte, daz gůte snit duͤnne, machez gar in smaltze, ze slahe eyer vnd tů | |
| ez braten vnd beslahe ez denne mit eyern vnd mit gůtem krute vnd gibs hin fuͤr gebratene milich. 48. Ein condimentlin. | |
| heizzent huͤnre von Kriechen. (52.) Ein gůt fuͤlle. Der ein gůte koͤcherye machen wil, der hacke petersylien vnd salbey glich vil | |
| wingart laup./ du solt nemen binzen,/ luͤbstikel vnd minzzen./ daz sint gůte wuͤrtze/ fuͤr die grozzen furtze./ nim stigelitzes versen vnd mucken | |
| ist ein gůt geriht./ Diz ist ein gůt lere von gůter spise. [Bl. 162 v, 1. Sp.] (55.) Wilt du machen | |
| Wilt du einen vasten krapfen machen von hechde darmen, nim eine gůten mandelmilich vnd tů [dar zvͦ] also vil epfele, als der vische | |
| cleine vnd mengez mit dritteil als vil honiges. vnd mit gůten wuͤrtzen wol gemenget, so erz allerbeste hat. die koste git | |
| wizzen lauch vnd hacke in cleine vnd mengez wol mit gůter mandelmilich vnd mit rise mele. vnd wol gesoten. Aber ein vasten můs | |
| vnd stoz die vnd nim die milich vnd guͤz einer gůten milich dor zvͦ vnd erwelle daz abe vnd schuͤtez vf ein | |
| kůchen. So du wilt mandelkůchin machen, so mache von mandelkerne gůte milch vnd suͤt die vnd ruͤre die abe mit eime | |
| der brust. vnd [Bl. 164 r, 1. Sp.] mache eine gůte mandelmilich, abe geruͤrt huͤner dinne in der mandelmilich mit ris mele. | |
| sint wiseln. die sol man nemen vnd von mandelkern eine gůten mandelmilich $t machen. vnd mit einem wine die kirsen wol | |
| fuͤlle mitten druf gesetz. vnd daz heizt ein bastede von gůten huͤnren wol gemaht. (90.) Einen fladen von kalbslebern. Wilt du | |
| wol gemaht. (90.) Einen fladen von kalbslebern. Wilt du einen gůten fladen machen von kalbslebern, so nim kalbslebern vnd hacke die | |
| wol zweier vinger breit gesniten vnd gefuͤllet wol mit eyner gůten fuͤlle. gesetz in den fladen vnd backe in wol vnd | |
| fuͤlle. Den reigel vf der schiben gemaht. Einen fladen von gůtem lumbel wol cleine gehacket, for drunder geriben eins viertel keses | |
| drin eines vingers groz vnd einer eln lanc vnd einen gůten halben braten gestozzen dran. vnd ein schoͤnen bastel kopf dor vf gesetzet, | |
| der wîse und wîsheit, wâre und wârheit, gerehte und gerehticheit, guote und güete sich einander anesehent und alsô ze einander haltent: | |
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