Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hantgetât stF. (82 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ir hore mich sundegen man/ durh dine givte/ vn̄ gnade diner hantgetete/ vn̄ allir cristenheite gemeine,/ sie sin lebindinc oder uirscheiden,/ vn̄ | |
| reden begunde/ unt spræch ûz sîn selbes munde:/ ’mîn liebistiu hantgitât,/ ’war umbe verwurfe dû den rât/ ’den dir mîn lêrær | |
| an den dritten tak,/ biz her sy getroste/ unde syne hantgetat irloste./ Johannes ewangelista/ der diz beschrybit der waz alda./ unde | |
| not/ der wellere clagete./ got her dicke manete/ innecliche siner hantgetat,/ daz er ime craft und rat/ durch sine vunf wunden | |
| Got die werlt geschaffen hat/ Und daz wir sin sine hantgetat/ Und nicht Gotes ist dan der eine/ Der die werlt | |
| den alden jaren/ Der werlt beslozzen waren,/ Wen her siner hantgetat/ Entsloz den tougenen rat/ Des vater irbarmicheite/ [78#’v#’a] Mit sibenvaldem | |
| helle tufe./ Diz irbarmete dort ufe/ Die gotheit, daz ir hantgetat/ Von des vormeineten slangen rat/ Ane durft was gevallen,/ Und | |
| #s+vorbesicht#s-/ Da zu daz Got irhube nicht/ Dinges an siner hantgetat/ Daz vor sin geordente rat/ Nicht enhete vor besen,/ Ob | |
| mechtige sache/ Sloufte sich an so swache/ Durch willen siner hantgetat/ Mit unser menschlicher wat/ Und die marter drinne leit,/ Swenne | |
| an antlitzen/ Und an menschlichen witzen/ Und sin ein Gotes hantgetat./ Wider der mit urteile rat/ Werden sulle, daz sie genesen,/ | |
| iz ire chint $s ouch gern(e) guotliche lerent./ alle dine hantgetæte, $s alle dine gescefte/ sínt úmbeváng%\en $s mit diner magenchrefte./ | |
| bilde/ Tyfer in ſy gedrucket hat/ Want in ſin ander hantgetat./ Des ſten di engil Gote/ Mit dinſte zugebote./ Waz ſi | |
| ſygehaft,/ Und gar volleclich mit #s+craft,#s-/ Herre, ken mir, diner hantgetat,/ Di nicht iſt anders wan eyn blat/ Daz hin von | |
| der ſunne)./ Wan wer Gote begeben phligt/ Und uf di hantgetat ſich wigt/ Und dar zu ſyne lyebe treyt,/ Der iſt | |
| alle chomen./ //Do chom des viandes rat/ unde geschante sine hantgetat,/ daz wir do ane viengen,/ sin gebot ubirgiengen./ do nehabeten | |
| dîner gotlîchen kraft/ gevlozzen mit ursprunge hât/ gar alle dîne hantgetât,/ der himel ierarchîen,/ die drîe, die sich drîen/ in drîe, | |
| daz/ Daz unser worde niemer rat?/ Wir sin doch din hant getat./ Die rede solle wir lazen stan:/ Got hat den vollen | |
| aller wisheit vaz:/ So stet diner wisheit baz,/ Die hochgelobte hant getat/ Die din hant gemaht hat,/ Und auch die edele sele | |
| von tag ze tag gen grunde sinken./ hilf, herre, dîner hantgetât,/ dîn alt erbermde werde an uns erzeiget./ gedenc daz an | |
| lob die minn fruo unde spât,/ minn diu ist gotes hantgetât,/ die minn rât aller heilgen rât;/ dar nâch sul wir | |
| des almehtigen gotes gelac vnd ſiner barmunge uber ſine arme hantgetat gedahte, do begunde ſic das waʒʒer cʒe minneren vber cehenʒic | |
| in:/ ‘herre vater sun, ich bin/ dîn muoter und dîn hantgetât./ des dîn genâde begunnen hât,/ daz bestætige, herre, an mir./ | |
| gescaffin ist./ sceffere dv einre bist./ irbarme dih ubir dine hant getat,/ wande in eine din gute uirligen hat,/ daz si mit | |
| erlidigete, wenne er ſelbe. Wen er enwolte niht, daʒ ſin hantgetat vnder iemanneſ gewalte were, wen vnder ſinſ ſelbeʒ gewalte. Dehein | |
| not./ //Unde daz er dur die namin drie/ sinir cristenlichir hantgitat/ gnadich in den sundin si./ //Hilf mir, frouwe, so diu | |
| wæren/ zuo den Tâteræren./ solhiu wunder begât/ got mit sîner hantgetât./ waz aber ez bediute,/ des wundert wîse liute,/ daz sîn | |
| vil hoen rates,/ wi der kunic majestatis/ zu siner lieben hantgetat/ uf erde sich gemischet hat/ in grozer liebe genuc,/ wi | |
| in die riche teilten/ und ir leben veilten/ durch menschliche hantgetat,/ von des heiligen geistes rat/ Andreas der gute quam/ in | |
| "unsirs herren gnâde die ist vil grôz; der nevirgizzit sînir hantgetât nicht von eime ende biz an daz andire." dô sprah | |
| sermo. Do unser herre, schepfær aller dinge, durch lieb siner hantgetat, der armen menschen, menschlich gebilde an sich nam und in | |
| vri!/ la mich geniezen daz ich si/ ein din arme hantgetat!/ herre, gib mir dinen rat,/ als ich an dich můte;/ | |
| kint sie ringe wac/ gein dem reinen suͤzen,/ dem alle hantgetat muͤzen/ undertan sin, swes er wil./ siner hantgetat ist doch | |
| hat er uns bede gemachet,/ so bin ich gern sin hantgetat./ nu gip mir helfe und rat!/ mag er dir daz | |
| ein kristen,/ sit got kan so mit listen/ betwingen sine hantgetat./ herre byshof, hoͤret minen rat!/ daz spriche ich ane valshen | |
| gote ein unfůg,/ ob er sie gebildet hæte/ nach siner hantgetæte.’/ __Malfer vil vræuden pflag,/ da er an siner růwe lag./ | |
| urteillichen tage,/ so er keine erbærmde hat/ uͤber alle sine hantgetat.’/ __Willehalmes des markis/ des leben was in alle wis/ vil | |
| schin,/ daz miner sele werde rat./ daz ich bin sin hant getat,/ daz sol sin guͤte erkennen/ und mich da hin | |
| dîn väterlîch gebot/ in dînes sunes namen hât/ geschaffen dîne hantgetât/ und allem lebene hâst gegeben/ mit dînem geiste lebendez leben,/ | |
| wol, iuwer sin ist blint,/ iuwer hœhsten gote sint/ menschlîchiu hantgetât,/ die menschen hant gemachet hât./ dû hâst dich selben übersaget:/ | |
| den gotes namen si niht hât,/ ez ist ein gotes hantgetât./ //Vürbaz habet ir gesprochen mêr,/ daz wazzer sî wol alsô | |
| und hitze und alle kraft./ dâ von ist ez ein hantgetât,/ die got ouch geschaffen hât./ diz heizet ouch ze rehte | |
| eclipsîs./ er ist vil tœrscher danne wîs,/ swer dise gotes hantgetât/ vor gote ze einem gote hât./ sîn liehtez lieht verswîne/ | |
| als ein stoc, ân alle kraft./ daz vihe ist gotes hantgetât;/ ein mensche gemachet hât/ dînen got mit sîner kunst/ âne | |
| stiftest werde/ von anegenge die erde./ die himele sint dîn hantgetât,/ der beider kraft vil gar zergât./ sie zergânt, dû gestâst,/ | |
| und ie mêre/ ân ende, in wernder stætekeit/ von dîner hantgetât geseit,/ durch dîne güete, reiner Krist,/ wan an dir der | |
| Krist,/ wan an dir der urhap ist/ der sælde dîner hantgetât,/ der leben in dîner krefte stât./ //Nû wis gelobet, süezer | |
| tihte,/ geschůf und gar berihte./ //Dich lobt mit lobe din hantgetat,/ die din gewalt geschafin hat:/ erz engil und alle engil | |
| er wil:/ das sin gewalt vil ofte hat/ erzeiget siner hantgetat,/ als es dú schrift der warheit/ von im vil war | |
| daz lîden daz ener lîden solte. //Swen man mit der hantgetât begrîfet den sol man für gerihte füeren. Und ist daz | |
| über deheinen æhter gerihten, er werde danne begriffen an der hantgetât. //Man sol in den gebunden tagen einen æhter wol ûz | |
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