Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hâr stN. (487 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| zwibollen gestosen unde an dem houbte an di vlecke, da hars von sers halben gebrichet, gestrichen, machet das da har weschet. | |
| da hars von sers halben gebrichet, gestrichen, machet das da har weschet. Di minze ist gůt genutzet fůr des mundes stanc. | |
| daz grimmen in dem buche nach der růre. Swo man har haben wil, da ribe mit gestosen zwibollen: iz weschet. Swem | |
| daz buchcurren. Pfeffer mit beche uf geleit vertribet scrofulas. Menschen hore gebrant unde gepulvert unde gemaln pfeffer getan zusamne unde dar | |
| unde an daz houbt gestrichen, daz schurfhalp bloz ist, machet har. Daz saf in di oren getan vertribet den orswern. Merretich | |
| si gebunden waren,/ it enrůrd si an kleidern noch an haren./ //Alsus dacht ich in minem můd,/ dat mich sold huͤden | |
| si einer hande lúte mit wissem gewete, die enhatten kein har; mere si hatten einvaltige kronen uf iren hoͮbten. Das waren | |
| die nit hatten gelebt nach der e. Die gezierde des hares, das ist: gůter werken, hatten si nit. Wa mit waren | |
| lúte gekleidet mit vielvar cleidern, die waren gezieret mit schoͤnem hare der tugende und gekroͤnet mit der gottes e. Noch vant | |
| ist si beide snel und stille. Dis tieres hut und har ist unedeler varwe, wan es ist val unde snoͤde an | |
| tier fulent, so wirt sin hut alse edel und sin har so manger<FOLIO>(67#’r)</FOLIO>leie schoͤni, das alle die hoͤhsten, die es moͤgent | |
| reinen menscheit únsers herren und nach sinem heligen tode. Ir har und ir bart blibet inen also lang als es wirt. | |
| man ist gesehen von siner jugent unz an sinú grawen har, mit manigen arbeiten und kumber, der das oppferte fúr in | |
| aber, swenne die jungesten brůdere soͤnt gemarteret werden also: Ir har das si niemer soͤnt abegescniden, das ist von eime sunderlichen | |
| weinen vertreip si mich, mit súfzende verbrante si mir min har und mine clawen; ich mohte ir niergen genahen.» «Ir gehorsami | |
| sin antliz schoͤne, vúrig, himmelvar, als wissú wolle was sin har. Si waren gekleidet als arme manne, die mit dem stabe | |
| hât,/ daz der stat dâ nieman wirt bereit/ als ein hâr sô breit,/ swenne ir rehtiu liebe mich bestât./ * $s | |
| ich der guoten ie gelogen/ sô grôz als umbe ein hâr,/ sô lite ich von schulden ungemach./ ich weiz wol, waz | |
| daz ist wol kléin%\e – sô grôz als umb ein hâr./ /Swaz in allen landen/ mir ze liebe mac beschehen,/ daz | |
| mir selden einen tac./ dâ von gewinne ich noch daz hâr,/ daz man in wîzer varwe sehen mac./ Ir gewaltes wirde | |
| under den ougen rampf/ und sprach: ^"nu gênt ûz, grâwe hâr."/ /Áls réhte unvrô enwart ich nie./ daz solt eht sîn; | |
| lieber s%/î dánne elliu wîp?/ an dem éid%\e wirt niemer hâr verlorn:/ darumbe setze ich ir ze pfande mînen lîp./ Swie | |
| lieber sî denne elle wîp?/ an dem éid%\e wirt niemer hâr verlorn:/ des setze ich ir ze pfande mînen lîp./ Swie | |
| geleit nie ungemach/ Gens mensch als tuͤre als umb ein har,/ Daz man do mynnet gentzlich gar/ Mit truwlichen truwen./ Ach | |
| niht gereden tar/ Zu ir als tur als umb ein har,/ Und ich ez auch vor scham niht kan./ Ich forcht, | |
| und trügen es enbirt,/ krusp unde dick wirt im sin har./ es wechset snel und ouch entwechset schiere;/ fürige art das | |
| herze von dem zeichen ist/ geneiget. rot, swarz ist sin har./ es licht verzeit; stark glücke muß sin walden/ und eigen | |
| sin bilde./ gar reit ist sin gemüte:/ das oft sin har wol zeiget./ zu zorn und ouch zu güte/ sin herz | |
| mit giwundin hendin undi mit weniningin oigin undi mit buſtrubitemi hairi^. Mit den vier ſachin ſal alliz diz giſcreigi miti volgi | |
| bant/ (daz wâren schapel rîche), $s daz in ir schœne hâr/ zefuorten niht die winde: $s daz ist an den triuwen | |
| alwâr,/ grôz was er zen brusten, $s gemischet was sîn hâr/ mit einer grîsen varwe. $s diu bein wâren im lanc/ | |
| lîp./ man sluoc im ab daz houbet; $s bî dem hâre si ez truoc/ für den helt von Tronege. $s dô | |
| guot,/ den ir armuot sô geholfen wart,/ daz in daz hâr und der bart/ nimmer mêr wart langer./ si dorfte ouch | |
| sô tugentlichen/ die herren gegen in gebârten,/ daz si daz hâr ûz der swarten/ vor grôzem jâmer brâchen./ wider den ritter | |
| die hôhen heten sich geflizzen/ ûf irn hüeten silberknophe./ ir hâres strenen und ir zophe/ die gâben von spæhe glîz,/ ir | |
| machet kurze fröude alwâr./ wer roufet mich dâ nie kein hâr/ gewuohs, inne an mîner hant?/ der hât vil nâhe griffe | |
| als ein lewe brimmen./ dô brach er ûz sîn eigen hâr,/ er sprach "nu sint mir mîniu jâr/ nâch grôzer tumpheit | |
| die schilde dürkel stâchen./ Als ein agelster wart gevar/ sîn hâr und och sîn vel vil gar./ ___nu wasez ouch über | |
| sîn lîp was allenthalben clâr./ lieht reideloht was im sîn hâr,/ swâ manz vor dem huote sach:/ der was ein tiwer | |
| was sô grôz,/ sô weinder unde roufte sich,/ an sîn hâr kêrt er gerich./ sîn lîp was clâr unde fier:/ ûf | |
| tavelrunder ûf erhabn./ blanc was sîn vel, rôt was sîn hâr./ der sprach zem knappen sunder vâr/ ___"gêret sî dîn süezer | |
| nam Keye scheneschlant/ froun Cunnewâren de Lâlant/ mit ir reiden hâre:/ ir lange zöpfe clâre/ die want er umbe sîne hant,/ | |
| wunden jâmer wæt./ dir was doch wol sô rôt dîn hâr,/ daz dîn bluot die bluomen clâr/ niht rœter dorfte machen./ | |
| het erholt./ daz wâren juncfrouwen clâr./ zwei schapel über blôziu hâr/ blüemîn was ir gebende./ iewederiu ûf der hende/ truoc von | |
| iewederiu ûf der hende/ truoc von golde ein kerzstal./ ir hâr was reit lanc unde val./ si truogen brinnendigiu lieht./ hie | |
| smal unde lanc./ dise ahte juncfrouwen kluoc,/ ieslîchiu ob ir hâre truoc/ ein kleine blüemîn schapel./ der grâve Iwân von Nônel/ | |
| wer ich was, ân allen vâr?/ dîn reideleht lanc prûnez hâr,/ //Des ist dîn houbet blôz getân./ zem fôrest in Brizljân/ | |
| weder ern schûftet noch endrabt./ Och enist hie ninder frouwen hâr/ weder sô mürwe noch sô clâr,/ ez enwære doch ein | |
| Jeschûte kiusche erkant./ wie wart frou Cunnewâre/ gâlûnet mit ir hâre!/ des sint si vaste wider komn:/ ir bêder scham hât | |
| den stein zwei hundert jâr,/ im enwurde denne grâ sîn hâr./ selhe kraft dem menschen gît der stein,/ daz im fleisch | |
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