Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
herbërge F. (364 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| herre wart da stete./ do der heilige man/ die wenigen herberge do gewan,/ do wart her is harte uro./ sinen trechten | |
| her ire icht so uro were/ so her den wenigen herbergen was./ daz her dicheine wile genas,/ daz was gotis wunder,/ | |
| do můsten die weide man/ mit den můden hunden/ zvͦ den herbergen wenden./ San des nehisten tagis/ die iegere hůben sich abir/ | |
| ir selbis selicheit./ Do die gewaldiegen herren/ wider zvͦ den herbergen uůren/ mit der gesamenoten diete,/ do clagete manic man die | |
| uart was so$/ legen/ daz her můste vnder wegen/ manige herberge han./ die lantkundigen man,/ die den herren uůrten,/ in eine | |
| mochte sich der ture man/ siner gůte nicht uirbergen./ siner herbergen/ her do aswiech tete./ dannen hůb her sich ze stete/ | |
| Den zugin zwene varrin./ //Der hobische kvnig bilas/ Von den herbergin sinen/ Hiez blasin die businen/ Phiphin vnd dy taburin slan/ | |
| Vn̄ dy ge celt uf hebin san/ Der reise be ginnen/ Ir herberge brinnen/ Den uanin h#’s uf hebin bat/ Vn̄ zogite uon | |
| e;/ So tatin abir dise als e/ Biz zuo den herbergin widir./ So sie dan irbeiztin nidir,/ So gab man in | |
| dem anderen entwichen./ Do Josep begunde werven $s umbe di herberge,/ do neliez in niemen in: $s got gab im den | |
| vornomen han.’/ #.,du salt an die statt gan/ Zu den herbergen min/ sam ich niet ne irkenne din/ Unde salt mines | |
| alle wunneclîch,/ des wurden si vil vreudenrîch./ er hiez in herberge geben,/ da getorst nieman wider streben./ den marcgrâven Liupolten herbergt | |
| vol.’/ an des keisers hof ze wâr/ gap er im herberg offenbâr./ dô im diu herberg wart bekant,/ dô gie der | |
| ze wâr/ gap er im herberg offenbâr./ dô im diu herberg wart bekant,/ dô gie der keiser sâ zehant/ und sach | |
| dô für sant/ ze Mûrberg in Österlant,/ daz er im herberge vienge/ und zuo sînem bruoder gienge/ und bæt in durch | |
| iht ertrinke/ und in dem wâg versinke./ er schol ze herberge gân./ nû tuot, als ich gesprochen hân./ si sprâchen: ‘herre, | |
| war./ er nam ouch urloup von dan/ und wolt ze herberge gân./ dô er kom zuo den knappen hin,/ in half | |
| kindes nôt.’/ des kindes si niht mêr sach./ zuo der herberg wart ir gâch./ dâ vant si iren lieben man./ ‘ô | |
| drât/ îlen, wan er in des bat,/ daz er im herberg gæbe schôn_–/ des wolt er im geben lôn_–/ reht zuo | |
| Kriech,/ der was gesunt und niht siech:/ ‘wir süln ze herberg gân,/ und sol under uns ein ieslîch man/ trahten hin | |
| in allen ret./ daz dûht si dô wol getân./ ze herberg gie ein ieslîch man/ und traht her unde hin,/ ein | |
| geschehen was der rât,/ ir ieglîcher vil drât/ zuo der herberg kêrte,/ als si ir kintheit lêrte./ ir dheiner daz vermeit,/ | |
| scham./ den mantel si wider an sich nam./ zuo der herberg si dô kêrt,/ als si ir frümcheit lêrt./ __Der grâf | |
| an den brieven las./ /dô sie ze Rôme kâmen,/ die herberge sie nâmen/ und mieten ställe umb ir guot,/ als man | |
| niemer missegân./ /der keiser was vil gemeit;/ dô er die herberge erreit/ und die frouwen gesach,/ er kêrte wider an sîn | |
| mitte tac was vergân,/ dô muose diu frouwe wolgetân/ ze herberge rîten./ getorste sie dâ wider strîten,/ (mich entriege mîn wân)/ | |
| diu frouwe edel unde guot/ begunde nâhen inner des/ der herberge, dâ Parides/ inne lac verborgen/ mit freuden und mit sorgen./ | |
| an der selben stat./ Cosdrôas die sînen bat,/ daz sie herberge næmen./ wie sie über daz wazzer quæmen,/ des muoser sich | |
| gegen im ein solche gast/ dem des nahtes gebrast/ der herberge und der spise./ do sprach der wirt vil lise:/ ‘mir | |
| in ein stat der samaritanorum. daz si im vorbereiten ein herberge. vnd si enpfingen in niht. wan sin antlütz was als | |
| dez hymels fogel hant/ vnder dem schaden reste/ als in herburgen geste.’/ in uil byspellen so getan/ liez er sie godes | |
| worte./ hin in Capharnaum sie gingen./ so sie nu da herburge enphingen,/ Ihesus yn auch mit frage erschein./ er sprach: ‘waz | |
| die stat Samaritaner/ sie da gerihte gingen,/ daz sie ym herberge enphingen./ sie wolden sin enthalden niht,/ wan sin antlitze was | |
| $s daz er mir erslahe chint oder wîb.’/ / //Die herberge er fie, $s unter sîn vihe er gie./ er gestalte | |
| daz wil ich an die herren lan/ die in den herbergen ligent irslagen./ ich wene sie da heime nicht ensagen,/ daz sie | |
| doch ze jungest tete/ dannen vart [da zu stete]/ engegen den herbergen wart./ des greven [kna]ppe Apollinart/ der wartes verre geware;/ [er | |
| under wand:/ Er iltt bald da er vand/ Die altten herberg sin./ Lixa hiess die wirttin/ Der er den jungen bevalch,/ | |
| getaillett sin./ Doch wil ich in machen schin,/ Ob sy herberge süchend,/ Daz sy der hie gerüchend.’/ __Der wirtt lenger nitt | |
| hete/ Sin abgot appollo./ Anchilles wart der rede fro./ Zv herberge1n er in leitte./ Sere er sich erbeitte,/ Wie er im | |
| er thucrum lizze lebe1n,/ Wen er im wile1n hette gegebe1n/ Herberge in sime lande./ "Ich hette es grozze schande,/ Sint er | |
| herre1n v3nde mit knechte1n/ V3nde mit den sariante1n./ In die herberge sie in rante1n./ Daz sie dar inne funde1n/ Oder finde1n | |
| Die nacht treip sie danne1n./ Paris mit sine1n ma1nne1n/ Zv herberge1n karte./ Bi der stat er warte,/ Waz sin bruder tete,/ | |
| Vo1n troyge sie do ginge1n/ Vn2de rite1n vn2de rante1n;/ Ir herberge sie brante1n./ Daz fur vaste vf stoup./ Da lohete holtz | |
| ritter ein teil sente,/ Daz er iene bere1nte/ In der herberge,/ Die durch ir erge/ Vmbe sin wip ware1n kvme1n,/ Als | |
| hetest geholffen mir;/ So het auch ich geben dir/ Guete herberig, schon gemach./ Wie oft mich dein aug sach/ Weislosen an | |
| als ich las,/ hûs und stat gevüllet was/ und man herberge in gewan,/ daz man ir nimmer mochte hân,/ dô sluoc | |
| Tristan begunde,/ der stolze, muotes vrîe,/ mit sîner kumpanîe/ gein herbergen gâhen./ dô sie begonden nâhen/ dem wunnenclîchen castel/ dâ zu | |
| der stat/ den knappen hiez unde bat/ mit im gein herberge gên./ der knappe sich wol konde vorstên,/ daz erz billîch | |
| mit muote./ nu huob ouch sich der vruote/ von der herbergen sân/ gein der âventiure tan/ hin ûf daz wunnenclîche velt,/ | |
| vür Gamarke in den hac/ des nachtes sie dar quâmen;/ herberge sie dâ nâmen,/ die zwêne helde küene,/ under einem boume | |
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