Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hôchzît f_n (215 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| er der war und geweltig gotes sun wær. diseu her hochzit diu heizzet auch ein eroffenung, wan ez der werlt mit | |
| diser tach herer dann der ze weihennachten, wan ze disen hochziten hat diu hilig tauffe angenge da die menschen ander stunt | |
| die durnæchtigen red fuͤr den wistum.’ die juden heten ein hochzeit die si vor allen hochzeiten begiengen, daz warn die oster. | |
| wistum.’ die juden heten ein hochzeit die si vor allen hochzeiten begiengen, daz warn die oster. ze ostern so slugen si | |
| den ostern begiengen und sich die menig ze der selben hochzit gesament, an dem jungsten dulttag, do stund unser herre und | |
| truͤnche. unser herre chom dikche ze Jerusalem ze der juden hochzit. do aver erfuͤlt wart diu zit daz von got getermnet | |
| alz ein sne. daz selb gewæt bezaichent die fræud unser hochzit. die hilig urstend unsers herren, diu hat fræude bracht beidiu | |
| er unser menscheit an sich nam, so schuͤln wir diz hochzeit dar umb vil groͤzlicher eren, daz die menschen den almæchtigen got | |
| die genade und diu wunder die er uns ze disen hochziten getan hat, die enmach dehein mensch wol fuͤr bringen. mit | |
| daz liet/ Sie nigenoztin sich alle dar zo nicht./ Die hoftich was ir gangen./ Do lief man wider manne./ zo vroner kemenatin./ | |
| ewikeit sint bestetet.» __Er hate dur na einest an ire hohzit vil stunden in semlicher schowung ir froͤden verzeret, und do | |
| heiliger mensch und seite im, daz si an der engel hohzit na meti gar ernstlich got úber in heti gebeten; do | |
| si, daz du als ungern von ir brediest ze ire hohziten; und gester an [49#’r] irem grossem hohzit verseitest du diner | |
| stat,/ wan es was kain ander rat:/ mænlich zů den hohziten/ můs dar gan oder riten./ do si da wan, als | |
| jungern sin./ seht, inder stat ain súnderin/ waz, dú die hohzit vernam/ und mit gar edeln salb kam/ in des pharisesen | |
| ſwanger wrde.’ Daz ſint die êwirdichlichen mandunge dirri hivtigin $t hohzît, daz iſt div tûlt deſ heiligin tâgiſ, daz ſint die | |
| Elliv div ê der iûdin div iſt uerwandilot in die hoczit ditzeſ tâgeſ. Die ivdin die enworhtin deſ ſamiztagiſ dehein dielich | |
| dem êwigim lebin. Nu îlit alli gemainliche zvͦ den obriſtin hoczitin iwerri huſgenozzin, ve[r]wandilet iwer ubil werch zvͦ dem gůti. Uart | |
| div ladit der uil heilige Dauid alliz manchunni ze der hôczit, Criſtis urſtende, mit den ſůzzin wortin, dei wir ê ſprachin: | |
| erſchinin. Swenne wir unſich garwen in albe, ſo begên wir hôczit. Alſo chomin die himeliſchin engeli goti in ſchonim $t gewâti | |
| ein kunic allir tivre.’ Nv froͮt iuch hivte der grozzin hoczit, der ûfferte deſ heiligin Criſtiſ, want diſiv tult gemein iſt | |
| seculorum. Amen. //IN ASCENSIONE. Wir begen hivte eine vil michili hoczit, daz min trehtin ze himele vůr uor allin ſinin ivngirn | |
| ſlahte livte, die untir deme himele ſint, zvͦ den hern hôczitin der heiligin oſtirn in Ieruſalem. Die erchomin alli unde ſprachin | |
| die ſelbin gebe deſ heiligin geiſtiſ. Daz iſt div iareliche hoczit ditziſ tâgiſ, daz iſt div tult der himeliſchin gnadi. Durch | |
| tâgiſ, daz iſt div tult der himeliſchin gnadi. Durch dirre hoczit liebi wart ze gehugde geſetzit div vil ſchoniv gewonheit, daz | |
| chomintin geiſtiſ Ieſv Chriſti daz gotiſ ſal gewîtit wirt. Diſiv hôczit wart bezeichinit in der altin ê. Do die ivdin uor | |
| unſir heimode.’ Nu merchet, mine vil liebin, wie groz div hoczit ſi, div chunft deſ almahtigin gotiſ ze habin in der | |
| nam der heilige Criſt die menniſcheit an ſich. An dirre hôczit, alſo hûte iſt, enphiengin div menniſche den zvͦ chomintin got | |
| iſt div heilige geſelliſchaft der himeliſchin burgâre. Da iſt gewiſſiv hoczit; die tult, die wir hie tultin, die habint anegenge, $t | |
| etc. Mine uil liebin, ir ſchult wizzin, wie grôz diſiv hoczit iſt, dannin alle hoczit, die man beget in der heiligin | |
| ir ſchult wizzin, wie grôz diſiv hoczit iſt, dannin alle hoczit, die man beget in der heiligin criſtenheit, $t angenge habint. | |
| uirnomin, mine vil liebin. Dei wort chomin gevelliclichen der hern hoczit ditzeſ tageſ, uon div daz wir hivte der tulte begên, | |
| $t mirre et thuriſ et uniuerſi pulveriſ pigmentarii? Div grozze hohcît diſeſ tageſ manet unſ, daz wir uon dem lobe der | |
| deuoti concurrite ad hunc $.s$. Michahelem archangelum. $t Div grozze hohcît, mine uil lieben, diſſeſ tageſ div iſt ze tuldenne aller | |
| ſine ubermoͮt uon dem himelriche. Wande hiute namelichen iſt div hohcît unde div chirchwîhe ſante Michaheleſ, deſ himeliſcen broͮſteſ. Uon div | |
| Nv urowen oͮch wir unſech mit geiſtlicher mandvnge in der hohccît der heiligen engele unde danchen gote aller ſiner barmherze mit | |
| Beati mundo corde, quoniam ipſi deum videbunt. Von dirre hêren hoczit ſculen wir iv churzlichen ſagen, wannen dirre tac ze lobe | |
| zeren unde aller himeliſſcen herſcefte unde nante diſen tac eine hoczit aller goteſ heiligen unde gebot, daz allez daz uolc, daz | |
| min trohtin hiute hie geſamenet $t hat zoͮ der grozzen hochzît dirre heiligen chirchwîhe, nune ſculen wir daz niht lazzen, wir | |
| unſ der heilige Chriſt roͮchet ze gebenne, wannan ſo getan hochcît anegenge hat. Vnſer herre began uon anegenge dirre werlde eine | |
| hat, von der bvͤz lidigen, swie daz sie daz groz hoezit die wil kome. Kome aver in daz spital ain prelat | |
| rîchist opher/ daz man ê oder sît/ ze sô getâner hôhzît/ deheinem phaffen ie gegap./ dâ wær einiu in daz grap/ | |
| der ist ein bischolf rîche/ und wil vil hêrlîche/ dise hôhzit leben/ und wil sô vil rittern geben/ ros, kleider unde | |
| wære ein rîcher bischof/ und solt vil grôzen hof/ dise hôhzît hân/ und solte dâ begân/ beidiu êre unde ruom./ nu | |
| raichen ze nutz und ze eren: swelhs nahts ain man hochzait haben wil daz er dez sælben abends sein hausfrawen $t | |
| dar umbe sul wir gahen dar,/ da got so groze hohcit hat,/ daz er sin zaichen da begat./ got ist die | |
| vlehen chunde,/ sit er vlehen begunde/ ––unz an siner vrouden hohgezit––,/ daz wider flegte si sit/ und wider dient ez also,/ | |
| niht,/ ist da niht brot noch tranc./ Swer machet eine hochzit,/ swie manege traht man git,/ da mac kein wirtschaft sin,/ | |
| mit tegelîchen tugenden nam,/ unz Markes hôhgezît dô kam./ die hôhzît hæte Marke/ besetzet alsô starke/ sô mit gebote sô mit | |
| gesinde diende zaller zît/ ir ôren unde ir sinne./ ir hôhzît was diu minne,/ ir vröuden übergulde,/ diu brâhtin durch ir | |
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