Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hoffunge stF. (10 Belege) MWB
| helle fůren, das si mit in brahten, das was warú hoffunge in kristan geloͮben mit heliger gottes liebin und vil manigú diemuͤtigú | |
| alle mine súnde von herzen inne vorclage mit also heliger hoffunge, das min munt werde nit gebunden von allen minen súnden | |
| so lonet in got geliche. Die sangmeisterinne das ist die hoffunge, si ervúllet mit heiliger diemuͤtiger andaht, das des herzen unmaht | |
| Er sol dem heligen geiste volgen und dienen in heliger hoffunge ob allen vorhten mit suͤssem herzen iemer in senftem gemuͤte. | |
| mines herzen grunt; so blibe ich iemer me gesunt. Froͮ hoffunge, ich bitte úch, das ir zesamen bindent alle min herzen | |
| ich har sas.» Ich vragete umbe sin gebette. «Geloͮben und hoffunge, $t dar us betten wir.» Ich vragete, wie ime were, | |
| ding mit gůte; du tragest sere úber alle not; din hoffunge und din geloͮbe ist gros. Du solt úberwinden alle din | |
| wetage in dem lichamen, stete pine in den sinnen, stetú hoffunge in dem herzen nach Jhesum alleine, alle die sich selber | |
| der sinnen und des libes in gotte dur got, suͤsse hoffunge und ane underlas minnenklichú gerunge und ane underlas ein bettende | |
| mit úns hat getan, wiltu nu vaste stan und suͤsse hoffunge han.» Die gehorsami ist ein helig bant; si bindet die |