Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hœhe stF. (216 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wazzers geperg und die rundengroͤzz. Wanne tu wir $[*4-7*püg oder hoch oder daz es pergot ist vber sich vnd daz es | |
| den er viel, und lieff den tale nyder von der höhe zu den andern pferden. Da die kóniginne das roß sah | |
| Der schiltknecht fing das roß und lieff bald off die höhe und fand den konig dot ligen off der erden. Da | |
| pferden, und schurczt ir cleyder off und lieff uff die höhen und fant den knecht ligen off dem konig, und macht | |
| sie zuhant nyder viel in onmacht, ee sie von der hohe hinab kam. Uber ein lang wil, da sie zu ir$/ | |
| selber kam, da sprang sie off und lieff bald die höhe nyder, alle zurißen und alle zuraufft ir harre, das sere | |
| hatte und ir herre der konig tot lege uff der höhe, und wie der tufel komen were in einer jungfrauwen glichniß | |
| an derselben statt. Da namen sie den konig off der höhe da er dot lag, und trugen yn zu dem closter | |
| in dem lande lit ein berc, der heiʒet olimpuſ. Deʒ hóhe gat uber die wolken. Oberhalp dem berge hebit ſich italia. | |
| ſternen ſo ſmal? Der meiſter ſprach: Daʒ machit die michel hohe. Were die ſunne alſo hoch alſo die ſternen, ſi duhte | |
| gewalticlich hete vberwunden? //Der iunger ſprach: Daʒ waʒ ein michel hohe. Der meiſter ſprach: Waʒ, obe dich alle die lúte eretent | |
| zehen dingen <N>IX</N>. Mit den dingen wonest du in der hoͤhin <N>X</N>. Der got minnet, der angesiget drin dingen <FOLIO>(3#’r)</FOLIO> <N>XI</N>. | |
| wenne der endelose got die grundelosen sele bringet in die hoͤhin, so verlúret sú das ertrich von dem wunder und bevindet | |
| du voller mane, o du grundeloser brunne, o du unreichaftú hoͤhi, o du klarheit ane masse, o wisheit ane grunt, o | |
| ie geschuͤffe. <KAP><N>IX</N>. Mit drin dingen wonest du in der hoͤhin</KAP> Die da brinnent in der waren minne und uf einen | |
| mit vollem huffen des seligen endes, die wonent in der hoͤhin. Glosa: das ist úber Seraphin. <KAP><N>X</N>. Der got minnet, der | |
| kumet geswungen als ein are usser der tieffi in die hoͤhin.» <KAP><N>XXXIX</N>. Got vragot die sele, was si bringe</KAP> «Du jagest | |
| ist gekleidet mit der unahtberkeit und ist gekroͤnet mit der hoͤhi. Die dritte juncfroͮwe ist rúwe, dú ist gekleidet mit den | |
| ist das ander teil dis bůches <INHALT><N>I</N>. Die minne machet hohe in der sele nit umbe menschlich arbeit; das kumt von | |
| und von dem schriber dis bůches</INHALT> <KAP><N>I</N>. Die minne machet hohi in der sele, nit unmenschlich arbeit; das kumt von eigem | |
| sele, nit unmenschlich arbeit; das kumt von eigem willen</KAP> Die hohe der sele geschiht in der minne und die zierde des | |
| dem heligen cristan toͮffe, wan úber die minne ist kein hoͤhe und ussen der kristanheit ist enkeine zierde. Darumbe toͤrent si | |
| vil sere, die mit grúlichen, unmenschlichen arbeiten wenent erstigen die hoͤhi und tragent doch ein grimmes herze, wann si hant der | |
| riche.» Do neigete sich únser herre zů in von der hoͤhin und saste in uf ein krone der minne, die si | |
| Der berg was niden wis wolkenvar/ und oben an siner hoͤhin fúrig sunnenclar./ Sin #.[ende und sin beginnen#.]/ konde ich niena | |
| dis allerniderste tal hat sich gesetzet in den allerhoͤhsten $t hohen. Stumpfú sele, sich dich umb und umbe und tů uf | |
| tů uf din blinden oͮgen.» «Ist er von der hoͤhsten hoͤhin dur mine liebi nider getretten und hat sich gentzlich mir | |
| wan si ist von nature snel, und kam zů der hoͤhen und rief: «Grosser her, tů uf und la mich in.» | |
| In dem kusse wart si do ufgeruket in die hoͤhste hoͤhi úber aller engel koͤre. Dú minste warheit, die ich da | |
| und wellen mit grossen eren wandeln unvermischet $t von diser hoͤhi hin nider. Ich bin doch Marien kamerer vor gewesen.» Do | |
| mir got geseit, das er hette die luter kúscheit, die hoͤhi der minne, und das er die marter leit in cristanem | |
| Er kam ze einer stunt in der messe von der hoͤhi har nider und sprac: «Nu bin ich vil schoͤne, woͤltest | |
| edelkeit</KAP> Ich sach und sihe drie personen in der ewigen hoͤhi, e gottes sun enpfangen wart in Sante Marien libe; do | |
| und dien an der klarheit und stigen uf an der hoͤhin; das geschiht den seligen, die noch hie sint, von stunde | |
| und ane not alze breit, so wirt dir werlich die hoͤhin der heligen gerunge und dú breiti der goͤtlichen vuͤlunge und | |
| der irdenscher jamerkeit, wante ufgat allú min suͤssekeit in der hoͤhi der ewigen wirdekeit, und mine seiten sont dir suͤsse klingen | |
| behalsen mit der minne der heligen drivaltekeit in der ewigen hoͤhin. Darumbe mohte der reinen juncfroͮwen geist in den himel nit | |
| nach der masse der tugenden, dú crone lúhtet in der hoͤhi nach dem vlisse der brennunge in der minne. Brůder Albreht | |
| ist mit allen tugenden uf gevaren ze himmel in die hoͤhi siner gotheit, und ime mag dar nieman volgen, er habe | |
| drivaltekeit hat erlich gesetzet ob allen dingen in die wunnenklichen hoͤhin mit allen sinen tugentlichen vrúnden, da nach iemer erlichen, schoͤne | |
| allen den alleine, die untugende minnent und meinent. Zwúschent gottes hoͤhi und des túfels abgrúnde ist noch zweiger hande vegefúr; in | |
| stetten, da der mensche gesúndet hat, und in aller der hoͤhin, da er den luft entreinet hat mit sinen súnden. Da | |
| vlusse miner sele ane arbeit. Do sach ich in der hoͤhin der ganzen heligen drivaltekeit ungegeret die sele únsers herren Jhesus. | |
| male, das mich got lies vallen von der wunne der hoͤhin nach min selbes willekore, da ich so sere verwundert was, | |
| selen oͮgen ein vúr, das brande ane underlas in der hoͤhi úber allú ding. Das vúr hatte gebrant ane beginn und | |
| allú abgrúnde, das oberste teil des clotes das ist ein hoͤhi, da nút úber ist, das umbezil des clotes das ist | |
| mit im geredet haben.» Do sach si uf in die hoͤhin, do wart si sin gewar. Do was er glich einem | |
| und klimment von kore ze kore untz vúr des riches hoͤhin, da sehent si in den spiegel der ewekeit und bekennent | |
| ist es nit genůg. Wellen wir gottes gebruchen in der hoͤhin, so muͤssen <FOLIO>(140#’v)</FOLIO> wir haben die crone der diemuͤtekeit und | |
| diemuͤtekeit und #.[der luteren#.] kúscheit, angeborn oder angenomener, und die hoͤhi der minne ob allen dingen.» Dis selbe wunnecliche cleit treit | |
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