Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
huote stF. (340 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| rîten/ und bin vil lîhte lange in wege:/ in wes huote und in wes pflege/ welt ir al die wîle sîn?’/ | |
| sprach diu künigîn/ ‘durch nôt sprechet ir daz!/ in wes huote wære ich baz/ und iuwer liut und iuwer lant/ danne | |
| komet es in grôze nôt,/ belîbet ir iht lange/ in huote und in getwange./ //Sît ez niht bezzer mag gesîn,/ sô | |
| in sîne pflege./ der pflag ir aber alle wege/ mit huote und mit râte./ si und diu kemenâte/ dien wâren niwan | |
| daz er iu lieber ist dan ich./ swaz ich mir huote genime/ beidiu hin ziu und hin ze ime,/ dazn mac | |
| daz in ir wunne und ir gemach/ sô mit der huote vor bespart/ sô mit verbote benomen wart,/ dô was in | |
| in dâ vor ie würde./ diu bercswære bürde/ der verwâzenen huote/ diu lac in in ir muote/ swære alse ein blîgîner | |
| in in ir muote/ swære alse ein blîgîner berc./ diu huote daz vertâne antwerc,/ diu vîndin der minne,/ diu nam in | |
| harter an in was begraben./ diz muoz man ouch an huote haben:/ diu huote vuoret unde birt,/ dâ man si vuorende | |
| was begraben./ diz muoz man ouch an huote haben:/ diu huote vuoret unde birt,/ dâ man si vuorende wirt,/ niwan den | |
| sô swâret ir êre unde muot./ sus verkêret si diu huote/ an êren unde an muote./ und doch swar manz getrîbe,/ | |
| an êren unde an muote./ und doch swar manz getrîbe,/ huote ist verlorn an wîbe,/ dar umbe daz dekein man/ der | |
| wîbe ir êren gan,/ wider ir guotem muote/ dekeine ander huote/ zir tougenheite kêren/ wan wîsen unde lêren,/ zarten unde güeten:/ | |
| ûz ertwingen/ mit übelîchen dingen:/ man leschet minne wol dermite./ huote ist ein übel minnen site:/ si quicket schedelîchen zorn;/ daz | |
| vünde,/ daz man gesuochen künde./ //Nu suln wir wider zer huote komen:/ den gelieben, alse ir habet vernomen,/ //Îsolde und Tristande/ | |
| alse ir habet vernomen,/ //Îsolde und Tristande/ den was diu huote als ande,/ verbot daz tet in alse wê,/ dazs alsô | |
| si daz/ und betrûretez in ir muote,/ daz vorhte noch huote/ an ir vrouwen niht vervie./ //Binnen disen trahten gie/ der | |
| ich/ durch iuwern willen, niht durch mich,/ vlîz unde schœne huote geben;/ wan iuwer lîp und iuwer leben,/ daz weiz ich | |
| minnen senet/ und dar nâch vil gedenket./ siu was der huote entwenket,/ der alle vrowen sint gevê./ diu minne tet ir | |
| trût geselle:/ durch aller ritter êre/ lœse mich von sêre,/ von huot die man an mir begât./ der rede mich grôʒ ernest | |
| leit/ und dâht in sînem muote/ ‘ich hân in mîner huote/ etswen sô nôtvesten/ under allen mînen gesten,/ der wol ervarn | |
| daʒ getân,/ daʒ si sus durch êre hât verlân./ starkiu huote und ungetriuwer muot/ diu machent stætiu wîp unguot:/ daʒ ist | |
| leben,/ Dar uber wil er mir noch geben/ Siner genaden hute./ Solte ich nu kindes mute/ An mir volgen, so daz | |
| Den trost gab sie den guten,/ Die da leben in huten/ Von dem helle roste,/ Die sunder sie untroste,/ Wan sie | |
| gegên./ (er sprach:) hêre, ez ne hât nehein marscalch in hûte./ wande ez erbîzet ubele unde gûte.’/ //Unt dô diz Alexander | |
| sich/ mit swerten vil gûten,/ die tâten si im ze hûte./ zime mahte niemen brechen,/ wan ders lebenes wolte vergezzin./ Alexander | |
| ʒů unſereme heile. ſi ſendet got der gůte. ze unſerer hůte. daʒ ſi uns gewinnen. in gotes hulde bringen. Do ſhůf | |
| umbehangen $t tivren. churrun daʒ rote. daz waſ getan ze hůte. obene an deme dach. uon hivten hiz man ez mahchen. | |
| verderben/ keine wîs an dem guote,/ und bedarf ouch guoter huote,/ daz man in ze bade iht trage./ von dem stein | |
| ein rôt wahs dar in/ und gebe ez in die huote sîn:/ sîn dinc iemer wol gât/ die wîl er daz | |
| gar,/ der houbtman ieslîcher schar,/ manec küen rîche emerâl,/ der huote pflâgen al umbz wal/ vorme gebirge unz an daz mer,/ | |
| Israhêlen gap/ mit dem lambe bluote/ ze schrîben durh die huote/ an bîstal und an übertür./ dâ muose diu râche kêren | |
| ûf gie / und daz der wahtær verlie / die huote an der zinne, / als er des wart inne / | |
| muot%..er ir tohter sol: / si hât si in ir huote / mit lîbe und mit guote. / durch ir schœne | |
| enden; / die sint mit steinwenden / beslozzen und mit huote, / sô daz des iemen muote / daz er dar | |
| an vriunden und an guote. / nu haben in ir huote / alle die mich minnen / daz si mir gewinnen | |
| / nâch im mit grimmem muote. / her Gwîgâlois mit huote / allez vor im wancte dan / unz er im | |
| ist daz er sich des erwert, / sô hât ir huot%..e diu sælicheit / mit vlîze wol an in geleit, / | |
| diu liebe zaller zît / ir liep vil gern%..e mit huote hât. / an ir was aller huote rât, / wan | |
| vil gern%..e mit huote hât. / an ir was aller huote rât, / wan si was âne missetât. / Vierzic was | |
| dannoch ûf dem velde lac; / des got mit sîner huote pflac / vor vogeln und vor hunden. / sîn ors | |
| sine dolte an ir deheiniu kleit, / unz man ir huote muose haben. / ‘owê, wan wær ich begraben / mit | |
| varn, / sô hiez her Gwîgâlois bewarn / mit grôzer huote daz kastel / vier grâven; die wâren snel / ze | |
| / nâch des mannes muote. / dem here schuof man huote: / hundert rît%..er ie von der schar, / die daz | |
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