Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
inniclich Adj. (230 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| almæchtigen got ze allen ziten an ruͤffet und in vil innechlichen vleget umb ir chint. wer sint iriu chint? daz sint | |
| schuld elliu vergeben. $t so der suͤntær siner suͤnt vil innichlich vergiht und si vil riwichlich bewaint, so ledigt in unser | |
| auch troͤstlich. die ir scholn nicht vil gærlichen und vil innichlichen auz ir hertzen vergebent, den vergeit unser herre dehain ir | |
| den vergeit unser herre dehain ir suͤnt. die in aver innichlich vergebent, den vergibt unser herre got ir suͤnt. also hat | |
| ist, der ze chirchen gern get und sein gebet vil innichlich und riuwechlich tůt, der alle geistlich læut eret, der niemen | |
| herre.’/ Der chaiser hin ze himele sach,/ sin gebet er inneclichen sprach:/ ‘gelobet sistu, herre;/ dise mancualtigen ere/ scule wir uon | |
| kaiser sin gebet/ uil diche hin ze gote tet./ uil innechliken er dar unter nante/ sinen neuen Roͮlanten,/ unt alle di | |
| sint unser bruche/ zu dem gotes riche,/ swer si suchet inn#4+ec#4-liche/ umbe dehaine sine nót./ nu heluen si uns umbe gót/ | |
| Roͮlanten./ er begonde in wantelen/ al hin unt her,/ uil inneclichen sprach er:/ ‘owi uil liebir neue,/ wie ungerne ich nu | |
| vil andæhtlîche hie,/ dô er ze gote diz gebet/ mit inneclîchem muote tet./ sîn herze in grôzer riuwe swal,/ sîn gebet | |
| mite,/ in gote phlac er süezer site,/ in gote er inneclîche bran./ got sach er stæteclîchen an/ mit sînes herzen ougen;/ | |
| Gottes wigant/ ein schafvel an eine stat./ Got er vil innenclichen bat,/ ob er im helfen wolte/ das er gesigen solte,/ | |
| als er ir davor tet./ hierumbe tatins ir gebet/ mit innenchlichim můte gar./ do sante in Got den engil dar/ den | |
| stunt/ und fûren heim ze lande./ mîne wîgande/ di wurden inniclîchen frô./ dannen fûre wir dô./ sint irfûr ih manich lant./ | |
| gewan noch nie gen iuch deheinen muot:/ mir ist anders inneclîche liep, swer iuch iht ze liebe tuot./ Refr.: Ich sage | |
| sælden warp./ nu phlege sîn got, der rîche!/ des wünschen inneclîche,/ sît tiurre vürste sîn genôz nie manegen zîten verdarp./ //Vrowe | |
| er mit vil michelm zorne. Dar umbe bittit in vil innichlichen ſiner gnâde, daz er ſinen zorn rvͦch von unſ ze | |
| trehtin allen den geginwart ſi, die ſine gnade uvarlichen unde innechlichen an rvͦfent. Daz iſt ein vil michel gnade unde ein | |
| gaiſtlichem lobe, mit vnſern kirchgangen, mit almvͦſen, mit firen, mit inneklichem gebet, vnde ſvln ſi ze boten ſenden ze dem almæhtigen | |
| helfe von vnſern ſvnden gereinet mvͦzen werden lvterlichen mit kvſke, innekliche mit warer minne ze der goteſ heimvͦde $t nach diſem | |
| taten, daz wir daz gaiſtlichen ervullen mvͦzen, vnde biten vil inneklichen vnſer trvtfroͮwen $.s$. Mærien, div ein tor deſ himelricheſ iſt | |
| vertriben vnde beiehen alle ein andern vnſer ſvnde vnde beten inneklichen vmbe vnſ ſelben vnde vmbe alle kriſtenheit $t vnde gehvgen, | |
| menniſchlicher brodicheit. Niemin $t iſt ſo ſuntiger, der ſine gnâde innechliche geſůchit, erne vinde da gnâde. Unde ſo wir ie ſuntigir | |
| div iſt unſ notdurft, daz wir alle an andir vil innecliche uergêbin, ob wir wellin da ze got antlaz gewinnin, bittin | |
| deſ er an in gêrt. Uon div ſchulin wir vil innecliche vlêgin unſern herrn, daz er an unſ ervolle ſineſ vater | |
| ſin unde die gnade, daz ſich der man ſiner ſundin inneclich beclagin mach. Er gibit daz innechliche gebêt. Er gibet oͮch | |
| der man ſiner ſundin inneclich beclagin mach. Er gibit daz innechliche gebêt. Er gibet oͮch die gnadi, daz der man ſine | |
| mineſ trehtiniſ vurbôte. Deſ genadin $t ſvlt ir ivch vil innechliche bevelhin, daz er minin trehtin růche ze bittin fur unſir | |
| andireſ begen, denni wir tůn. Man beget diſe miſſe mit innechlichim ſpile, mit innechlicher froͮde, mit ezzinni, mit trinchin, mit wirtſefte, | |
| wir tůn. Man beget diſe miſſe mit innechlichim ſpile, mit innechlicher froͮde, mit ezzinni, mit trinchin, mit wirtſefte, daz minime trehtine | |
| beuelhin mit libe unde mit ſele unde ſchult in vil innechliche bitten, daz er ivch in ſinem gewalte habi unde daz | |
| ſaligen livtin. Wir mannin ivch hivte, daz ir ivch vil innecliche zvͦ minime trehtine cherit. Da birt ir behaltin, da iſt | |
| miſſetât mit iwerin zâhern, mit andirin gůtin werchin, ladit vil innechliche ze iwerre hilfe die vil here vriwent unſereſ herrin, Petrum | |
| ubir ſi, die er allin den erzeigit, die ſine gnade innechlich beſůchint, wan ſo der man odir daz wib ie ſundiger | |
| unde begunde iz clâgin unde begunde iz ze weinin vil innechliche unde gedahte an die gotiſ gnâde unde gedahte, daz min | |
| unde anderre micheler menigi unde viel ze ſinin fůzzin mit innechlichen $t zaheren unde kuſte die unde halſte die unde ergab | |
| erzeigte avir min trehtin ſine vil michele gůte, wande ſi innechliche genâde da geſůchit hete, unde virgab ir alle ir ſunde | |
| recordabor. Er kvit: ‘ſwelhiſ tagiſ ſich der ſuntar becheret unde innechliche ſine ſunti beclagit unde zvͦ mir gevlîvhet, deſ tagiſ irgizze | |
| heiligen trûtſune, der ir nith deſ uerzîhet, deſ ſi in inneclîchen gebitet. $t Uon div ſoͮchet ir genâde, beuelhet ire alle | |
| ivch ſelben mit lîbe unde mit ſêle unde bitet ſi inneclîchen, daz ir deſ himelricheſ iht uerſtozzen werdet. Ir ſcult uil | |
| an deme uorhtlichen urtaile ir trûtſuneſ, unde bitet ſî uil inneclîchen, $t daz ſi unſ helfe, daz wir an dem rehten | |
| unde iwer gemoͮte uur div goteſ oͮgen unde bitet uil inneclichen die himeliſcen ſûl, daz goteſ rat, den uil heiligen ewangeliſten, | |
| himeliſſcen $t broͮſt mit engliſkeme lobe, roͮfet in ane uil inneclichen mit iwern zaheren, daz er iv wege unde uor ſî, | |
| ir ivch tagelichen ſante Michahele unde allen goteſ engelen uil inneclichen beuelhen, daz ſi îv helfen, daz ir dem tieuel wider ſten | |
| bezzer, daz ſi nîe geborn wæren. Nu bitet hiute uil inneclichen mine urowen $.ſ$. Mariam unde alle goteſ heiligen, in der | |
| Daz gebot eruulten wole die zwelfpoten darane, daz ſi got inneclichen $t minneten unde allez daz tâten, daz er gebôt. Nach | |
| ſolten unde weſ wir biten ſcolten. Er bat deſ uil inneclichen, ſwelc man ze deme goteſ huſe chome unde ſîne ſunde da | |
| in deſ, wan er alleſ deſ gewert, deſ man in inneclichen unde rehte bitet. Er gehiez ime, ſwelech man ze deme | |
| dehein goͮt, deſ er bedarf ze ſele unde ze libe, inneclichen uon gote uordere. Daz uiunfte gebete iſt wider die arge, | |
| (ir) niemer leit,/ so si den man gewinnet,/ der si innechlichen minnet,/ und #;uoch si in wol minnen mac./ si solde | |
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