Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
âbent stM. (220 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| virant./ Vil kerzin wart da uf gebrant./ Do man des abindis intsuob./ Einin tanz man ane huob/ Durch daz die muottruobin,/ | |
| nehilfet niemen dienen./ ich han michel sorgen $s von dem abent unz an den morgen./ nu gebiut du Marien, $s daz | |
| einer eselinne milch unde twah daz antlüze dâ mit des âbendes unde nim danne lubestechenwurz unde siut die in wazer unde | |
| dem seime. Die erzenîe sol der sieche vast ezen des âbendes unde des morgens, sô beginnet sich des êrsten tages der | |
| gerne pitement, dér siech sol des vordern tages an dem âbent guots ezens mâzlich ezen unde vast des andern tages unz | |
| mâzlich ezen unde vast des andern tages unz an den âbent und eze danne retich oder senef oder wilden chressen unde | |
| under den wolken, daz bezeichent regentage. wenne aber si des âbendes rôt scheint, sô bedäut ez den andern tag schœn. daz | |
| andern tag schœn. daz ist dar umb, daz si des âbendes durch die wolken scheinet, die si mit ir under hât | |
| her prehet. er haizt auch der âbentstern, wenne er des âbendes auf gêt nâch der sunnen underganch, und haizt auch dann | |
| dar umb sint die nebel gern des morgens oder des âbends, wenn diu sunne niht gar starch ist, und allermaist in | |
| daz schâf hilft wol, daz ez sich ergê an dem âbent. lemrein flaisch ist starken und gesunden läuten gar gesunt, aber | |
| mensch vil genaigt ist zuo unkäusch, und daz er des âbents gar oft und in der êrsten stunt des nahts unkäuschet | |
| und in den puschen. er gêt des morgens und des âbends auz dem wald, und sô væht man in gar leiht. | |
| habich willen, die in lâg setzent. si besamnent sich des âbends und habent ain grôzez murmeln mit enander und ruoent des | |
| ze latein sam ain vespervliegerinne, dar umb, daz si des âbends gern fleugt sumerzeiten; in dem winter lauzet si. diu fledermaus | |
| ist, daz si niht gearbaiten mügent. sô ez an den âbent gêt, sô prumment si in dem vaz und daz prummen | |
| peizent die parhaupten läut gar sêr und allermaist umb den âbent sumerzeiten, wan sô vliegent si mit grôzen haufen, und wâ | |
| pest erznei für die flœch ist, der seinen leip all âbent mit wermuotsaf reibt, oder, sam Ambrosius spricht, die flœch berüerent | |
| si clâr. wein gesoten mit dem kraut wer den des âbents warmen trinkt, der pringt im swaiz krefticleichen, aber man schol | |
| gegen der sunnen: des morgens gegen der sunnen aufganch, des âbents gegen der sunnen underganch und in mittem tag stêt si | |
| iern driͤ tac vnd driͤ naht vnd fuͤlle in alle abende. Dar nach lazze man in aber abe vnde huͤte, daz iht | |
| aht tage ligen, daz er valle, vnd fuͤlle in alle abende. dar nach $t loz in abe in ein gehertztez vaz vnd | |
| baz, laz sie ligen von dem morgen biz hin zvͦ abent. so snit sie duͤnne vnd spizze sie, besprenge sie mit | |
| Eraclîô, dem wîsen man,/ wart der herre ze râte,/ eines âbendes spâte./ er sprach ‘ich dunke mich ein sælec man,/ daz | |
| verbannen/ beide wîben unde mannen./ da endorfte nieman sorgen/ den âbent und den morgen,/ daz iemen des gedæhte,/ wær er in | |
| eine wîle gelac,/ deheines slâfes sie phlac,/ sie enaz des âbendes, noch entranc./ iu wære ze sagen al ze lanc,/ wie | |
| buoch chwît,/ der sehste tach sô frante $s mit iegelichem âbante./ /Duo der sibente tach chom $s got newolte nieht mêre | |
| chom $s er irbeizta bî einem brunnen./ / dô der âbant zuo seich, $s daz fihe man ze trenche treib,/ er | |
| sâhe $s waz tâten sîne snitâre./ /Alsô iz zuo deme âbande seig $s sîn man mit dere junchvrouwen zuo reit./ /Der | |
| er ouch niene scinte, $s truoch si mit ime ze âbente./ dâ er daz vihe tranchte $s in den nuosk er | |
| liup./ /Der ist ein sehenter stein, $s der bringet ze âbunde sîn vihe heim./ / /Got gnâde dir, Joseph, $s noch | |
| kunigin,/ //da sie in hiez willecůme sin./ dit was des abendes spate,/ do sich daz lut allez hate/ gelegit, die mane | |
| mit schalle,/ Allez mit sorge1n/ Fru hin gein morge1n,/ Gegen abunt spete/ Svlich vngerete,/ Daz da niht widerstunt/ Den tot oder | |
| was,/ Er en=lege tot oder lam./ Do ez an den abunt quam,/ Ir dehein was so starc/ Noch so vbel noch | |
| mit dem falle,/ Etisliche mit flucht genas,/ Vnz ez rechte abunt was,/ Me nacht den tag./ Sin arm da1nnoch nie gelac/ | |
| Vn2de sie des morgens fru/ Aber solden dar zv,/ Des abundes spate/ Ginc priamus zv rate./ Er sprach zv sine1n holden,/ | |
| her hete./ Sie lage1n tot v3nde gewu1nt./ Wen daz der abu1nt entstu1nt,/ Sie hette1n verlorn ir macht./ Sie karten heim gein | |
| heim gein der nacht./ Die criche1n ginge1n zv rate/ Des abundes spate,/ E sie gar verturbe1n,/ Daz sie vmbe fride wurbe1n./ | |
| polidamas,/ Antenor vn2de eneas,/ Dise viere ginge1n zv rate/ Des abundes vil spate./ Iegelich zv dem andern rat nam:/ "Wie lange | |
| antenor phlac/ Taltibiu1n mit eren./ Mit manier=hande mere1n/ Wart der abunt hine bracht./ Antenor hete ouch erdach,/ Daz an de1n vorderen | |
| arbeit/ nie von ungeverte erleit./ und dô ez an den âbent gienc,/ einen stîc ich dô gevienc:/ der truoc mich ûz | |
| kam gegangen,/ ichn wart niht wirs enpfangen/ danne ouch des âbents dô ich reit:/ daz machet aber sîn hövescheit./ wær mir | |
| die besten wât/ unde leite in die an./ des andern âbendes gienc sî dan/ dâ sî ir vrouwen eine vant,/ unde | |
| stât./ des rockes heter wol rât,/ wand ez ein warmer âbent was./ an ein daz schœneste gras/ daz sî in dem | |
| der zaller zît ich brinne,/ mîner swære werde buoz. beidiu âbent und den morgen/ sorge wil mir niht entwîchen./ daz klag | |
| ir geniezen lân/ mich: ich lebe in senden sorgen/ beide âbent und den morgen. doch fröit mich ein lieber wân/ unde | |
| schat des morgens geworfen gegen der sunnen undergank und dez abentes gegen der sunnen aufgank. Des mittemtags ist der schat geleichs | |
| ob ez erkante sînen tôt, der vor im lît verborgen;/ âbent unde morgen/ sô het sîn herze sorgen vil./ hungers ez | |
| er guotes kan;/ du wære et ie mîn dienestman/ den âbent und den morgen,/ du kundest wol besorgen/ hôhez lob und | |
| burgk gewůnnen da Claudas fur geseßen was. Und darnach des abendes kam der konig Ban zu Trebe inn; und da er | |
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