Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
jage stF. (24 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| dan an dem vumfzênden tage/ der nâch den vîrzên nêster jage/ kam sô wart di hôchzeit/ di ôsterkarvîre treit./ ditz allez | |
| wîlt:/ der zênde teil im gevîl;/ dan nâch der dîfe jac/ schôb er iz gar in sînen sac./ nû was sîn | |
| gesprochen,/ wan von dem selben tage/ Judas goumt mit sinnes jage/ wî er vûglich zû rechter zît/ in gêbe, daz iz | |
| hât gehôrt)/ an dem vîrzênden tage/ des mânes in sîner jage,/ Jesus ouch in sulcher zeit/ di marter und den tôt | |
| der unverhalzt und unverruckt/ bleib ungeteilt, ganz unzuphluckt./ mit îlnder jage sunder prangen/ zuckt man di kost in di wangen;/ ditz | |
| daz ich an dem dritten tage/ erstê nâch des betes jage./ Jesus wart von gote erhôrt./ dar ûf gên sand Paules | |
| durch an dem selben tage,/ swan tô tût irs betes jage/ vur di juden di kristenheit,/ al dô zû knien si | |
| ein gewonheit/ daz wol mocht di judischeit/ nâch ires sites jage/ alle ôsterliche tage/ di kost (sam si tâten)/ sîden oder | |
| milticlicher gâbe./ Dâ bî ich ze wizzen sage/ vîrvalticliches nutzes jage,/ di von Christi marter komen/ aller kristenheit zû vromen./ zem | |
| vesperzît/ den anvanc an der vîre gît,/ nâch judisches satzes jage/ zû dem nêsten samztage/ di ôstervîre ouch enstûnt,/ an der | |
| wilden wolves base,/ die man ungerne genesen lât,/ swâ diu jage ze râme stât./ Diu stat dar zuo mit kreften bran./ | |
| von im seit,/ daz an eime karvrîtage,/ dô mit inneclîchir jage/ man begînc daz ammecht/ nâch der cristenheite recht/ von unsirs | |
| wurden irlôst ûz der Littouwin hant./ //In des selbin jâris jage/ bî sente Jacobis tage,/ der nach pfingistin gelît,/ der comentûr | |
| sân/ von Cristburg irre slage,/ und dô sî an der jage/ ûf dî wiltnisse quâmen,/ vil schîre sî vornâmen,/ daz sich | |
| brûdir Sîfridis von Vûchtewangen des hômeistirs./ //In des selbin jâres jage/ an des merzin vumftem tage,/ daz ist, dô man den | |
| lebbins lûte/ mit rechtir râche plâge./ Daz slachtin und dî jage/ dî cristnen tribben dâ mit macht/ den tag alûz und | |
| vorburge des hûsis Junigêden wart vorbrant./ //In des selbin jâres jage/ an sente Mathêus tage/ der marschalc brûdir Heinrîch quam/ mit | |
| Valben heten geriten/ allen einen tac,/ daz wolden si mit jag/ rîten bî der naht,/ daz si mit irer maht/ fruo | |
| jâren/ und vierzec jâr und sehs tage/ und aht mânôde jage/ künge, die nenn ich iu hie./ wiez in allen sît | |
| die heidin an dem selbin tage./ die niht entrunnen sinir jage,/ die muͤsten alle sin virlorn./ der edil kúnig wol geborn/ | |
| si sich von dem tage/ Und iltent mit vil gaher jage/ Baidenthalp hain in ir lant./ Der herzog vůr hain gen | |
| reht gen reht von menger klage;/ wan gelich aller zvnge iage/ den stvͦl ze Rome svͦchen sol,/ swa reht da heim | |
| gar sin botschaft wart vernomen,/ er ilte dan mit balder iage./ an dem dritten tage/ kam er nach des meres sage:/ | |
| jungen Franzeyse./ dô breite sich diu reise,/ //Niht von vlühteclîcher jage!/ zwêne wartman mit sage/ brâhten Terramêren diu mære,/ daz entschumpfieret |