Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kemenâte F. (151 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wir sin waren ane laster./ Herlint gienc drate./ zo einir kemenatin./ Vnde nam die turlichen want./ Also manich urowe hat./ Dar | |
| sundigis dich./ An mer ellenden manne./ ich bin ovch zo kemenatin gegangen./ Hie vore do daz mochte sin./ Warumme spozeder min./ | |
| Von deme herren dietheriche./ Herlint quam drate./ zo ire urowin kemenatin./ Vnde sagete ir von deme herren./ Her pflege sinir eren./ | |
| man./ Vnde heve dich uil drate./ Na mer zo der kemenaten./ Mit deme grozen schalle./ Virmissin sie din alle./ ich gescheffe | |
| ritarin erlich./ Dar gint die Recke dietherich./ Do wart die kemenate vf getan./ Dar in$/ gint der helit wolge tan./ Den hiez | |
| herren./ Do schiet her danne mit eren./ Vz uan der kemenatin./ zo den herbergen drate./ Also daz berker gesach./ Wie schire | |
| wolde gan./ Vnde hob sich wil drate/ zo iris vater kemenaten./ Vnde clofphete an daz turlin./ Vf dete do constantin./ Also | |
| zehant/ an sich. er gie vil drâte/ ze$/ des küneges kemenâte./ als er begunde bôzen dâ,/ man liez in vür den | |
| kûme war./ vür sich gienc er vil drâte/ gên einer kemenâte,/ diu Jôsaphâte was bereit/ mit vil grôzer rîcheit./ vil trûreclîche | |
| mit zorne manigerhande drô/ leit er an Jôsaphâten./ ûz dirre kemenâten/ schiet Avenier, der rîche,/ mit zorne trûreclîche./ //Jôsaphât beleip aldort./ | |
| Du hais es schone bewarn/ Und herliche beraten,/ In dinen kemenaten/ Ziehen rilichen und wol,/ Als man fursten ziehen sol.’ –/ | |
| sus hêrlîche/ was di frowe rîche/ allezît berâten./ in ir kemenâte/ was gnâde unde heil./ dâ ne gebrast nehein teil,/ des | |
| neheine wîs verbrinnen./ dô leitte si mih dannen/ in eine kemenâten hô,/ di was gemachit alsô/ von starken balken veinen/ grôzen | |
| ze sament leiten/ wie si die brút beraiten,/ in ainer kemnaten./ dú was vil wol berauten/ von silber und von golt,/ | |
| da Marien,/ mit goltrichen serien,/ mit paldiganen, pliaten/ den schonsten kemenaten/ behenken und dur spraiten,/ gar rilich wol beraiten./ och hies | |
| sô./ der rîche künec der hiez in dô/ vüeren ze kemenâten/ und hiez in dâ berâten/ mit rîlîcher wæte./ //Tristan in | |
| sinnen sæhe;/ si habent dem gelîchen schîn,/ als si ze kemenâten sîn/ in der vrouwen tougenheit bedâht./ dar zuo hâstû si | |
| lîse dar,/ daz sîn nieman wart gewar./ nus în zer kemenâten/ vür die vrouwen trâten,/ im neic diu küniginne/ und nieman | |
| pflac/ nâch ir trûtamîse,/ nu kam geslichen lîse/ zuo der kemenâten în/ ir amîs unde ir arzâtîn,/ //Tristan und diu Minne:/ | |
| wîslîchen hæten besat/ und wol vor hin berâten./ in Markes kemenâten/ was nieman wan si vieriu,/ der künic selbe und si | |
| tougenheit/ bescheiden hæte und ûf geleit./ nu er in die kemenâten kam,/ //Brangæne ein schâhzabel nam:/ vür daz lieht leinde si | |
| er allez hine gân/ limmende durch den palas;/ dâ Markes kemenâte was,/ dâ brach er zuo den türen în./ daz sîn | |
| gras,/ dâ er vor hin gegangen was,/ unz an der kemenâten tür./ dâ gestuont er vorhtende vür/ und misseviel im al | |
| unde rederîch./ daz was dem künege heinlîch/ und ouch der kemenâten./ mit dem begunder râten,/ swennez zen vrouwen kæme,/ daz ez | |
| iesâ/ durch sîn selbes êre,/ daz er dekeine kêre/ zer kemenâten næme/ noch niemer dâ hin kæme,/ dâ der vrouwen keiniu | |
| bat:/ //Tristan meit iegelîche stat,/ dâ der vrouwen heinlîche was./ kemenâten unde palas/ dâ enkam er niemer în./ daz ingesinde daz | |
| bechelîn,/ daz von dem brunnen dâ gât,/ hin dâ diu kemenâte stât:/ dar în sô werfet einen spân/ und lât in | |
| spân/ und lât in vliezen unde gân/ hin vür der kemenâten tür;/ dâ gân wir zallen zîten vür/ ich und diu | |
| alle wege/ mit huote und mit râte./ si und diu kemenâte/ dien wâren niwan als er gebôt./ //Tristan und sîn vrouwe | |
| gesinde sich zerlie/ und Marke slâfen gegie,/ dôn lac ze kemenâten,/ als ez vor was gerâten,/ nieman wan Marke unde Îsôt/ | |
| sælden wielt./ ân ammen siu eʒ selbe behielt/ in ir kemenâten;/ dâ wart eʒ wol berâten./ ouch wart inʒ selten enblanden,/ | |
| nie kein wort ersprach./ dô litens êrst ungemach/ in der kemenâten./ die tür si zuo tâten./ die recken ellende/ wunden ir | |
| diu friuntholde/ ritter die eʒ tâten,/ daʒ si in ein kemenâten/ den jungen degen truogen./ die tür si zuo sluogen./ siu | |
| er des jach,/ daʒ er nie mêr gesach/ sô stolze kemenâden./ dâ vant er vrowen Aden/ und Maurîn und den herzogen/ | |
| jâchant und karfunkel:/ dâ von wart niener tunkel/ in der kemenâten./ noch was siu baʒ berâten,/ als ich iu zellen mac./ | |
| den êren tohte,/ des was diu burc berâten/ mit der kemenâten,/ an gesinde und an aller habe./ ich zalt iu wunder | |
| daz chint/ daz si mit armen umbevie!/ dô si ze cheminâten gie/ bî der smâhen crippen,/ dô wart Adâmes rippe/ an | |
| verlorn./ Swelich weip dise driv liet hat,/ so si ze keminaten gat,/ in ir zesewen hant bevangen,/ si leidet niht lange/ | |
| stürmen bôt/ und daz gestillet was diu nôt./ in ein kemenâten gienc/ Gyburc, diu ez sus an vienc/ mit ir amîse:/ | |
| sîner starken hant,/ und huop sich dannen drâte/ in ir kemenâte./ dô si kom innerhalp der tür,/ dô hiez si balde | |
| dennoch an./ si vuorte den siuftebæren man/ mit ir ze kemnâten wider./ zuo ein ander si dernider/ vor sküneges bette an | |
| des niht vergaz,/ des landes herren vürbaz/ si vuorte zeiner kemenaten în,/ und hiez behalten Volatîn./ bî dem orse Rennewart beleip:/ | |
| vor sînem bette stuonden,/ die werden dienest kunden,/ in einer kemenâten,/ die ez mit guotem willen tâten./ Heimrîch sich leite dar | |
| knappen dan./ si bôt im bezzer kleider an/ in einer kemenâten,/ dâ snîdære nâten/ maneger slahte wâpenkleit./ dô sprach er ‘vrouwe, | |
| gezelt/ kœm ûf wisen noch ûf velt,/ ern næme eine kemenâten/ dâ vür, wol berâten/ mit senften pflûmîten./ tôren solten strîten/ | |
| niht erlân / ern müese sîn gemazze sîn; / ze kemenâten az diu künigîn: / daz schuof der wirt durch sîn | |
| / dem sêwe daz er rehte vür / der vrouwen kemenâten tür / sluoc, als ez wint was. / dar ûz | |
| ir vrouwen, ez ist zît daz wir / gên ze kemenâten.’ / vil lîse si dô trâten / und giengen zuo | |
| diu vrouwe hiez in mit ir gân / in eine kemenâten dan, / dâ im allez guot geschach. / an disen | |
| / daz hiez der alte grâve tragen / in ein kemenâten von dem wege. / dô hêt er gar in sîner | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 >> |