Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kerze swF. (91 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| //He wid den elter dines herzen,/ he sat daruppe siven kerzen:/ sins heilgen geistes siven gaven,/ diͤ ich al da vür | |
| alein in der engel lande./ //An dir entbrand ein n#;iue kerze,/ diͤ hat entfengt so manich herze./ den magtdům minnent beid | |
| ist die helige gewonheit. Die sol iemer brennen als ein kerze unverloͤschen in der himmelschen <FOLIO>(150#’r)</FOLIO> vriheit. Sust tragen wir sanfte | |
| wisser tuben/ Da waren, den der snabel bran/ Sam ein kertze, die da an/ Von rotem fur ist entzunt!/ Ach daz | |
| an den briefen die man schribet an die groʒen osterliche kerzen. der danne gerne wuste under disen fiunfzehin iaren in welheme | |
| das er nicht fort erlischet./ man machet uß dem steine kerzen, hör ich jen,/ die wint noch wag erleschet sunder lügen | |
| der selikeit das hochste ingesigel./ sie ist ouch reiner minne kerz,/ die stete lücht uß edels herzen tigel./ der eren tag | |
| siner wisheit erze,/ da er den sun uß dines herzen kerze/ dort in des fluches swerze/ ließ lüchten der verhofften schar./ | |
| ein schône grüezen $s ein teil mit werken getân./ Vil kerzen was enzündet, $s man schancte im lûtertranc./ daz si schiere | |
| unz daz ir kirchganc wart gestôrt./ die bûren mit ir kerzen/ die begunden scherzen/ baz dann rehte wegereise:/ si verstuonden sich | |
| lac,/ ir houbet dran, wand er des pflac./ dâ stuonden kerzen harte grôz/ und brunnen lieht. den helt verdrôz/ daz sô | |
| was ez nieht:/ dâ wârn ave ungefüegiu lieht,/ von kleinen kerzen manec schoup/ geleit ûf ölboume loup;/ manec kulter rîche/ gestrecket | |
| Gahmuret./ vrou Herzeloyde gap den schîn,/ wærn erloschen gar die kerzen sîn,/ dâ wær doch lieht von ir genuoc./ wan daz | |
| wan der junge Parzivâl./ ___der nam slâfes urloup./ ob sîne kerzen wæren schoup?/ nein, si wâren bezzer gar./ dô gienc der | |
| daz schuofen diez tâ tâten,/ daz Parzivâl al_eine lac./ von kerzen lieht alsam der tac/ was vor sîner slâfstat./ gein sînem | |
| giengen ûf ein palas./ hundert krône dâ gehangen was,/ vil kerzen drûf gestôzen,/ ob den hûsgenôzen,/ kleine kerzen umbe an der | |
| gehangen was,/ vil kerzen drûf gestôzen,/ ob den hûsgenôzen,/ kleine kerzen umbe an der want./ hundert pette er ligen vant/ (daz | |
| frouwen vierstunt zwuo./ die wâren dâ geschaffet zuo./ viere truogen kerzen grôz:/ die andern viere niht verdrôz,/ sine trüegen einen tiuren | |
| se fuoren dan./ hie hebt sich ander dienst an./ ___vil kerzen unt diu varwe sîn/ die gâbn ze gegenstrîte schîn:/ waz | |
| mir diu âventiure gewuoc,/ vor ieslier ein knappe truoc/ eine kerzen diu wol bran./ Parzivâl der snelle man/ spranc underz declachen./ | |
| Parzivâl sich leite nidr./ ouch sazten junchêrrelîn/ ûfen tepch die kerzen sîn,/ dô si in slâfen sâhen:/ si begunden dannen gâhen./ | |
| glüendige koln:/ die mohte der gast vil gerne doln./ ein kerzen zunde des wirtes hant:/ do entwâpent sich der wîgant./ undr | |
| ander klage./ do begundez liuhten vome tage,/ daz sîner grôzen kerzen schîn/ unnâch sô virrec mohte sîn./ ûf rihte sich der | |
| wol bekerzet was./ ûf al die tische sunder/ truoc man kerzen dar ein wunder./ dar zuo diu âventiure gieht,/ diu herzoginne | |
| diu âventiure gieht,/ diu herzoginne wær sô lieht,/ wære der kerzen keiniu brâht,/ dâ wær doch ninder bî ir naht:/ ir | |
| dâ het ir Feirefîz gebiten/ mit kurzwîle die stunde./ vil kerzen man do enzunde,/ reht ob prünne gar der walt./ ein | |
| herze/ nâch der lieben frowen mîn/ Noh mêre danne tûsent kerze:/ ach, got, wan solde ich bî ir sîn!/ Si ist | |
| hochgezit diſeſ tageſ, die ir mit froͮde tvlden ſvlt, iwere kerzen tragen mit lobe vnde mit devmvͦte. Mine vil lieben, daz | |
| Mine vil lieben, daz lieht, daz da blvhet vz der kerzen, $t daz bezaichent den heiligen Kriſt, gebornen von der meigde. | |
| goͮte ſagen unde daz vbele toͮn, ſo gelichen wir der kercen, uon der andere enbrinnent unde ſi ſelbe erliſſcet. Vnſ wirt | |
| werke spæhen schîn,/ ein wunneclîch schapelekîn,/ daz rehte alsam ein kerze bran:/ dâ lûhten alse sterne van/ topâzen und sardîne,/ crisolîten | |
| und envant dâ lieht noch mânen schîn;/ wan von der kerzen, diu dâ bran,/ dâ gesach er lützel van:/ dâ leinde | |
| in den sal./ zwei guldîniu kerzstal/ truogen diu juncvröwelîn:/ (die kerzen gâben grôʒen schîn:)/ diu saztens zuo den stunden/ zuo den | |
| daʒ lant/ und behabet sîn perze/ baʒ danne ein michel kerze./ ditz was der pavelûne huot./ niderhalp was siu harte guot,/ | |
| landes zol,/ wan im der walt was undertân./ als ein kerze gedrân/ was der stein âne mûre,/ ein turn von nâtûre,/ | |
| si gein Aurimunt:/ vor Melchinor wart do enzunt/ manic gewunden kertze groz,/ vil der busunen doz/ wart erschellet krefticlich./ Wildehelm der | |
| gel; / der wurm der was sinwel / als ein kerze hin zetal; / sîn scharfer grât der was val; / | |
| / daz wîp ûz grôzer riuhe sach / als zwô kerzen brünnen dâ. / ir brâ lanc unde grâ, / grôze | |
| mägde sûberlîch; / der selben mägde ieslîch / truoc ein kerz%\en, diu vaste bran; / vil guotiu kleider hêtens an / | |
| ir zwelf mägde, die / wâren sûberlîch genuoc. / eine kerzen ir ieslîchiu truoc, / grôz, gwunden, diu vaste bran. / | |
| der was der kristallen dach / und brehend%..e als ein kerzen lieht / dâ man des nahtes bi gesieht. / diu | |
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