Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

klâr Adj. (471 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Tr 11137 topâzen und sardîne,/ crisolîten und rubîne./ ez was lieht unde clâr,/ ez hæte im houbet unde hâr/ clârlîchen umbevangen./ sus kam
Tr 11843 si blicte underwîlen dar/ und nam sîn tougenlîche war:/ ir clâren ougen unde ir sin/ diu gehullen dô wol under in./
Tr 13499 schein der mâne zuo der zît/ vil liehte und vil clâre./ //Tristan nam keiner vâre/ noch keiner slahte merke war,/ wan
Tr 19228 handen dô/ und wante danne ir vlîz an in./ ir clâren ougen unde ir sin/ diu spilten ûf in denne;/ sô
UvZLanz 3897 ein edel marmel ist daʒ,/ dar inne swebet daʒ waʒʒer clâr./ diu linde ist grüene durch daʒ jâr./ ein êrîn zimbel
UvZLanz 5705 sach man sich pînen/ die sunnen ûf schînen/ lûterlîche und clâre./ dô hôrte man zwâre/ manege schœne messe./ noch dô nieman
UvZLanz 6649 daʒ schein an disem ritter wol./ er dienet einer vrowen clâr/ mit stæter triuwe manic jâr./ mit rede er ir niht
UvZLanz 7049 dâ ein michel sê swebet./ dar ûʒ rinnt ein ahe clâr,/ der nie dehein tier für wâr,/ swie sêre eʒ durste,
Volmar 110 den ougen, daz ist wâr:/ si werdent im lûter unde klâr,/ und wehset im iemer mêre/ beide sîn guot und sîn
Volmar 291 der ist niht vil liuten bekant./ er ist lûter unde klâr/ und zem êrsten, daz ist wâr,/ einer haselnuz gelîch./ und
Wh 6,24 daz ander Bertrams./ sus was genant sîn dritter sun:/ der clâre süeze Buovûn./ Heimrîch hiez der vierde,/ des tugent vil lande
Wh 13,21 herze sîn/ (daz wart ûf Alitschanz wol schîn);/ und der clâre Vîvîans:/ ich wære immer mêr ein gans/ an wizzenlîchen triuwen,/
Wh 14,25 der werden sol dâ mêr noch sîn:/ ich meine den clâren Jozeranz/ und Hûwesen von Meilanz./ die viere heten hie den
Wh 23, 3 der kunde ouch werdekeit wol tuon./ sus was bewart sîn clâriu jugent:/ dehein ort an sîner tugent/ was ninder mosec noch
Wh 46, 1 künege von Falfundê/ tet sînes neven sterben wê./ //Halzibier der clâre/ mit reitbrûnem hâre/ und spanne breit zwischen brân,/ swaz sterke heten
Wh 47,25 ander storje brach./ von treten niht ze guot gemach/ der clâre Vîvîans gewan./ bî einer wîle er sich versan,/ dôs alle
Wh 55,15 koste niht,/ swie vil man wîben dienen siht./ der junge clâre süeze gast,/ sîn zimierde gap den glast,/ daz ez dem
Wh 67, 9 bîhte jach)?/ dâ engegen er trûreclîchen sprach:/ ‘wê mir dîner clâren geburt!/ waz wold ich swertes umb dich gegurt?/ du soldest
Wh 88, 4 daz velt solde zuker tragen/ al umb ein tagereise./ der clâre kurteyse/ möht al den bîen geben ir nar:/ sît si
Wh 93, 9 ergangen wære?’/ al weinende si vrâgete mære:/ ‘wâ ist der clâre Vîvîanz,/ Mîle und Gwigrimanz?/ ouwê dîn eines komenden vart!/ wâ
Wh 104,15 hân erliten,/ der wer wurde an mich gebiten./ ob die clâren Franzoysinne/ dir nâch dienst bieten minne,/ daz si dich wellen
Wh 125,15 sölhe pfelle sint in unbekant,/ als sîn wâpenroc, mit steinen clâr,/ drûf verwieret her und dar,/ daz man des tiuwern pfelles
Wh 128,22 sîn vel, noch sîn har,/ daz man in dürfe nennen clâr./ er vert ûz eime strîte her./ ouch nimt uns wunder
Wh 154, 9 wære ouch dâ nâch vürbaz lân./ diu junge reine süeze clâr,/ manege kurze scheiteln truoc ir hâr,/ krisp unz in die
Wh 155,21 Kumarzî/ und dennoch anderr vürsten drî:/ die machten rûm der clâren./ alle die dâ wâren/ begunden alle gemeine jehen,/ daz dem
Wh 167,24 milte, manheit, zuht!/ mir ist ze vruo misselungen/ an dem clâren jungen,/ den diu küneginne Gyburc mir benam/ und in rezôch
Wh 171,13 râche tuon/ umbe Mîlen, mîner swester sun,/ und umb den clâren Vîvîanz./ ouwê’, sprach er, ‘Alischanz,/ daz dû ie sô breit
Wh 175,20 der künec sazte einhalp sîn wîp/ und Alyzen diu den clâren lîp/ truoc. dar nâch er niht vergaz,/ sîn sweher anderhalben
Wh 208,10 diu künegîn alsô:/ ‘daz in heidenschaft doch eteslîch wîp/ des clâren Vîvîanzes lîp/ mit mir sol beriezen,/ des muost dû geniezen,/
Wh 224,27 ors und lîp,/ helfet des daz mir mîn wîp,/ diu clâre Gyburc, hie bestê./ ich wil vor iu komen ê/ zen
Wh 228,20 vürbaz nâhen/ unt kündeclîcher werden kurc.’/ ‘ei wâ ist diu clâre Gyburc?/ saget mir, ist diu noch gesunt?’/ von sîner stimme
Wh 248, 3 gît dem man hôchgemüete./ //[I]ch wil mich selbe ouch machen clâr./ truoc ich verworrenlîchez hâr/ unt verdrucket vel von ringen,/ die
Wh 253,29 lachen hân./ waz hât der bitter tôt getân/ an dem clâren süezen kiuschen vrebel!/ al anderr manne antlütze ein nebel/ was,
Wh 270,17 riet,/ etswâ ein sweizic zaher schiet/ den stoup von sînem clâren vel,/ Rennewartes des knappen snel./ sîn blic gelîchen schîn begêt,/
Wh 272,17 erstarp,/ in ir deweders rîche erwarp/ nie muoter sît sô clâre vruht./ er hât ouch kiuschlîche zuht./ man mac in ziehen
Wh 295,29 kan,/ heizet mir diz harnasch legen an.’/ juncvrouwen und daz clâre wîp/ wâpenden Rennewartes lîp./ //Dô er daz harnasch gar het
Wh 311,17 was besenget sîn junger bart,/ des harnasch was tiuwer und clâr,/ er selbe starc und wol gevar./ er leite sîne stangen
Wh 313,19 an den stunden/ ûf die helme gebunden/ manec tiuwer zimierde clâr./ ouch sach man her und dar/ daz velt al überglesten/
Wh 326,16 nu berihte./ wir sulen trinken manegez kunnen/ und in die clâren brunnen/ hâhen guttrel von glase,/ dâ grüener klê und ander
Wh 354,26 den süezen einvalden,/ den milten unt den rîchen,/ und den clâren manlîchen,/ der enpfienc nie valscheit nehein./ wie vert sunne durh
Wh 355, 7 gap dem ellens vesten/ der sunnen wider glesten,/ Arâblen die vil clâren,/ in ir beider jungen jâren,/ der schaden ich nû schaffe./
Wh 364,25 meien zît/ mit touwe behenket/ an prîse wære verkrenket:/ sô clâr was er gemachet,/ daz die bluomen wæren verswachet./ der phellel,
Wh 381, 4 dâ wart ouch wol gerochen/ an der selben wîle/ der clâre süeze Mîle/ al nâch der heiden herzesêr,/ den der hôhe
Wh 393,25 erden/ wüehs ein krefteclîcher walt,/ dar ûf touwec manecvalt/ sunder clâre blicke./ breit lanc und dicke/ kom diu schar des künec
Wh 408,25 im nimêr dâ nâch./ sîner tohter sun dâ rach,/ den clâren Vîvîanzen,/ an Cernubilê, dem glanzen,/ der sô manege zimierde truoc,/
Wh 411, 6 wîbe lôns enphâher solten klagen/ sîner zimierde liehten glast./ der clâre junge starke gast/ underm orse tôt belac./ in die barken
Wh 450, 2 ouch wênic der markîs./ Jêsus mit der hœhesten hant/ die clâren Gyburc und daz lant/ im des tages in dem sturme
Wh 453, 1 mir ist hie vor jâmer als wê./ //Ei starker lîp, clâriu jugent,/ wil mich dîn manlîchiu tugent/ und dîn süeziu einvaltekeit/
Wh 453,12 lant,/ dû behabtes hie mîn selbes lîp/ und Gyburge, daz clâre wîp./ wan dîn ellen ûz erkorn,/ mîn alter vater wære
Wh 466,13 und daz ich mînen touf verlüre/ und wider gæbe mîn clârez wîp./ vür wâr ich liez ê manegen lîp/ verhouwen als

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