Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
convënt stM. (54 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ordnung haltent an dem flug. alsô schol in ainem iegleichen convent sein ain haupt, dem man volg an witzen, und ain | |
| und dreyzzick jar und stift #s+ein grawez#s- kloster und ein convent auf dem veld daz da haizzet der Lylien velt nach | |
| hett gebuwet, das er mit im brúder hett einen großen convent, die all hielten Sant Augustines regel und synen orden. //Der | |
| das sie wolt das es nyman enwúst. Sie aß im convent und schlieff mit der samenung. Sie ward nye so wol | |
| Kambenic het so viel gulte dar gegeben das ein groß convent da was, die man regelere heißet. Das was das erst | |
| des heligen geistes, in eim ertzbistůme drizehen nach dem heligen convent únsers herren. Ze Rome sont ir drisig wesen na dem | |
| solt nit lange bi den gesten wesen, du solt des conventes ordenlich pflegen. Die geste soͤnt nit lange wachen, das ist | |
| kuchine gan und besehen, das die notdurft der brůdern des conventes also gůt si, das dinú kargheit und des koches tragheit | |
| diner gewalt iht volgest wider der brůderen willen oder des conventes willen, wan da kumt grossú zwiunge von. Du solt dich | |
| so rihte dich. Swenne din brůdere oder din swesteren dins conventes dir ere bietent, so soltu dich inwendig voͤrhten mit scharpfer | |
| shaffet zů./ mich dunket billich daz ich tů/ swaz den convent dunket gůt./ der man selten missetůt/ ob er sůchet wisen | |
| in den kor gende an sant #s+Agnesen#s- tag, do der convent hat enbissen ze mitem tag. Er waz da alleine und | |
| in dem nagenden jare daz ops ersessen waz, daz dem convent nit opses ward, und er mit mengem strite sich selber | |
| sin wille, daz er es esse, daz er denne den convent allen opses beriete. Und daz geschah. Do mornend ward, do | |
| mornend ward, do kom ein froͤmdú person und brachte dem convent ein gůt teil núwer pfenning, und wolt nit enbern, wan | |
| der pfafenvasnaht gie er aber als och vor under des conventes tisch in sin cell, und do er sich blos ab | |
| in dem convent was, in kein stuben noh úber des convents oven dur keiner wermi willen nie kam wol inrend XXV | |
| im dú sele us giengi. __Do er in einem froͤmden convent vil ellendeklich ze bet gelag und dez nahtes von noͤten | |
| puncten sins lebens. Wan do er eins abendes ussrent des conventes was nider an sin bet gegangen růwen, do hindergie in | |
| selben ziten, daz túrú jar kamen und daz man sinem konvent, da er do waz, weder brot noh win gab, und | |
| do waz, weder brot noh win gab, und daz der konvent waz komen in gross gúlte. Die brůder wurden ze rate | |
| tůn, so du nit siech bist, denne daz oͮch der covente tůt an singen und an lesen, daz du dinú zit | |
| ein iegelich leigenbrûder sol sprechen hundert pater noster vur sînes conventes brûder sêle. Die selben zal sulen die brûdere, die dâ | |
| die brûdere, die dâ sint in den hûseren, dâ niht conventes ist, ervullen. Jegelich brûder sol alle tage sprechen vunfzên pater | |
| $t Daruber sal man daz behalten in allen hûseren, dâ convent von brûderen ist, daz sint zwelf brûdere unde ein commendûr | |
| dînere, unde die dâ zu der anderen tavelen nâch dem convent ezzent, unde die brûdere, die dâ in den cleinen hûseren | |
| die ambeht hânt, âne urlop niht pfennige sulen geben den conventes brûderen. /Die brûdere, die ambeht hânt, die sulen den conventes | |
| conventes brûderen. /Die brûdere, die ambeht hânt, die sulen den conventes brûdere niht pfenninge geben âne des obersten urlop. Hie ûz | |
| geben umme ezzen oder trinken zu koufene. 5. Daz die conventes brûdere niht pfenninge sulen uber naht behalden. /Sô die conventres | |
| der meister unde die gesunden brûdere sitzen sulen zu der conventes tavelen. /Der meister unde alle die gesunden brûdere sulen sitzen | |
| meister unde alle die gesunden brûdere sulen sitzen an die conventes tavelen und sulen dâ nutzen glîchez ezzen unde trinken. Die | |
| Die brûdere ouch, die von gescheffede den êrsten tisch des conventes unde den anderen, sô die dînere ezzent, versûment, $t dî | |
| brûdere, den ouch von ettelichen sûchen niht rehte kumet die conventes spîse, die sitzen zu der firmerîen tavelen, unde alsô die | |
| geweret, unde swenne der, der firmerîen spîse bedarf, zu dem convente sitzet, unde der, dem conventes spîse mohte genûgen, zu der | |
| firmerîen spîse bedarf, zu dem convente sitzet, unde der, dem conventes spîse mohte genûgen, zu der firmerîe tavelen sitzet, daz wizzet, | |
| dem minnesten eines gerihtes mêr geben dar danne an des conventes tavelen. Rintvleis unde gesalzen vleis, gesalzene $t viesche, gesalzene kese, | |
| daz alsô bringen an den capitel des nêhesten hûses, dâ convent ist, ob in demselben $t hûse niht convent ist, darzu | |
| hûses, dâ convent ist, ob in demselben $t hûse niht convent ist, darzu sie gehôrent, unde sulen doch die vremeden lûte | |
| geben brûder brôt unde brûder tranc, $t als man gibet an den convent, unde der gemeinen knehte kuchen spîse, âne an den tagen, sô | |
| in zwei gerihte der lîhsten, die man gibet an den convent, oder an den sunnentagen $t oder an anderen tagen, sô | |
| sunnentagen $t oder an anderen tagen, sô man an den convent gibet zwei gerihte, sô gebe man in einez, unde gibet | |
| sô gebe man in einez, unde gibet man an den convent dikeine pitanzien von spîse oder von trancke, den sal man | |
| an des meisteres stat is, mit gemeineme $t râte des conventes einen ritterbrûder zu commendûre under den weleren setzen unde der | |
| man alsô sunderlîche $t die welere eischet, sô mac der convent denselben geben oder einen anderen, den man dâ trûwet, daz | |
| furbaz von ime sprechen, sô sulen sie in zu dem convente senden unde eischen einen anderen alsô sî dâvur tâten, unde | |
| $t unde blîbet stete. Zu hant sulen sî zu deme convente kumen unde sagen deme, daz sî alle glîch den brûder | |
| man mit dem capitele sule setzen. /Der meister unde der convent mit einander sulen setzen unde entsetzen den grôzen commendûr $t | |
| nâch dem gebote sulen rihten. /Swanne die brûdere von deme convente rîten sulen, sô sal nieman sîne bestien heizen satelen noch | |
| einen alse deme anderen gebe, als ob sî in dem convente sament ezzen. Von igelicher herberge sal ein brûder den anderen | |
| bûze sitzet. /Swanne die brûdere niht sament ezzen in deme convente, swelich brûder dâ zu bûze sitzen sal, der ezze in | |
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