Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

koste stF. (234 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Herb 9539 wart achteualt ir leit./ Des sturmes geloste/ Hup sich mit koste./ Nv fort, ritter, vort!/ Ienre sweimete vmbe bort;/ Dirre stunt
HvBurg 1489 pfant,/ So slahe ab ze hant/ Den haubtschacz und dew kost dein,/ Das ubrig ist alles sein/ Und bestat dich ze
HvBurg 5128 Von nesse und von frost,/ Sy twang in mit der kost,/ Er must oft vasten,/ Sy lie in nicht vil rasten,/
HvBurg 5569 genueg,/ Das si doch ubrigs in sich slueg./ Ir ubrige kost macht das/ Das si vil schedleich was:/ In dem lande
HvBurg 5705 folkch dar twingen;/ Dar zu musten sy pringen/ Ir selber chost mit in dar,/ Sy waren anders versaumbt gar./ So der
HvNstAp 2266 stan,/ Wol gehefftet zu den staden,/ Mit reichait und mit kost geladen./ ’Pey namen̄’ Tyrus sprach zu handt,/ ’Das scheff das
HvNstAp 10958 wol pedewte:/ Das volk ysset lewte./ Roes flaisch ist ir kost,/ Sy ensyden da nit kumpost,/ Ir speyse ist ain condiment:/
Iw 6538 mit rûhen vuhshüeten/ vor dem houbetvroste./ sus schuofen sî ir koste/ ze gevüere und ze gemache:/ sî ahten ir sache/ nâch
Kreuzf 926 nie entworden,/ noch er wolde des verzagen,/ ern wolde volle kost tragen/ ouch gegen den vînden zu wer/ menlich uf strîtes
Kreuzf 939 das velt/ hiez der lantgrâve die gezelt/ uf slahen, rîcher koste gar,/ als sie die brâht hêten dar/ die grâven, frîen,
Kreuzf 1107 in strîtes geverte,/ menlîcher tête herte./ als er ie hôher kost phlac,/ der lantgrâve schône lac,/ und ouch die mit im
Kreuzf 1220 als wârens ouch des mûtes;/ niht sich die liezen/ rîcher kost verdriezen,/ wâ sie die tragen solden/ ouch ir prîs dâ
Kreuzf 1274 vorbedâht unde wîs/ er was, zu sulchen dingen clûc,/ die kost der herre selbe trûc./ al ir malwerc die stat/ Akers
Kreuzf 1285 daz wazzer; doch niht von grôzer zer,/ noch von grôzer kost sô wâren die,/ doch grôzen nuz ir hêten sie./ ir
Kreuzf 1452 als er gerte der tjost./ der grâve wol torste tragen kost,/ daz man an sînem geverte sach:/ sîner wâpen obedach/ was
Kreuzf 1811 werdem schîne gar:/ vorbaz quâmen sie geflôrieret dar/ nâch rîcher koste milde/ uf helmen und uf schilde,/ ir kovertûr, ir wâpencleit/
Kreuzf 2586 alsô was ouch gar daz gotes her./ __In quam nu kost uf dem mer/ von Criechen, Venêdie, rîche gar,/ von Gênue,
Kreuzf 2596 und grâve Lûtolt an ir tjost/ uf der warte, der kost/ einen grôzen teil gulden die:/ der soldân mit golde lôste
Kreuzf 3471 bereit in vollem mûte dar./ in hôher wirde, mit rîcher kost/ was er dâ sûchende die tjost,/ gezieret wunneclîche,/ gewâpent ritterlîche./
Kreuzf 3575 funfzic kocken, rîch bereit/ nâch ritterlîcher werdicheit,/ zûbrâht mit voller koste craft,/ dar uf vil werder ritterschaft;/ also in got helfen
Kreuzf 3726 zer/ ein gar ritterlîchez her,/ ouch sîne kocken unde kiel,/ kost sô hêten die vil./ nu wart dâ manic gezelt/ vor
Kreuzf 4358 ein furste/ dar mit vollem geturste/ gezieret wunniclîche,/ von grôzer koste rîche;/ nâch der minnen lône/ quam er dar, bereit schône,/
Kreuzf 5636 da ergienc zu fûz manic herte tjost,/ beidersît niht âne kost./ uf hûben daz die Sarrazîn,/ daz sie sô frech dar
Kreuzf 5873 sich machten zwêne ûz der ir schar,/ gezieret nâch rîcher koste,/ gar ritterlich zur tjoste/ sie schicten sich und dructen vort./
Kreuzf 6071 vil wagen, kamele, drumedâr,/ olbenten, merohsen rîche gar/ und volle kost in trûgen mite,/ alsô sie der dort haben site/ und
Kreuzf 6989 dâ nâmen sie./ an orsen, ouch ein unzallich vie,/ an kost volkumenlîchen gar,/ als die was gezuget dar/ und ir nuz
Kreuzf 7019 Salatîn gesant dar vor,/ den snelle geoffent wart ein tor./ kost ouch alle brâhten die/ in der mâze, alsô sie/ die
KvWTroj 17406 bedecket/ und wâren drûf gestecket/ knöpf überguldet schône./ mit rîcher koste lône/ gezieret was diu selbe stat./ sô lûterbære und alsô
KvWTroj 17489 turne lac./ mîn zunge niht ergründen mac/ mit worten sîne koste rîch./ eʒ wart ûf erden sîn gelîch/ nie beschouwet noch
KvWTroj 20120 daʒ ieman lite keinen frost,/ der diʒ gewant von hôher kost/ an sîme lîbe trüege;/ ouch wart als ungefüege/ nie kein
KvWTurn 241 stat ze Nantheiz,/ dâ sich vil manger inne fleiz/ rîlicher koste durch die naht./ sich huob dô giuden unde braht/ in
KvWTurn 309 schilt,/ der was sô rîch daz mich bevilt/ der manecvalten koste sîn./ mit golde lieht von Arâbîn/ was im sîn velt
KvWTurn 396 sich geflizzen/ ûf eine ritterlîche tjost./ gebriten was von rîcher kost/ in sîn gewant zam unde wilt./ der herzog einen tiuren
KvWTurn 787 Walhe./ vil manec rîchiu malhe/ wart guotes îtel von der kost,/ diu dâ vertân wart an der tjost/ von den zwein
KvWTurn 994 gezilt/ von golde wâren in ein velt,/ daran vil hôher koste gelt/ von rôten kelen was erkant./ dâ <gleiz> des helm
KvWTurn 1029 gesteines unde goldes!/ owê waz rîches soldes/ verdarp von hôher koste dâ!/ der samît rôt grüen unde blâ/ wart sêre dâ
Lanc 9, 21 ich wil dir roß und wapen gnug geben und dine kost, wie ferre du faren wilt! Und wilt du mit mir
Mechth 3: 3, 17 mit mir in die winzellen gan, so můst du grosse koste han. <FOLIO>(37#’v)</FOLIO> Hastu tusent marche wert, das hastu in einer
Mechth 3: 3, 23 wie sere si dich etteswenne versmahent, wan si so grosse koste nit getoͤrrent bestan! Si wellent das wasser zů dem wine
Mechth 3: 13, 22 verdilget des suren herzen clage. Dú gewaltig minne von richer koste hat in gotte die suͤsseste lust. Dú verborgen minne treit
Mechth 5: 18, 7 und mine seiten sont dir suͤsse klingen nach der trúwen koste diner langen minne. Iedoch wil ich vor beginnen und temperen
Mechth 5: 18, 10 hohe brúte und edel rittere die můs man mit túrer koste lange und sere bereiten.» <KAP><N>XIX</N>. Wie sibenzehen hande súnde jagent
Mechth 5: 31, 6 wie senfte ist din vlus und wie gros ist din koste und wie getrúwe ist din arbeit und wie helig ist
Mechth 6: 1, 36 si mit irdenischen dingen miltekliche, wand got ist úber alle koste rich. <FOLIO>(103#’v)</FOLIO> Du solt ie reine bi den siechen machen
Mechth 6: 2, 17 helfen. Er sol sine schult genzlichen gelten und sol sinen kosten kleine machen. Er sol nieman haben in siner koste durch
Mechth 6: 2, 18 sinen kosten kleine machen. Er sol nieman haben in siner koste durch herschaft noch dur miete; mere er sol halten reine
Mechth 7: 1, 58 cronen sehen. Die crone ist gezúget in ertrich in túrer koste, nit mit silber noch mit golde noch mit edelm gesteine,
Mechth 7: 48, 58 siechen dienen, das ich denne vlissig si, das ich die koste wol moͤge liden, das ich den diene mit gůte und
NibB 686,4 vreuden, $s der iemen solde pflegen./ dô wart des küneges koste $s vil harte hôhe gewegen./ Des edelen wirtes mâge, $s
NibB 1279,4 wirs ûf der strâze $s haben guoten rât/ und unser koste hinnen $s harte hêrlîchen stât.«/ Dâ vor in aller wîle

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