Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
koste stF. (234 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wart achteualt ir leit./ Des sturmes geloste/ Hup sich mit koste./ Nv fort, ritter, vort!/ Ienre sweimete vmbe bort;/ Dirre stunt | |
| pfant,/ So slahe ab ze hant/ Den haubtschacz und dew kost dein,/ Das ubrig ist alles sein/ Und bestat dich ze | |
| Von nesse und von frost,/ Sy twang in mit der kost,/ Er must oft vasten,/ Sy lie in nicht vil rasten,/ | |
| genueg,/ Das si doch ubrigs in sich slueg./ Ir ubrige kost macht das/ Das si vil schedleich was:/ In dem lande | |
| folkch dar twingen;/ Dar zu musten sy pringen/ Ir selber chost mit in dar,/ Sy waren anders versaumbt gar./ So der | |
| stan,/ Wol gehefftet zu den staden,/ Mit reichait und mit kost geladen./ ’Pey namen̄’ Tyrus sprach zu handt,/ ’Das scheff das | |
| wol pedewte:/ Das volk ysset lewte./ Roes flaisch ist ir kost,/ Sy ensyden da nit kumpost,/ Ir speyse ist ain condiment:/ | |
| mit rûhen vuhshüeten/ vor dem houbetvroste./ sus schuofen sî ir koste/ ze gevüere und ze gemache:/ sî ahten ir sache/ nâch | |
| nie entworden,/ noch er wolde des verzagen,/ ern wolde volle kost tragen/ ouch gegen den vînden zu wer/ menlich uf strîtes | |
| das velt/ hiez der lantgrâve die gezelt/ uf slahen, rîcher koste gar,/ als sie die brâht hêten dar/ die grâven, frîen, | |
| in strîtes geverte,/ menlîcher tête herte./ als er ie hôher kost phlac,/ der lantgrâve schône lac,/ und ouch die mit im | |
| als wârens ouch des mûtes;/ niht sich die liezen/ rîcher kost verdriezen,/ wâ sie die tragen solden/ ouch ir prîs dâ | |
| vorbedâht unde wîs/ er was, zu sulchen dingen clûc,/ die kost der herre selbe trûc./ al ir malwerc die stat/ Akers | |
| daz wazzer; doch niht von grôzer zer,/ noch von grôzer kost sô wâren die,/ doch grôzen nuz ir hêten sie./ ir | |
| als er gerte der tjost./ der grâve wol torste tragen kost,/ daz man an sînem geverte sach:/ sîner wâpen obedach/ was | |
| werdem schîne gar:/ vorbaz quâmen sie geflôrieret dar/ nâch rîcher koste milde/ uf helmen und uf schilde,/ ir kovertûr, ir wâpencleit/ | |
| alsô was ouch gar daz gotes her./ __In quam nu kost uf dem mer/ von Criechen, Venêdie, rîche gar,/ von Gênue, | |
| und grâve Lûtolt an ir tjost/ uf der warte, der kost/ einen grôzen teil gulden die:/ der soldân mit golde lôste | |
| bereit in vollem mûte dar./ in hôher wirde, mit rîcher kost/ was er dâ sûchende die tjost,/ gezieret wunneclîche,/ gewâpent ritterlîche./ | |
| funfzic kocken, rîch bereit/ nâch ritterlîcher werdicheit,/ zûbrâht mit voller koste craft,/ dar uf vil werder ritterschaft;/ also in got helfen | |
| zer/ ein gar ritterlîchez her,/ ouch sîne kocken unde kiel,/ kost sô hêten die vil./ nu wart dâ manic gezelt/ vor | |
| ein furste/ dar mit vollem geturste/ gezieret wunniclîche,/ von grôzer koste rîche;/ nâch der minnen lône/ quam er dar, bereit schône,/ | |
| da ergienc zu fûz manic herte tjost,/ beidersît niht âne kost./ uf hûben daz die Sarrazîn,/ daz sie sô frech dar | |
| sich machten zwêne ûz der ir schar,/ gezieret nâch rîcher koste,/ gar ritterlich zur tjoste/ sie schicten sich und dructen vort./ | |
| vil wagen, kamele, drumedâr,/ olbenten, merohsen rîche gar/ und volle kost in trûgen mite,/ alsô sie der dort haben site/ und | |
| dâ nâmen sie./ an orsen, ouch ein unzallich vie,/ an kost volkumenlîchen gar,/ als die was gezuget dar/ und ir nuz | |
| Salatîn gesant dar vor,/ den snelle geoffent wart ein tor./ kost ouch alle brâhten die/ in der mâze, alsô sie/ die | |
| bedecket/ und wâren drûf gestecket/ knöpf überguldet schône./ mit rîcher koste lône/ gezieret was diu selbe stat./ sô lûterbære und alsô | |
| turne lac./ mîn zunge niht ergründen mac/ mit worten sîne koste rîch./ eʒ wart ûf erden sîn gelîch/ nie beschouwet noch | |
| daʒ ieman lite keinen frost,/ der diʒ gewant von hôher kost/ an sîme lîbe trüege;/ ouch wart als ungefüege/ nie kein | |
| stat ze Nantheiz,/ dâ sich vil manger inne fleiz/ rîlicher koste durch die naht./ sich huob dô giuden unde braht/ in | |
| schilt,/ der was sô rîch daz mich bevilt/ der manecvalten koste sîn./ mit golde lieht von Arâbîn/ was im sîn velt | |
| sich geflizzen/ ûf eine ritterlîche tjost./ gebriten was von rîcher kost/ in sîn gewant zam unde wilt./ der herzog einen tiuren | |
| Walhe./ vil manec rîchiu malhe/ wart guotes îtel von der kost,/ diu dâ vertân wart an der tjost/ von den zwein | |
| gezilt/ von golde wâren in ein velt,/ daran vil hôher koste gelt/ von rôten kelen was erkant./ dâ <gleiz> des helm | |
| gesteines unde goldes!/ owê waz rîches soldes/ verdarp von hôher koste dâ!/ der samît rôt grüen unde blâ/ wart sêre dâ | |
| ich wil dir roß und wapen gnug geben und dine kost, wie ferre du faren wilt! Und wilt du mit mir | |
| mit mir in die winzellen gan, so můst du grosse koste han. <FOLIO>(37#’v)</FOLIO> Hastu tusent marche wert, das hastu in einer | |
| wie sere si dich etteswenne versmahent, wan si so grosse koste nit getoͤrrent bestan! Si wellent das wasser zů dem wine | |
| verdilget des suren herzen clage. Dú gewaltig minne von richer koste hat in gotte die suͤsseste lust. Dú verborgen minne treit | |
| und mine seiten sont dir suͤsse klingen nach der trúwen koste diner langen minne. Iedoch wil ich vor beginnen und temperen | |
| hohe brúte und edel rittere die můs man mit túrer koste lange und sere bereiten.» <KAP><N>XIX</N>. Wie sibenzehen hande súnde jagent | |
| wie senfte ist din vlus und wie gros ist din koste und wie getrúwe ist din arbeit und wie helig ist | |
| si mit irdenischen dingen miltekliche, wand got ist úber alle koste rich. <FOLIO>(103#’v)</FOLIO> Du solt ie reine bi den siechen machen | |
| helfen. Er sol sine schult genzlichen gelten und sol sinen kosten kleine machen. Er sol nieman haben in siner koste durch | |
| sinen kosten kleine machen. Er sol nieman haben in siner koste durch herschaft noch dur miete; mere er sol halten reine | |
| cronen sehen. Die crone ist gezúget in ertrich in túrer koste, nit mit silber noch mit golde noch mit edelm gesteine, | |
| siechen dienen, das ich denne vlissig si, das ich die koste wol moͤge liden, das ich den diene mit gůte und | |
| vreuden, $s der iemen solde pflegen./ dô wart des küneges koste $s vil harte hôhe gewegen./ Des edelen wirtes mâge, $s | |
| wirs ûf der strâze $s haben guoten rât/ und unser koste hinnen $s harte hêrlîchen stât.«/ Dâ vor in aller wîle | |
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