Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
krage#’1 swM. (57 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| füez. aber ir hauptman der hüett ir aller mit aufgerecktem kragen und siht sich umb mit fleiz. wenn die kränch wolken | |
| mînen handen muost vertragen./ ich wirf dir stein an dînen kragen./ swie grôz, swie lanc dir sîn dîn gebein,/ wil got, | |
| weichiu wamba $s diu duowet daz geweide:/ swaz slintet der chrage, $s daz zime nimet der mage./ waz zimet daz al | |
| schr%:itt im ain wunden witt/ Hectör im hopt und den kragen,/ Verschr%:itt vil gar, hören wir sagen./ __Alsus so kertt er. | |
| getuon –/ [3#’v#’b] Und ensach in doch nicht vorbrinnen./ Die gesicht getraf zu sinnen,/ Wend sie vil anders meinete/ Dan im | |
| Schlüg, als wir noch hören sagen,/ Enmitten durch den hals kragen/ (Des selben mir gelobett),/ Daz im helm und hobett/ Uff | |
| wunden rott/ Lag der ritter jomerlichen tod./ Helm, goller und kragen/ [41#’v] Hette im der jung enzway geschlagen/ Der junge turnere | |
| berobtt/ Des libes ward, hören wir sagen./ Hoptt, hals unde cragen/ Sach man ligen uff dem cle;/ Daz tett sinem trütte | |
| Für war sol ich daz rechte sagen,/ Hoptt, hals unde cragen/ Zertrantte im der junge/ Der mitt selden sprunge,/ Waz gewachssen | |
| ungemach/ Von ainem geschwinden schlag geschach/ Daz zwischend hoptt und kragen/ Geriett, als wir noch hören sagen./ Suss belaib der kempffe | |
| von den jungen/ Mitt schwertten abgeschwungen/ Mitt helsen und mit kragen,/ Als wir für war hören sagen./ Aiax mit siner ainen | |
| geswindes mes/ Mitt swerten, als wir hören sagen./ Vil untürlicher kragen/ Wurden von den jungen/ Mitt kreften abgeschwungen./ Der geertte ritter | |
| Daz dem ritter lobelich/ 296#’v] Helm, hoptt untz uff den kragen,/ Als wir die geschrift höre sagen,/ Von Paris getaillett ward./ | |
| straiche, als wir es hören sagen,/ Ger%:itte enmiten durch den kragen./ Sin lib nach unrechte ie warb,/ Dest müglicher er da | |
| __Ein schlag, als wir hören sagen,/ Geriett durch goller unde kragen/ Dem ryssen vast untz uff den lib./ Daz vil minekliche | |
| und da by zertrantt/ Ward im sin nacke mit dem kragen./ Man sach in lutzel ieman clagen./ __Ich han vernomen: wer | |
| Und in von dem leben schied./ Hals mit dem edlen kragen/ Ward im ze malle abgeschlagen./ Dar nach fraisse do ergie:/ | |
| Und in von dem leben schied./ Hals, hoptt mit dem kragen/ Ward im ze malle abgeschlagen ./ __Segremans daz hopt gevie/ | |
| ze der erde gevellett./ Durch die guppffen untz uff den kragen/ Ger%:itt der straich, hören wir sagen./ __Helena, vil armes wib,/ | |
| stechen bieten und vor slac/ Und im stozen in den crac/ Daz swert biz an die spitzen./ Daz spricht: sie sal | |
| der ellentkliche/ Allaine gewaltes crone/ Trüg uff dem hoptte schone,/ Die fürsten wurden do besantt./ Der namen tün ich üch bekantt/ | |
| Erst hüb sich michel wunne/ Under des wirtes kunne./ __‘Wol der loblichen stund,/ Wol dir, hocher selden fund/ Den wir hütt | |
| zwen barn/ Kumentt dörtt her dan gevarn,/ Mitt in ain magtt oder ain wib./ [227#’v] Der usser weltten fürsten lib/ Helffend | |
| Uff achtzig tussend helden./ Was über alles Kr%:ichen land/ Man turlicher ritter vand,/ Die wurden all ir trüwe ermantt,/ Daz sy | |
| kain stüre tün./ Ach min wiplicher rünn/ Serre gar verworen ist./ Könde ich noch wissen den list/ Daz ich üch verschr%:itt | |
| fussen./ Das pegund er grussen/ Mit herten slegen auff den kragen./ Er sprach ’waiß Got, du must pagen!’/ Tyrus mit payden | |
| Wann sy sind alle sampt zagen./ Wir sullen iren vaigen kragen/ Noch heutte plewn und peren/ Und unnser gut und er | |
| sprach/ ’Hastu mir den man erslagen?/ Das giltet deinen vaigen kragen!’/ Und spayb auff in des aytters vil,/ Mer dann ich | |
| zu dem slage./ Er slug sy auff, das ir der krage/ Geleich von ainander spielt./ Der speyse lutzel sy pehielt:/ Si | |
| Vindt er dan ainen zagen,/ Dem zerret er halß und kragen./ Der lewe gegen dem degen lieff./ ’Fliehet alle!’ das volk | |
| zu ainem zagen./ Da gurtel legt er im umb den kragen./ Er zoch in auff das palaß,/ Da der kunig selb | |
| getan/ Den ir poßlich habt erslagen?/ Es giltet ewren vaigen kragen./ Ir habt in peraubet auch:/ Ir mugt gar wol sein | |
| dem heubt und in dem magen./ Sie machent veizt iren kragen,/ Daz sie phnesten als die swin:/ Da mit wil sie | |
| unde gerne/ daz houbet Holoferne/ ſluog unde ſchriet ab ſinem cragen./ du ſolt von uns den vint verjagen/ der uns mit | |
| hin./ mit der hant begunde er in/ vast umb den kragen würgen./ er sprach: ‘nu lânt mich bürgen/ emphâhen unde sicherheit,/ | |
| diu von silber ist geslagen,/ ist im gesmidet umb den cragen/ und an daz schiffelîn geworht;/ er wil den ritter unervorht/ | |
| man sach den ritter wolgetân/ des swanen houbet mit dem cragen/ ûf sîme glanzen helme tragen./ /Alsus quam er ze velde/ | |
| slag gemezzen und geslagen/ der im daz kollier und <den> cragen/ durch und durch alsô verschriet / daz er in von | |
| und als er wider umbe want/ nâch dem helde sînen kragen,/ und er in vreʒʒen unde nagen/ wolte nâch dem muote | |
| ein meʒʒer, daʒ vil sêre sneit,/ gesetzet wart an sînen kragen/ und im gestochen und geslagen/ durch ein âder an der | |
| hienc zwein vischen unde bant/ mit starken riemen umb ir kragen./ si muosten füeren unde tragen/ den jungelinc ân allen haʒ./ | |
| zwischen,/ daʒ ich zwein wilden vischen/ sî gebunden an ir kragen,/ die mich in eime ledere tragen/ senfteclichen über sê./ wart | |
| uns in kurzen tagen./ an ir guote und an ir kragen/ werden si veig unde mat,/ wan Troye diu werlîche stat/ | |
| des kein laster hân,/ ob wir uns rechen an ir kragen./ man sol in allen widersagen,/ ê daʒ man si mit | |
| was mit îsen wol beslagen,/ von stahele het er einen kragen,/ der beide lanc was unde breit/ und sam ein scharpfeʒ | |
| man hât zwein wilden vischen/ den helt gebunden umbe ir kragen,/ die müeʒent in ze lande tragen/ durch daʒ tiefe tobende | |
| mit dem vermeʒʒenlichen slage,/ daʒ im daʒ houbet und der krage/ bestürzet mit dem helme/ zuo der plânîe melme/ dâ vielen | |
| benam niht sînen lebetagen,/ daʒ schuof die gollier, daʒ den kragen/ verdecket hete mit sîner kraft./ zerbrochen wart ietweder schaft/ nâch | |
| harte kleinen prîs bejagen./ er traf in twerhes an den kragen/ und stach in ûʒ dem satele hin./ ze tôde wolte | |
| daʒ het er an der stete/ gerochen alleʒ an ir kragen,/ wær ungelücke niht geslagen/ zuo sîner sigenüfte hôch./ sîn heil | |
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