Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kreiʒ#’1 stM. (208 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| hie bedorft er gůter hůtnust. So er uss disen drin kreissen kam, so duht in, im weri als einem [45#’r] wilden | |
| andern, und na vermúgentheit dez ersten wurfes werdent och die kreiss wit und breit; daz vermúgen dez wurfes moͤhti als kreftig | |
| beider geist, glich ewig, glich almehtig. Daz bezeichnent die drie kreiss: vater, sun, heiliger geist. In disem tiefen abgrúnde da ist | |
| tougen wart,/ daz ez dir wære vor verspart:/ in dem kreiz alles umbevangs $s dir, edeler got, sich nie kein ding | |
| von den schilten./ nîtlîchen si spilten/ ein wîle in dem kreiʒe./ idoch sluoc ageleiʒe/ der namelôse tumbe/ den eltern ritter umbe/ | |
| //Dô hieʒ der künic Gîvreiʒ/ sîn vriundîn treten in den kreiʒ./ als siu den mantel an genam,/ al umbe und umbe | |
| Gar zúchtig zeallen m#;vassen,/ Nút wilde noch verl#;vassen./ Der oͮgen krais saphirin gelich,/ Schoͤne, luter, wunneklich./ Swarcz und fin oͮg æpfellin,/ | |
| úns sagent das/ Ob Rome an dem hymel was/ Ain krais ainer guldinen crone gelich:/ Das sach wol aller mæneklich./ __Ain | |
| Mit allem zarten prise./ Sin ogapfel swarcz und wunneklich,/ Die kraisse fin saphiren glich,/ Ain wenig brait und liechvar,/ Als ain | |
| der grâve doch den rîter sluoc / unz an des kreizes ende. / dô zarten ir gebende / die vrouwen vor | |
| allez von der hant / und treip in durch den kreiz wider. / man sach daz bluot vallen nider / von | |
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