Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
krippe F. (45 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| got gab im den gesin/ daz er den esel zeiner chrippe treip, $s diu here magit da beleip./ da vunden si | |
| daz frone chint,/ mit den tuochen umbe hebet, $s in die chrippe geleget./ do entweich der esel unde daz rint, $s si | |
| want in in tüecher. vnd neiget in nider in div chrippe. wan im enwas chain stat niht dan daz gemeinhus in | |
| vinden ein chint in tücher gewindelt. vnd gelegt in div chrippe. vnd zvhant mit dem engel so ist worden ein menyg | |
| fvnden mariam vnd ioseph. vnd daz chint gelegt in ein chrippe. do si aber ditz sahen do bekanten si von dem | |
| enbindet er niht sinen ohsen oder sinen esel von der chripp vnd füret in zv wazzer. aber disiv tohter abrahe div | |
| want in in eyn tuch unde leite in in eyne crippe, wen sy hatten keyne stat in dem huse der gemeyne._(8) | |
| funden Marien unde Joseph unde eyn kint geleit in eyne crippe._(17) Sundir do sy iz sahen, do bekanten sy von dem | |
| ungeseit,/ âne dôn und âne wort./ ez wêre bî der krippen dort/ verre lieber gewesen/ wen bî der tjoste hie genesen./ | |
| mit alle:/ In einem snoͤden stalle/ Din bette waz ein krippe./ Du von kuͤniges sippe,/ Wie waz din demuͤt so groz!/ | |
| die wurden im gebriunet./ man vant in umbeʒiunet/ in einer crippen als ein kint:/ ob im ein eſel und ein rint/ | |
| und die beyn an maniger statt. Es lag vor der kripffen fast truriclichen und enaß noch entrangk. ‘So helff mir gott’, | |
| vermalediden geslechtes!/ ////Diͤ engel sungen ein vrölichen lof,/ ümb diͤ kribbe was de himelsch hof./ wunderlich in zů můde was,/ dat | |
| algemeine,/ si hoffent, dat in der selger spisen/ in der kribben iͤt sül berisen./ //Diͤ dri küning si ilden so verre,/ | |
| dinem live,/ o allerliͤvest aller wive!/ //Diͤ hirden liͤfen zůr kribben ouch/ ind sagen, dat si de engel niͤt endrouch,/ de | |
| de si $’t kint hiͤʒ zů Bethlehem sůchen/ in einer kribben bewunden bit důchen./ si vunden, als in was gesacht,/ $’t | |
| als in was gesacht,/ $’t kint in windeln in diͤ krib gelacht./ des lovden si bit vröuden unsen heren,/ de sin | |
| dich:/ gesel diner vröuden mache mich!/ //Als ich zů der kribben gan/ (dat is de elter), als ich da stan,/ als | |
| dů du in allererest aneseges,/ dů du sin bi der kribben geleges,/ dů din hant allererst an sin lif quam,/ den | |
| ////Vrow, gerůch mir volle andacht geven,/ dat ich mich zůr kribben muͤʒ rischlich heven,/ dar diͤ küning ind diͤ hirden liͤfen,/ | |
| wole irchanten daz vrone chint:/ do was diu din wambe/ ein chrippe deme lambe,/ Sancta Maria./ //Do gebære du daz gotes chint,/ | |
| und in der schosse siner můter, e er in die krippfen kam, do was die kraft der heligen drivaltekeit und das | |
| cleinliche jungfroͮwe den grossen heilant und leit in in die krippfen; do weinete er alzehant als ein núwe geboren kint, wan | |
| si das vůter essen, das in her Dietrich in die krippfen leit, das ist die helige bůsse und der getrúwe <FOLIO>(107#’v)</FOLIO> | |
| erste ungemach, das er liden wolte, do er in der krippfen lag. So nigen wir ime mit únser sele und mit | |
| Jhesus_Christus selber trank. Do er, got und mensche, in die kripfen kam, do was im das trank zehant bereit. Des trank | |
| ze gebende denne minen lip und das ewige leben.» In presepio das kint lag uf dem #.[herten stroͮwe#.], sin himmelscher vatter | |
| ainer armen stat geborn, er lie sich in ein armeu chrippe legen. do er uns mit siner hiligen marter von dem | |
| von der heren magt geborn wart, daz er in die chrippe geleit wart, daz er gechruͤtzet wart, daz er in daz | |
| do sprach der grave Phylippe,/ ‘daz erbarm den in der krippe/ lag, da er menshe wart,/ und durch uns starp und | |
| betrochen, und neig dich húte zů dem kindlin in sin kripe, in sin verworfenheit, daz es dich erhebe in sin ewigen | |
| bedrochen was, und neig dich zů dinem lieb in die kripfen! Lůge, wie still dú ewige wissheit swiget! Sú enkan nút | |
| engel, ‘êin chint mit tvͦchelinin gewindelotiz iſt geleit in eine grippe.’ Sa ze ſtvndin chom dar michil menige deſ himeliſchen herieſ, | |
| gebâr unſern herrin den heiligin Chriſtum, leite in in eine chrippe, da der eſel unde der ôchſe uz azzin. Danni wiſſagte | |
| daz er an einem wege geborn wart vnde in eine krippe geleit wart. Daz begie er allez dvrh vnſer liebe, wan | |
| an die erde. Dvrh daz wart er geleit in eine krippe, daz er ælliv ſæligen vehe loſen wolte mit ſinem heiligen | |
| ſtete, mit boſen tvͦchelinen $t gewindelt werden, in ainer armen krippe geleit werden, der in dirre werlte niht hete, da er | |
| ouch daz fiwer die gůten stat./ Ein ochse ob einer chrippe stůnt,/ als noch diche rinder tůnt;/ da wolde er sten | |
| duo lach der riche gotes sun/ in einer vil engen chrippe./ der engel meldot in da,/ die hirte funden in sa./ | |
| dar in/ Das rind und och das esellin./ %/Uber ain kripp stalt er sú so/ Als er mocht gemachen do,/ Ze | |
| mit, als och dú schrift úns seit,/ Ward er indie krippe geleit/ Fúr den esel und das rind:/ Dú baide erkantent | |
| werdent vinden das kindelin/ Intuͤchelú gewunden sa/ Und ligent inder krippe da/ Vor esel und vor rinde,/ Und bi dem selben | |
| Das kint intůch gewunden/ Und zů den selben stunden/ Indie krippe es geleit,/ Als in was alles vor geseit,/ Ob im | |
| hímele in uirginis uterum. uóne déro mágede uuambon in dîe crippon. uóne der crippon ze déro tôife. uóne déro tôife ze | |
| uterum. uóne déro mágede uuambon in dîe crippon. uóne der crippon ze déro tôife. uóne déro tôife ze démo crûce. uone |