Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kristenheit stF. (605 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| wære./ //Nu muozestu gelovet sin,/ Maria, unse vogedin,/ trost der cristenheide,/ schilt der unser brodecheide./ Maria, gratia plena,/ du bis vol | |
| // //Ave, vil liehtu maris stella,/ ein lieht der cristinheit, Maria,/ alri magide lucerna./ //Frouwe dich, gotis cella,/ bislozinu porta./ | |
| fúrbas in miner jugent soͤgete ich gottes brut, die heligen cristanheit, bi dem crútze, da ich also dúrre und jemerlich wart, | |
| wan úber die minne ist kein hoͤhe und ussen der kristanheit ist enkeine zierde. Darumbe toͤrent si sich selber vil sere, | |
| mir vor inen ein gros ere und sterket die heligen cristanheit an in vil sere, das der ungelerte munt die gelerte | |
| den trost us, den er enpfahen solte von der heligen cristanheit wider den cranken gehorsam, $t das er sunder not nach | |
| minen goͤtlichen trúwen, das der me ist in der heligen cristanheit, die von dem munde ze himmelrich varent, denne der sie, | |
| von dem lop; von der juncfroͮwen lop, das ist dú cristanheit <N>IV</N>. Von zwein ungelichen wegen; der erste gat nider zů | |
| von dem steine; von der jungfroͮwen lob, das ist die cristanheit</KAP> Alse man das liebe kint stillet, so sclahet man das | |
| hast, und ich bin din gespile. Ich bin die heilige cristanheit, und wir haben bede einen brútgoͮme.» Dis ist der seligen | |
| minen oͮgen und da zů mit aller maht die heligen cristanheit.» Das einig lachen sunder italkeit nit mag boͤse sin, des | |
| irs lebens, das ander ist der grosse nutz der heligen cristanheit. Dar zů gruͤssent si min <FOLIO>(68#’v)</FOLIO> helige drivaltekeit mit siben | |
| dem heligen geiste dur die ellendige not, die der heiligen cristanheit denne zů gat.» Do sach ich dise lúte und ir | |
| nach der heligen barmherzekeit, die si tragent zů der verwiseten cristanheit. Si gant alle barfůs, mere in dem lande, da es | |
| sere danken, das si da gen und salbent die verwiseten cristanheit als <FOLIO>(72#’v)</FOLIO> Maria_Magdalena tet únserm herren. Si salbent si oͮch | |
| ist zwúrent im jare usgeleit dur nutz und notdurft der cristanheit, ze summer in dem walde, ze winter in der stat | |
| mit gůtem vride drissig jar. Da zwúschent sont si die cristanheit so sere erlúhten und leren, das von <FOLIO>(73#’v)</FOLIO> ungelerter einvaltekeit | |
| manig edel man und manig schoͤnú vroͮwe, die von der cristanheit Endecrist waren gevolget. So muͤssent die seligen gemarteret werden, wan | |
| dur boͤse lúste gesant, und wie got wil weschen die cristanheit in sin selbes blůt hie nach <N>XXXV</N>. Wie swester Mehtilt | |
| alleine din und der vil armen súndern und der heligen cristanheit und der betruͤbten selen und nit min. Alle mines herzen | |
| und ein vil schoͤne tohter bi únser můter der heligen cristanheit. Sin erste sun, únser liebste brůder, das was únser herre | |
| in einer trahte aber bi únser lieben můter, der heligen cristanheit; und si soͤgete selber dise zwene súne, ja mit beiden | |
| e und dú núwe e, da únser můter, dú helige cristanheit, mitte soͤget allú gottes kint. Dis sprach oͮch únser herre: | |
| gotlichen warheit, das vierde der nútzoste gewalt in der heligen cristanheit. Das man die brůdere ze erbeit tribet ane erbarmherzekeit und | |
| dur boͤse lúte gesant, und wie got wil weschen die cristanheit in sin selbes blůte hie nach</KAP> Mich wundert sere nach | |
| der ist min botte des blůtes, da nu die valsche cristanheit so jemerlich inne bevangen stat. Si sprechent alle, si sint | |
| kuͤne, das ich frevenlich tet und nam alzemale die verboͤsete cristanheit an miner sele arm, da borete ich mit jamere. Do | |
| willen, uf das er mich moͤhte gestillen. Do dú arme cristanheit alsus fúr únsern herren kam, do was si glich einer | |
| und wirt siner pinen niemer lut. Er troͤ<FOLIO>(114#’v)</FOLIO>stet die heligen cristanheit drie tage und drie naht untz im die sele usgat. | |
| maht, eb ich arme út betten mag vúr dise ungetrúwen cristanheit, die minem liebe tůt so manig leit. Underwilen zúhet er | |
| sin] und von den jungesten brůdern</KAP> Owe crone der heligen cristanheit, wie sere bistu geselwet! Din edelsteine sint dir entvallen, wan | |
| er oͮch kalt. So muͤs ich miner brut, der heligen cristanheit, einen núwen mantel geben.» Das soͤllent die jungesten brůder wesen, | |
| ich von scheiden sol. Ich nim urlop zů der heligen cristanheit und ich danke des gotte, das ich ein cristan mensche heisse | |
| so woͤlte ich mit erbeiten ein helfe sin der heligen cristanheit, die in manigen súnden stat. Ich nim urlop zů allen | |
| heligen, wan ir leben das hat manigen schoͤnen blik der cristanheit gegeben. Dis vúres kolen die gluͤjent noch, das sint alle | |
| vil als wir mit vlisse tragen die not der heligen cristanheit, beide der lebenden und der toten, alse vil glichen wir | |
| ein hoͮbt vol aller cristaner tugenden, $t da die helige cristanheit von gebreitet muͤsse werden in der meine und geloͤset von | |
| und heligen, dir ze lobe und ze helfe der heligen cristanheit. Nu enpfah, herre, hútte dis gebet und min clage und | |
| die patriarhen, der ander die propheten, der dritte dú helige cristanheit. Dú crone wirt gebildet und geblůmet $t mit der gegenwertikeit | |
| die selan gemeine</KAP> An aller selen tag bat ich mit der heligen cristanheit fúr die gemeine selen, die ir bůsse in dem vegefúr | |
| von minen arbeiten nit geschehen, wan ich han der heligen cristanheite vlen vil werdor denne das mine. <KAP><N>III</N>. Wie nútze das | |
| pilgerines; und er tet, als er gewandelt hette #.[aldurch die cristanheit#.]. $t Do viel ich uf sine fuͤsse und sprach: «Min | |
| sprach er: «Ich kum von Jerusalem», - do meinte er die cristanheit $t - «und ich bin vertriben von der herberge | |
| die cristane vehtent mich an.» Do bettete ich fúr die cristanheit; da entschuldete sich únser herre allerschoͤnest von der grossen $t | |
| von der grossen $t smacheit, die er lidet von der cristanheit, und leite us, wie vil gůtes er der cristanheit getan | |
| der cristanheit, und leite us, wie vil gůtes er der cristanheit getan hat von anegenge und wie vil er gearbeitet het | |
| von anegenge und wie vil er gearbeitet het vúr die cristanheit und noch alle tage sůchet die stat an in, das | |
| liebú Maria,/ das du bist ein troͤsterin aller der heligen cristanheit./ Ich gruͤsse dich vrowe, liebú Maria,</VERS>/ das du bist ein | |
| werde úbel oder we. Alle die seligen, die in der cristanheit got in herzesere minnent, die sint so sere durgossen $t | |
| allen den heligen, die man hútte begat in der heligen cristanheit; und allen gottes heligen ze lobe und ze eren ir | |
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