Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
krœnen#’2 swV. (187 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| he dir lone,/ wiͤ he dich kleid, wiͤ he dich krone,/ wiͤ he dir antwürd diner arebeide,/ diͤ du im deds | |
| krone,/ diͤ dem magetdůme wirt zů lone./ //Dis zwelef orden kronent dich,/ ei gods můder, maget süverlich!/ //Si kronent dich, wand | |
| zwelef orden kronent dich,/ ei gods můder, maget süverlich!/ //Si kronent dich, wand si dich erent,/ engel ind l#;iud din werdcheit | |
| he sunderliche/ in diner kronen in dem riche,/ da du gekront bis eweliche/ vür allen heilgen, süverliche!/ ////Nochdan dregs du drier | |
| hedden ind ouch den dot./ //Under disen martelern bis du,/ gekrond můder $’s gekronden Jhesu!/ //Wand niͤt unwerder $’n is din | |
| den dot./ //Under disen martelern bis du,/ gekrond můder $’s gekronden Jhesu!/ //Wand niͤt unwerder $’n is din krone,/ diͤ diner | |
| sigen sül gewinnen./ ////Ave Maria, magt süverlich,/ liljen ind rosen kronent dich!/ //Diͤ viole helt diͤ niderst stat,/ diͤ blůmen sint | |
| minne,/ si is aller blůmen aneginne,/ damit diͤ megde sint gekront./ dis schöne kron dem magtdům lont./ ////Dise kronen dregs du | |
| gebenedid vür allen vrowen!/ vrow, gerůch uns trurgen ervrowen!/ ////Alsus gekront, alsus gekleidet/ brengt dich din einich kint geleidet./ bit groʒem | |
| dem spote, entkleidet mit dem ellende, gegeiselt mit dem armůte, gekroͤnet mit der bekorunge, angespiet mit der smahheit, din crúze getragen | |
| solt du geheret werden. Mit dinen gůten werken solt du gecroͤnet werden. Mit únser zweiger minne solt du gehoͤhet werden. Mit | |
| hat den manen under die fuͤsse getretten, und si ist gekroͤnet mit der einunge. Si hat ein cappellan, das ist die | |
| gekleidet mit des lambes blůt und ist mit der ere gekroͤnet, und dú wisheit ist gekleidet mit der wolsamikeit und ist | |
| und dú wisheit ist gekleidet mit der wolsamikeit und ist gekroͤnet mit der ewekeit. Die brut hat vier jungfroͮwen. Die eine | |
| die brut, die ist gekleidet mit der kúschekeit und ist gekroͤnet mit der wirdekeit. Die ander ist demuͤtekeit, die haltet die | |
| die brut, die ist gekleidet mit der unahtberkeit und ist gekroͤnet mit der hoͤhi. Die dritte juncfroͮwe ist rúwe, dú ist | |
| ist rúwe, dú ist gekleidet mit den wintrúbelin und ist gekroͤnet mit der vroͤde. Die vierde juncfroͮwe ist erbarmherzekeit, $t die | |
| erbarmherzekeit, $t die ist gekleidet mit der salbe und ist gekroͤnet mit der wunne. Dú zwoͤi tragent der brut den mantel | |
| brútegoͮme. Der bischof ist gekleidet mit túrem gesteine und ist gecroͤnet mit dem heligen geiste. Der bischof hat zwene ritter. Der | |
| starchekeit, der ist gekleidet $t mit dem strite und ist gekroͤnet mit dem sige. Der ander ist kůnheit, der ist gekleidet | |
| Der ander ist kůnheit, der ist gekleidet mit genendekeit und gekroͤnet mit aller selekeit. Si hat einen kamerer, das ist die | |
| ist die hůte, der ist gekleidet mit stetekeit und ist gekroͤnet mit bestandunge. Er treit das lieht vor der brúte und | |
| ist vernúnftekeit, die ist gekleidet mit der bescheidenheit und ist gekroͤnet mit miltekeit. Das tepet ist die helige conscientie, die ist | |
| helige conscientie, die ist gekleidet mit gůtem willen und ist gekroͤnet mit gottes behagunge. Si hat einen schenken, das ist die | |
| die begerunge, der ist gekleidet mit girikeit und <FOLIO>(15#’v)</FOLIO> ist gekroͤnet mit vride. Si hat einen spilman, das ist die minnesamkeit, | |
| ist innikeit. Der ist gekleidet mit dem gunste und ist gekroͤnet mit der helfe. Dú brut hat fúnf kúngrich. Das erste | |
| ist die schult. Der ist gekleidet mit der bihte und gekroͤnet mit der bůsse. So hat si einen rihter, der ist | |
| si einen rihter, der ist gekleidet mit der discipline und gekroͤnet mit der gedult. Dú brut hat einen soͮmer, das ist | |
| ist die hoffen, die ist gekleidet mit der warheit und gekroͤnet mit dem sange. Si hat einen palmen in der hant, | |
| die senftmuͤtekeit. Die ist gekleidet mit dem vliessenden honge und gekroͤnet mit der sicherheit. So singet si denne: «User<FOLIO>(16#’r)</FOLIO>weltes liep, ich | |
| cleidern, die waren gezieret mit schoͤnem hare der tugende und gekroͤnet mit der gottes e. Noch vant si schoͤner lúte, die | |
| der schoͤnen minne. Si wirt mit manigvaltiger $t trúwe suͤsseklich gekroͤnet, wenne si des geret, das ir got alles ires kumbers | |
| in himmelriche die selen enpfahet und wie er drierleie lúte croͤnet und si gruͤsset, zieret, lobet und inen danket <N>XXV</N>. Wie | |
| irme rate stant. %/Unser herre sas in siner almehtekeit und kroͤnte disen brůder mit drier hande wirdekeit, das was: einvaltigú gehorsami, | |
| in himelriche die selen enpfahet und wie er drierleie lúte croͤnet und wie er si gruͤsset, zieret, lobet und inen danket</KAP> | |
| rúwe sendet, dem wirt anders kein wirdekeit ze lone. Got kroͤnet drier hande lúte mit sinen vetterlichen $t henden: megde, wittewan | |
| Als er si hat mit allem lob enpfangen, $t so kroͤnet er si denne. Die wittewen und die an der e | |
| er si denne. Die wittewen und die an der e kroͤnet únser herre sitzende an siner almehtigen ere. Aber <FOLIO>(70#’v)</FOLIO> gegen | |
| ere. Aber <FOLIO>(70#’v)</FOLIO> gegen den megden stat er uf und kroͤnet si stende als ein keyserlich juncherre. Er gruͤsset si innewendig | |
| lieber were mit der helle bekleidet und mit allen túfelen gecroͤnet ane mine schulde. Owe leider, wie vil dike koment die | |
| das si ir ere nit enpfangen hant, das si nit gekroͤnet sint. Alsus ist das vegefúr uf ertrich und in dem | |
| man sol si kleiden mit aller schoͤnin, man sol si croͤnen mit aller wirdekeit, man sol si setzen uf den stůl | |
| si ist oͮch gezieret mit allen tugenden vollekomen, si ist gekroͤnet mit aller wirdekeit; hie mitte vlússet si wider in got | |
| Von einer lere <N>XXX</N>. Ein gebet wenne man die juncfroͮwen croͤnet <N>XXXI</N>. Von einer clage <N>XXXII</N>. Wie des gůten menschen werk | |
| wirstu vroͤden riche. <KAP><N>XXX</N>. Ein gebet, wenne man die jungfroͮwen croͤnet</KAP> Enpfahe, herre, dine brúte und begegene in mit den lylien | |
| minne so sere brennet, da mit woͤlte ich mich selber croͤnen und woͤlte mir selber lonen miner langen arbeit, so verclagete | |
| si sich mir alle gerne ze dienste geben. Si was gecroͤnet mere denne mit dem lúhtenden golde. Ir gewant was gelich | |
| mich gesunt./ /Die ich mit gesange $s hie prîse unde kroene,/ an die hât got sînen wunsch wol geleit./ in gesach | |
| verdulden./ zürnest dû, sô swîge aber ich./ ^+Wiltu dîne jugende/ kroenen wol mit tugende,/ sô wis mir genaedic, süeziu vruht,/ und | |
| sô schoene,/ daz ich sî dâ von vor andern wîben kroene./ wil aber ich von ir tugenden sagen,/ des wirt sô | |
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