Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
künftic Adj. (173 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| rechten hant/ des vaters’. do sprach zuhant/ Philippus: ’und der kumftic ist/ von dannen in der letzten vrist/ sin urteil zu | |
| reinen herzen,/ do si den grozen smerzen/ an ir meistere kumftec sach./ Paulus zu der vrouwen sprach:/ ’ervulle dar an mine | |
| vur die abgote/ und vrageten sie der mere,/ waz da kumftec were/ und wa der sig wolde hin./ die zwelfboten heten | |
| suln und bereiten zů den grozzen hohziten die uns schier chuͤnftich sint, unsers herrn geburt. der selben chunft gerten und wunschten | |
| uns vor und warnt uns der micheln noͤt diu uns chuͤnftich ist, also wir selbe sehen wie sich diu werlt genaiget | |
| gagenwurt habent und dennoch mer fuͤrchtent die aller der werlt chuͤnftich sint. die tugent der himel die werdent beweget, daz sint | |
| hiligen Christes. der ist eineu fuͤr, daz diu ander noch chuͤnftich ist daz gelaub wir gwislichen. diu selben zůchunft, diu bege | |
| diu geburt unsers herren, des heiligen Christes, diu ist uns chuͤnftich, der durch sein selbes guͤte dem menschen den er ze | |
| elliu dinch die ergangen waren, diu gagenwurtich waren, diu noch chuͤnftich sint untz an daz ent dirre werlt. do der gut | |
| von dem tode, daz er ze himel fur, daz er chuͤnftich ist rechter richtær uͤber alles manchuͤnn. daz sint diu fuͤmf | |
| begraben wart, in der er erstunde, in der er noch chuͤnftich ist ze ertailen uͤber alle diz werlt. unser frawe sant | |
| er redet swaz er gehoͤret, er chuͤndet eu auch die chuͤnftigen dinch. der eret mich, wan er nimt iz von dem | |
| und sprach also zu der stat: ‘moͤchtestu wizzen waz dir chuͤnftich wær, du weintest auch. wan aver du nicht enweist waz | |
| du weintest auch. wan aver du nicht enweist waz dir chuͤnftich ist und ez vor dinen augen verborgen ist, so fræust | |
| augen verborgen ist, so fræust du dich.’ waz ir doch chuͤnftich wær, daz seit ir unser herre, daz die Romær dar | |
| und nicht gedenchen wellen waz uns an unsern jungisten ziten chuͤnftich si und dehein vorchten zů den witzen haben wellen, noch | |
| wachtare in umbestunten,/ do eroffenot im min trechtin/ waz im chunftic scolde sin:/ er resach in dem troume/ wunterliche gotes tougen:/ | |
| iu hie vor gesagt/ daz den degen unverzagt/ Danjêl seite künftec/ mit krefte sigenünftec:/ mit welher bîschaft daz ergie,/ daz wil | |
| was erkant/ daz sie die troume erscheinden/ und waz sie künftec meinden./ er sprach «ir herren, saget mir,/ waz troumte mir? | |
| ein künec und ein prophête was./ sîn wîsiu kunst in künftic las,/ des menscheit uns lôste sît;/ den seiter künftic bî | |
| in künftic las,/ des menscheit uns lôste sît;/ den seiter künftic bî der zît/ mit sînen worten überlût./ Dâvît, der reine | |
| ende, sîn gewalt/ ûf sîner ahsel ist gezalt./ ein vater künftiger welt/ vür sîn erweltez gezelt/ alsam ein briutegome er gât."/ | |
| benemeden ein got./ sîn vil süezez gebot/ hiez in dannen künftic sagen/ ze rihter an dem suontagen/ über aller menschen leben/ | |
| geschehen,/ daz dû sô kuntlîche seist/ und sô bescheidenlîche weist/ künftic leben? des wîse mich./ wer hât es bewîset dich?/ wâ | |
| erstât/ ein lîp, den er geschaffen hât./ ouch kan ich künftic dinc ersehen/ von dingen, diu ê sint geschehen,/ als uns | |
| wîsheit:/ die nâmen öle in ir glas./ dô zer brûtlouft künftic was/ der briutegome und solte komen,/ die tumben hâten niht | |
| bereit,/ hân ich dir ein teil geseit,/ und von der künftigen welt,/ dâ uns ist bereit daz gelt/ nâch übel und | |
| wan dem ein ende wirt gegeben./ sie dingent ûf ein künftic leben,/ daz mit vreuden iemer stât/ und iemer vreude ân | |
| der gotes sun, der reine Krist./ "und daz er dannen künftic ist,/ über al der welte leben/ gedienten lôn nâch werken | |
| valschen kristen sint/ in einer tœrschen tobeheit./ ir lêre ein künftic leben seit/ und nâch des lîbes ende,/ nâch tôde, ein | |
| an:/ swaz gerne hôrte der man,/ daz seit er im künftic gar/ durch miete und durch sîn lîpnar./ sît des durch | |
| wolten sehen niht,/ daz sie doch wol sâhen/ und es künftic verjâhen,/ als in ê hâte vorgeseit/ der wîssagen wârheit./ sie | |
| von im wâren ûfgeleit./ //In disen selben zîten sâ/ was künftic in der stat aldâ/ den goten ein grôz hôhgezît:/ über | |
| wîssagen,/ die got hie vor in alten tagen/ der welte künftic sageten,/ die lebeten und betageten/ baz und redelîcher:/ vil edeler | |
| und dem tiuvel widerstân./ gedenke, nim in dînen muot/ daz künftig endelôse guot,/ daz anegênde vreude hât,/ ân ende niemer mêr | |
| solte irgan:/ do wart von Gote ir kunt getaih,/ der kúnftige warheit ir beschiet,/ das zweier hande lúte diet/ wrdin ir | |
| wesen/ das Rebecca solte gnesen/ der fruht dú von ir kúnftig was./ zweier súne si genas,/ der gelichenússe ungeliche schein./ der | |
| wissagin,/ die sih an nemin bi dén tagin/ ze saginne kúnftigú ding/ und daran kerten ir gering/ und die valschliche irscheindin/ | |
| morgent rehte in dirre vrist/ das heil dir von mir kúnftic ist/ ze der zit als ich mit dir han/ dise | |
| in vor wissende volleist,/ das si vor hin kunde spehen,/ kúnftige ding verjehen/ und si mit warheit tůn erkant:/ dú was | |
| hat genomen/ (das sol úns ze heile komen)/ und hat kúnftige warheit/ von únsirm kinde úns geseit:/ des suln wir sin | |
| Gastliche enwiderstrit/ Swa si an$~der selben zit/ An ander wissen kunftic hin,/ Das geschach gar under in/ Durch niht won durch | |
| der da ruchet in daz houbit. Wermute ist gut uor kunftige $t trunkenheit. vnde benimit ouch di di da ist et_cetera. | |
| widerredent, was jn vmb ir hochfart vnd vmb ir geittichait kůnffttig ſey, vnd huͤtten ſich fürbas vor dem flůch, den Kriſſtus | |
| din herze. Sihe an min bittren not, was dir geswind kúnftig ist; lůg, wel ein nacht disú ist! Gesah in got, | |
| einem ieklichen#s- #s+hertzen mit namen, die ietze sint oder noch kúnftig sint, die der valschen minne wen urlob geben und die | |
| dir alle irdenscheit ieme enpfellet, und daz untodemlich kleit des kúnftigen iemer werenden liehtes ieme wurt geeigent in einer verdrossenheit aller | |
| minnezeichen unmessiger gnaden und grosser heimeliche, die in der nach kúnftig ist. Und dar umbe so soͤllent sú es froͤlich und | |
| den sin/ twinge er von liebe (dêst mîn strît/ vür kumftig leit, $s vür starkez misselingen),/ Mâzze sich alsô der minne,/ | |
| der zeſwin ſineſ vater deſ almahtigin gotiſ, dannin iſt er k%<vnftich zerteilin die lebintigin vnde die tôtin. Ich gloͮbe an den | |
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