Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
küniclich Adj. (338 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| schaz/ her ime dicke brachte./ der herre niene ruchte/ niecheiner kuninclicher gebe:/ her wolde immer arm wesen/ in diseme brodin libe./ | |
| Und begeht unse bigraft/ Mit urouwin mit rittirscaft/ Nach rechtir kuniclichin guft./ Lâzit uns welbin eíne kluft/ Mit edilin marmír steíne,/ Mit | |
| hat er al geliche $s gebrievet siniu riche/ ze den chunichlichen eren, $s si sint gemahelen des oberisten herren./ So nist | |
| da ist diu veste winescaft, $s diu milteste trutscaft,/ diu chunechlich ere, $s die haben wir iemer mere./ daz unsagelich lone | |
| hiez si vil wol leren/ wunders also vil, $s daz chunichlich saitspil./ si spranch alse ein spilwip, $s vil gevuoge was | |
| unde mit gigen, $s mit orgenen unde mit lyren/ in chunichlichem gerwe $s vor aller der menige./ Do sprach der chunich | |
| sô vâhent ez die jäger und füerent ez in die künigleichen paläst den läuten ze ainem anplick und zuo ainem schawen. | |
| peistal haizt diu geschrift fulchra) und macht auch an dem künkleichen sal tür dâ mit und macht dar auz harpfen und | |
| vri./ wie vil her da bi hete togunt/ an siner koniglichen jogunt,/ daz were zu sagene gar lang./ wibe minne in | |
| offenbare:/ ir tochtere Sion gat her vore/ und seht an koniglicher kore/ egrediemini filiae Sion et videte regem Salomonem/ den konig | |
| munde gebiutest, des müezen si gehôrsam sîn.#.’ Er nam sîn küniclîch vingerlîn unde stiez im ez an sîne hant; er legete | |
| im ez an sîne hant; er legete im an sîn küniclîch gewant; er hiez sîne rihter unde sîne gebütel ûf sitzen | |
| wirdeclichen/ Ein hochzit vrumelichen/ Der sulen rot von golde/ Bi kuniclicher holde./ __Vil gar die vor besanten/ Alumme so hin ranten,/ | |
| ouch rucken uf/ [12#’v#’b] Den armen, daz er sitze/ Neben kuniclicher witze./ Da von entar sich niemant/ Wider diner crefte hant/ | |
| sine amyen)/ Den win rot, clar unde gut./ Zuhant der kunicliche mut/ Volgienc von dem gesinde./ Sie trunken alle swinde,/ Vro#’vwen, | |
| Gebunden dich nicht vinde,/ So daz her sich underwinde/ Mit Gotes urloube din;/ Des saltu gewarnet sin/ //Des tages spate, dar | |
| __Gnade, herre Jhesu Crist!/ __Darium den duchte gut,/ Als sin kuniclicher mut/ Im geriet, daz er vor an/ Hundert unde zwenzic | |
| die da mit en hant/ Diz besunnen, daz du nu/ Kuniclichen mut dar zu/ Gebest uf vestenunge.’/ Darius in ansprunge/ Liez | |
| jaris zit/ Do Balthasar herschte wit/ Uber Babylon daz lant/ Kuniclich, do wart irkant/ Danyeln ein troumelin./ Diz gesichte wart im | |
| worten zarten./ Da vindet er besunder/ Vil wunderliche wunder/ Von kuniclichen erben,/ Vrunt ir vrunde verterben,/ Stigen, vallen bi en ist./ | |
| vil gediche/ Kein deme Criechen riche./ Er wirt crefteclich entsten,/ Kuniclich an gewalde gen/ Uber der gewaldigen schar./ Waz er wil, | |
| kungis crone zu trayn./ Kurtze tage wirt er prayn/ Bi kuniclicher wirde./ Gar ane stritis girde/ Unde sunder herzen zorn/ Wirt | |
| besvnderlichen zwei rich, in den dv richsenst niht alein mit chvnechlichem gewalt. Dv richsenst ovch in in svͤzzechlichen mit gotlichen gnaden. | |
| nach allem sinem willen gar vrolichen an siht in dinen chvnchlichen eren. Zvͦ chom vns din rich hie geistlichen mit aller | |
| einiges phenninges./ ‘dez mochte ich mich’, sprach er, ‘schamen/ mines kuniclichen namen,/ daz ich gebe also cleine’./ sus in teter siner | |
| gebe mir nicht zcu vil an eineme phunde/ durch sine kunicliche ere’./ noch ouch des nicht zu lutzil in were,/ daz | |
| tuon ich.’/ si sprach: ‘ich bit dich sêre/ durch dîn küniclîch êre,/ daz dû ez lâzest, herr mîn,/ in genâden und | |
| si einen herren ewunnen sit./ der wande sin gemute/ an kuniclich gute,/ so daz si des jahen,/ alle di in sahen,/ | |
| jungeren diz byspel:_(23) ‘Daz riche der hemele ist gliche eyme kuneclichen menschen der rede wolde halden mit synen knechten._(24) Do wart | |
| an dysem werke als vzerkorn./ Maria, frauwe hoch, geborn/ von kuneclichem kunne schone/ Iesse, Dauide· vnd Salomone,/ du muter suze, senfte, | |
| ir aller are./ /Vone Juda newirt niemer ginomin $s daz chunichliche sceptrum,/ noh von sînen huffen $s gibristet chuonere herzogin,/ unze | |
| wolken,#s-/ #s+Daz sie regenten nicht#s- den volken/ #s+In ir predigunge tagen,#s-/ So sie dem volke wissagen,/ //#s+Und so vil gewaldes haben | |
| der ritterschefte we./ Platt und da by halsperk,/ Ain vil kungekliches werk,/ Ward von dem Kr%:ichen geschlagen ,/ Daz man, als | |
| ist mir ez offenbar/ Nicht von miner wisheit zwar/ Me dann#’e hie der andren/ Die cluges lebnes wandren,/ Sundir daz dir, | |
| irwelt geslechte;/ Swaz uwer hir lebet rechte,/ Die sint ein kuniclich priestum.’/ Diz ist ein hochgelobeter rum/ Daz her zu priesteren | |
| wir icht sin undertan/ Ewiclich der heiden macht!/ Hebe uns uz irme schacht!/ Nicht zuch dine barmunge/ Von uns in zornis | |
| disen kindelin/ Tet der vlamme keine pin./ Gotis engel was mit in/ Kumen in den oven hin,/ Vertreip den vlammen vil | |
| uch hie stete wichet,/ Edlen boume, gar der zorn/ Den Johannes sach bevorn,/ Als er bezuget alhi/ Wol in Apocalipsi,/ Dem | |
| An libe und an sele./ Ein urteil ich dir zele/ Sust uz Davidis munde:/ ‘Sie s%:int nicht rechter stunde/ In der | |
| Trostende sust ir gedult:/ ‘Kempflichen ir stehen sult/ An der versuchunge sloz;/ Got der getruwe uch loz/ [11#’v#’b] Tuet. wand er | |
| harte snel/ Vil na kein einer stunden./ Betrubet er bevunden/ Wart um den troum vil sere./ Doch nam er widerkere/ Zu | |
| Geschiet vor unser angesicht,/ Daz der himelische brutegoum/ Durch sinen koniclichen rum/ Und durch der menscheite lon/ Gesitzet in sinen tron/ | |
| genennit,/ Als uns di ſchrift bekennit./ Daz lant dar nach kuniclich beſaz/ Job, der vlizig und nicht laz/ Waz zu allen | |
| dô sprach/ an der selben stunde/ mit wîssagendem munde:/ «den küniclîchen boum nemt ir,/ der dâ lît, und volgent mir,/ dort | |
| der edele künic Artûs,/ zu Karidol in sînem hûs/ ûz küniclîches sinnes kraft/ zu êren aller ritterschaft/ einer tavelrunde erdâcht,/ die | |
| hûs solde kumen/ der hôhe künic, der edele gast,/ der küniclîcher tugende last/ dâ vor allen künigen truoc./ des vroute sich | |
| gesprenzet under crône/ und sô prîslîch an geleit/ in alsô küniclîche cleit,/ daz ich von ir wête clâr/ leider nicht gereden | |
| sach, daz künic Artûs/ enpfangen wart in Marken hûs/ nâch küniclîchen êren./ mit kusse enpfienc den hêren/ der künic und die | |
| ich spreche ez ûf die triuwe mîn,/ ern hât nicht küniclîcher siten,/ er hât gemachet, daz wir versniten/ uns alle haben | |
| und begonde strâfen sie/ umb die grôzen unzucht./ Artûs die küniclîche vrucht/ entredte sie hübeschlîch hie mite,/ er jach: «ez ist | |
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