Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lachelich Adj. (17 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| in sin winhus,/ und trenkete si vollentlichen./ do sprach gar lechelichen/ durch rum die valsches vrie/ alsus zu irre kumpanie:/ der | |
| waz mag man da uz me machen?/ was daz nicht lechelichen genug,/ daz ein meit ein kint trug/ und gebar daz | |
| sîn liep siht tougen/ und mit minneclîchem grüezen/ in daz lachelîch siht an./ lache, daz mir sorge swinde,/ lachelîch, ein rôter | |
| in daz lachelîch siht an./ lache, daz mir sorge swinde,/ lachelîch, ein rôter munt, sît dîn lachen mich enbinde/ von den | |
| gar durliuhtic rôt./ //Ich gesach von rôtem munde nie sô lachelîchez lachen/ als diu minneclîche lachet/ swâ si liebe lachen wil. | |
| hôchgemüete,/ neinâ, rôter munt, sô lache mir durch dîne güete/ lachelîche, rœselehte: wes bedörfte ich mê?/ //Minnenclîch gedinge fröit mich mange | |
| lache daz mir werde wol;/ vil rôter munt, nu lache lachelîche;/ nu lache daz mîn leit zergê:/ sô wirde ich sender | |
| dîne stân./ Dîn munt ist ûf den kus gestalt,/ dîn lachelîchez grüezen/ mac mir wol gesüezen/ sûre nôt./ sus hât dîn | |
| ein meister sprichit: ‘daz ist den menschin eigin daz he lechlich ist for allin tirin. daz inist sin nature nicht, ez | |
| mensche ist ein redelich tir, des eigin ist daz he lechlich ist. alleine in Gode alle vollincumenheit sint, doch undir allin | |
| Sie bot sich zů im minneklich und grůzte in vil lechelich und sprach zů ime guͤtlich: «#s+Prebe, fili, cor tuum mihi!#s- | |
| zartenden můter enbor vert und sins herzen froͤde mit den lechlichen geberden erzoͤget, also fůr sin herz dik in sinem libe | |
| lang hat gesůchet. Nu sich ufwert mit spilnden ogen, mit lechlichem antlút, mit ufspringendem herzen, und sich in ane und umbvah | |
| herzen, wan mir wart so liebes nie niht kunt./ Gar lachelîchen $s stênt ir spilnden ougen,/ ah, wie gar ze kusse | |
| so rôt./ //Solt ir rœselehtir munt/ und ir minneklichez grüezzen/ lachelîchen meinen mich,/ Sô vunt ich der sælden vunt/ an der | |
| ouch diu beste,/ sist, der mîn wunsch ûf erde gert./ //Lachelîch ein lôser blic/ ûz ir liehten, spilnden ougen/ zarte, minneklîchen | |
| Sô möhte ich ûz hôhem muote singen,/ hulfen sî mir lachelîchen der vil werden lop ze werde bringen./ //Wart ie iht |