Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

latîn f_n (373 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Brun 11207 und der leie./ ein angist uns ouch genant is/ in latine: timor utilitatis./ daz sprichet zu dute di notzheit,/ daz bescheide
Brun 11219 an/ und nenne in, also her geheizen is/ in dem latine: timor fragilitatis./ daz sprichet zu dute, so man seit,/ uns
Brun 11233 man seit,/ der ist uns ouch genant alsus/ in dem latine: timor mundanus,/ daz sprichet sus: ein wertlich angest./ also ich
Brun 11247 dich./ noch ist ein angest genant alsus/ uns in dem latine: timor iudaicus,/ ein judisch angest sprichet daz,/ den wil ich
Brun 12274 minem quaterne/ __den achten grat und las,/ der hiz zu latine humilitas./ daz sprichet zu duze demutikeit,/ di sol von libe
Eckh 5:115, 20 gienc ûz’. Mensche in der eigenschaft sînes namen in dem latîne meinet in einer wîse den, der sich alzemâle under got
Herb 50 vn2de ane falsch./ Zv kriechen was sin erste stam;/ In latin ez dannen quam;/ Hi1nne1n ist ez an daz welhishe kvme1n./
Herb 59 er in kriechish gescribe1n was./ Als hat er in in=z latin gekart./ Si1nt ist er tutsche zvnge1n gelart./ Nach der sol
HvFreibKr 73 gip mir wîsheit unde sin,/ sô daz ich brenge ûz latîn/ von dem heiligen criuze dîn/ in diutsche wort sô süeze,/
HvNstGZ 803 kunste urhab:/ Sie lert den ersten bůchstab/ Und dar nach latin sprechen wol./ Ir brůstelin waren milche vol/ Wider der jůngfrauwen
KvHeimHinv 61 wart si sus gemêret:/ in Chriechisch verchêret,/ dar nâch in Latîne brâht./ sît wart diz alsô bedâht/ von genuogen die tihten
KvMSph 5, 4 raist!/ Johannes von Sacrobusto/ Hat geticht das püch also;/ In latein es ist gesessen,/ So wil ich es ze täutsch messen./
KvMSph 6, 3 Maister Johans von Sacrobosco/ Hat getiht daz puch also./ In latin ist ez gesezzen,/ So han ich maister Chůnrat/ von Megenberch
KvMSph 12, 11 end noch anvank. Die sach setzt $f:(4vb)$f. maister Johannes ze latin. Aber mit urlaub straffe ich daz, wanne Adam leipheftig von
KvMSph 18, 15 uͤmblauf. Deu $f:(8rb)$f. $[*1*claine löchlach$] $[*1*claine lochlin$] leng haizt ze latin mediclinium und haizt ze deutsch ain mittelnaigerin, daruͤmb, daz sich
KvMSph 21, 28 und dem leben widerkrigend und allen fruͤhten, und haizt ze latein boreas oder aquilo. Deu ander himlspitz haizzet deu widerperinne, daruͤmb,
KvMSph 22, 7 warm und feuht und allen fruͤhten minnesam und haizzt ze latein auster. Der zwaier himelspitzzen, $t die des himels ahsen enden,
KvMSph 47, 11 daz nach etlicher maister sin der Morn lant, daz in latein Ethyopia haizzet, oder ein sein tail gelegen ist pei dem
KvMSph 52, 21 die siben stuͤkke haizzent die siben wonung und haizzen ze latein clymata. Daz zemal sihstu in disem ebenpild oder in diser
KvMSph 56, 8 zu dem sternhimel, der haizzt die aufhoͤhen und haizzet ze latein aux. Und der punct, der im geleichs widersehend ist und
KvWHvK 759 Tiersberc/ in rîme hân gerihtet/ unde in tiutsch getihtet/ von latîne, als er mich bat:/ ze Strâzburc in der guoten stat,/
Macer 1, 2 ist den vrowen gůt zu einerhande suche, di heiset zu latine menstruum, zu diute vrowensuchen. Is heisent di erztte ouch ein
Macer 11, 1 bein. Der louch ro gessen vertribet trunkenheit. // Nepita zu latine, calamentum in chrieschen, biminze zu dute. Biminze ist tosten gelich,
Macer 32, 10 stat verhertet ist, da di geburt ligt. Di heiset in latine stera. Si sol sich ouch da mite behen in dem
MarlbRh 114, 33 der de d#;iusche name niͤt envuͤget;/ si heiʒt contemplatio in latin,/ dat mach end#;iuschen wal starung sin:/ dat is, als man
Mechth 2: 3, 48 das si niemer múgent alten. Nu gebristet mir túsches, des latines kan ich nit; so was hie gůtes an liget, das
MNat 4, 2 daz wassir. die erde. Kiut es in tiuschen gelich, in latine heiʒit diu erste welt mundus, diu ander welt seculum. In
MNat 5, 7 naturlichen tages teil ist, unde sprichet $t sin wort zuo latine also: "dies est lacio solis super terram." Der tac, sprichet
MNat 5, 31 aber die iuden virent den samʒtage, unde heiʒit sabbatum zuo latin, unde nach der iuden wisheit der sunnendag in latine prima
MNat 5, 31 zuo latin, unde nach der iuden wisheit der sunnendag in latine prima $t sabbati, den mendac secunda sabbati, Danach tercia sabbati,
MNat 18, 30 iuden pascha unde die criechen phase. phase daʒ ist in latine transitus. wan unser herre ihesus_cristus do uber fuor von der
Mügeln 281,3 lert / buchstaben, silben unde wert, / das icht das latin ste versert / von sprüchen, die nicht regeln han. /
Ottok 13103 bischolf:/ ‘habt ir iht ze schaffen/ mit deheinem phaffen,/ dâ latîne zuo gehôre,/ daz sparet ûf die kôre/ ze Meinze oder
Ottok 43536 wart dô niht vermiten/ gegen den an den stunden,/ die latîn noch tiutsche kunden./ dô si sich gegruozten/ und dâvon gemuozten,/
Ottok 54063 werden wolde,/ und swelich Beier mit im solde/ tiutsche oder latîne reden,/ der wære mit in bêden/ gegen im versûmet gar,/
Parz 312,21 meide ir kunst des verjach,/ alle sprâche si wol sprach,/ latîn, heidensch, franzoys./ si was der witze kurtoys,/ dîaletike und jêometrî:/
Pelzb 121, 7 do di vorwurfin knospin han gestandin. Di knospin heysin in latin gemma. Jst das in dem erstin iare bluyt der czwik,
Pelzb 125,20 gemolt was dir behagit. Vnd sotaner boum heyst Persica in latyne, vnd di vrucht heyst also selbis. Nym den pfirsk kerne $t
Pelzb 130,28 do gemischt ist mit gassin miste, das man lutum heyst czu latine. //Wi wynbere werdin ane steyne. Wynbere ane steyne werdin also:
Rol 9082 stat/ in franczischer zungen,/ so han ich iz in die latine bedwngin,/ danne in di tutiske gekeret./ ich nehan der nicht
RvEAlex 8060 bewarn/ daz beide der und der iht jehe,/ der die latîne geschriben sehe,/ ez sî ein künstelôser man/ der des getihtes
RvEAlex 13006 wider sînem gebote,/ ob er ir schrift berihte/ und in latîne tihte/ und ze bezzerunge kæme,/ swâ man sî vernæme./ nâch
RvEAlex 13035 Rûfus,/ ein wîser phaffe hiez alsus,/ und schreip ouch in latîne/ gar die strîte sîne/ die er streit mit sîner hant,/
RvEAlex 16979 den buochen/ vunde keiniu mære/ der vergezzen wære/ und in latîne niht geschribn,/ in kriesch und in êbrêisch belibn./ dô vant
RvEBarl 130 genant,/ der diz selbe mære vant/ in kriecheschem getihte./ ze latîne erz rihte/ durch got und durch alsolhe site,/ daz sich
RvEBarl 16033 vant:/ Johannes, den ich hân genant,/ der schreip ez in latîne dô;/ des schrift hât ez bewæret sô/ in latîne, als
RvEBarl 16035 in latîne dô;/ des schrift hât ez bewæret sô/ in latîne, als er ez las./ der künic Barachîas/ hiez ez schrîben,
RvEBarl 16058 //Dô mir diz mære gekündet was/ und ich ez in latîne las,/ ich nam daz redelîche leben/ von Zitels ze râtgeben,/
RvEWchr 2583 sundirt lit ouh zeinir sit/ Kernden. dú windensche lant/ in latine sint genant/ dú obrú Pannonia:/ den underscheit der lande da/
RvEWchr 3049 erde wunne hat:/ dú stozet an dú selbin lant./ in latine ist si genant/ dú virlorne, das ist war,/ wand zeinir

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