Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
letzen swV. (120 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| mir herter nie gelag!/ //Ich hân versetzet/ daz mich fröiden letzet,/ sinne, hertz und dâbî muot ze pfande./ Daz hât diu | |
| und mit spîse für swachen luft:/ dâvon wirt ouch trûren geletzet./ //Minne ir tumben diener besorget:/ wan da ich die lieben | |
| got, daz ers mir gunne,/ Daz der selbe tiuvel wert geletzet/ und ich wert an sîne stat gesetzet:/ sô bin ich | |
| nutz, ez ensî danne alsô daz den erben êhafte nôt letze: daz ist vancnüsse, $t oder ob er in des rîches | |
| unde sol bereden vor dem rihter, daz in êhafte nôt geletzet habe, unde sol die nôt nennen; sô sol im der | |
| verliuset sîner gülte dâ mit niht, ob in êhafte nôt letzet; er hât aver den tac verlorn. //Ob ein man gevangen | |
| schanden dorn/ als ein tor ist gesetzet,/ an eren gar geletzet,/ so můz er danne selbe iehen,/ daz im als dem | |
| churzen ziten/ deu sper an in gesetzet./ #.,wie bistu so geletzet/ der frouden,#.’ sprach der kunich do,/ #.,daz du niht lachest | |
| chore/ wolde er mich sezen./ daz mich des iht mege lezen,/ daz bewar du, chuninginne,/ durch der wile willen,/ daz dir | |
| menliche wer./ oͮch waz der zweiger kvͤnige her/ ein teil gelezzet vnd verschroten./ der kraft hie valt zvͦ den toten/ vil | |
| daz er sterbens chvmber dolt,/ e daz sin pris wurde geletzet,/ min lip sich fvͥr sin leben setzet./ ich moht sin | |
| gelich dar kern als ein hagel,/ der des veldes halm letzet_–/ so wirt von iwer tat ergetzet/ vil wirde, daz man | |
| ‘dirre wirt ist wol ersetzet./ der in des lîbes hât geletzet,/ dem erteilen wir guot unde wîp,/ genert im got sînen | |
| tet sô vil mit sîner kraft,/ daʒ sô maneger wart geletzet,/ daʒ dervon wart ûf gesetzet/ der turnei, der noch siben | |
| / Unde anderswa in setzen,/ Der mac vil wol in letzen,/ Daz er joch gar virtirbet./ Die selbe gruse irstirbet,/ Die | |
| unsich zugest zuo ze dir./ din martere ist irvollet:/ nu leste, herre, diniu wort;/ nu ziuch du, chunich himelisc,/ unser herce | |
| magt sant Mareye/ gerůche die namen dreye/ an vns armen letzen$(*),/ daz vns ir svn setze/ zvͦ der zeswen an den | |
| belaib dirre zwelfbotte/ Bi Marien umb das/ Wan er also geleczet was./ Sider nach der selben vart/ Inder stat er búschof | |
| schamen,/ ob wirs werden niht ergetzet,/ daz wir nû sîn geletzet/ aller werltlîcher wünne,/ dirre man an sîme künne,/ und die | |
| balt:/ der mac michs wol ergetzen/ unt des lîbes armuot letzen/ mit der sêle rîcheit./ ir verlieset michel arbeit,/ //Dû vater | |
| sîner stangen/ sich selben het ergetzet,/ daz er dicke was geletzet/ maneger wirde in Franchrîche./ er tet wol dem gelîche/ daz | |
| wunder!/ daz tuͤblin da under/ daz venster wart gesetzet,/ ungefuͤglich geletzet/ von dem valken ez do wart./ er tet nach angeborner | |
| do mit der hant/ wider nider satzt./ diu suͤzze Minne latzt/ mit trutschaft aber disiu zwai./ wafen ymmer! haya hai!/ nu | |
| fruht:/ ir wiplichiu zuht/ kund in ergetzen/ swaz hertzen laides letzen/ im ie gefuͤget het;/ ir trut gebaren stæt/ kund sich | |
| rosen varwen schin/ wart dicke gekuͤsset in der rede;/ durch letzen si der Minne pfede/ an ain bette wanten./ er nam | |
| klage. / der hof enwart nie vor dem tage / geletzet alsô sêre. / diu kün%..igîn Ginovêre / saz mit grôzem | |
| verre / durch den künic gevaren her. / nu hât geletzet in daz sper / des lebens und der hôchzît. / | |
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