Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lîden stV. (811 Belege) MWB Lexer BMZ BMZ Findeb.
| wirt eweclichen behalten.’ Mine uil lieben, allertagelichen liden wir ahteſal, liden wir ez an deme lîbe niht uon den luten, wir | |
| wir ez an deme lîbe niht uon den luten, wir liden ez iedoch naht unde tac an der ſele uon dem | |
| quoniam ipſorum eſt regnum celorum. ‘Die ſint ſalec, die ahteſal lîdent durc daz reht’, ſprach er, ‘wan ire iſt daz himelriche.’ | |
| Alſo ſculen wir in ſime namen uertragen, ſvaz unſ ze lidenne geſcihet. Mit deumoͮte, mit gehorſame, mit ſenfte, mit riwe, mit | |
| daz sie gedenken wie Got ouch den tôt durch sie leit an dem crûce. Alsô sulen sie bewaren unde behûten beide | |
| die wîle man die vorgenanten landescommendûre $t an ir ambehten lîdet, so ensal der meister an sîne stat niemannen uber sî | |
| stat und kouffet und verkouffet, diu sol die selben galtnuͤsse liden. [III.]</E> Art. LIII. Swaer einen meinneit swert, wirt der des | |
| si mit ein ander niht striten/ und ein ander gutlich liten./ da merchet ubeliu wip bi:/ swie wit, swie lanc ein | |
| der vich aines schaden taet den laeuten, den si nicht leiden wolten noch moͤchten, die moͤchtens im#h:a#g: wol mit fronboten verpieten. | |
| ez ze gericht chumpt. Swer dez nicht taet, der sol leiden und tůn, als umb ander gelt vor ist geschriben. Wolt | |
| zugi,/ swenner den viant bitrugi./ durch des ellentin scalchis not/ leit der gotis sun honlichin dod./ des dodis craft do irstarbti,/ | |
| was an sprüchen niht ze balt,/ man mehte si wol liden;/ ir munt ist rot, ir kele ist blanc,/ ir har | |
| ich ir,/ daz vergalt si dulze mir./ si jach, si lite ez gerne,/ daz ich ir taete, als man den frouwen | |
| wünschen solde,/ krus alsam die siden:/ man mehte si wol liden;/ swa minne waer genaeme,/ diu liebe da wol zaeme./ /Von | |
| /Swaz ich wil, daz ist ir nein./ muos ich daz liden/ e, wie lange sol daz wern?/ Alsus hellen wir enein./ | |
| dem wirte gelten $s vil gar uf einen tac./ /Wa leit ieman so groze not/ als ich von boesem troste?/ ich | |
| tac./ in mahte im niht entwichen,/ ich muos ez allez liden, $s als der niht anders mac./ /Die winde, die so | |
| sie dich, herre, vnd durch dich dyn hymelriche vunden!/ /Got leit durch vns vil groze not,/ er liez sich durch vns | |
| krutze henken;/ sin marter die was manichvalt,/ die er da leit, da mite er uns ir loste./ Sin tot ir wante mynen tot;/ | |
| hunger tot,/ und waz des selben noch geschiht./ von durste lident manege not,/ die doch von durste sterbent niht./ Got gesegene | |
| wart we, dem wart nie wol;/ der frume ez allez liden sol,/ als ime liep od leit geschach,/ beide liep und | |
| zwei súllent eins werden, so můs sich daz eine halten lidende und daz ander wúrckende; sol min ouge enpfohen die bilde | |
| wanne sú wellent die stricke des gevengnisses dis vinsternisses nút liden von Egipten, das also vil betuͤtet alse ein vinsternisse; und | |
| nút denne in einer gelassener lidunge sich demuͤtekliche underboͤigen und liden in einer entslaffener wisen und enker sich nút daran, do | |
| wolte ich in worer gelossenheit und underteniglich mich legen und liden. Woltent sú mir gůt tůn und guͤtlich sin, daz solte | |
| obe ir hundert werbe alse vil were, daz solte ich liden und mich dran lossen. Nu Joseph der vorhte sich untz | |
| artickele des glouben die lerent und die heilgen gebot, und lident und lossent úch in allen dingen: sicher so wurt in | |
| und hilffet uns unser liden tragen. Durch Got lident, wan leitent wir uns werlichen under Got, so enwurde uns kein liden | |
| bî zetelîcher zît/ verborgen in dem herzen lît!/ //War umbe enlite ein edeler muot/ niht gerne ein übel durch tûsent guot,/ | |
| herzen/ mit dem selben smerzen,/ den si von sînen schulden leit./ und wander aber gewisheit/ ir willen niene hæte,/ in welher | |
| swaz ir dar nâch geschæhe,/ daz si daz allez gerne lite./ hie vriste si daz leben mite,/ biz daz si wider | |
| und wie vil manege arbeit/ der getriuwe marschalc durch in leit./ //Nu daz diu guote marschalkîn/ der nœte genesen solte sîn/ | |
| tôt,/ und hæte gerne jene nôt/ iemer umbe den zins geliten,/ daz der kampf wære vermiten./ nu ergiengez aber allez baz/ | |
| si half im inner zweinzec tagen,/ daz man in allenthalben leit/ und nieman durch die wunden meit,/ der anders bî im | |
| schadet dir daz?/ hazzen unde nîden/ daz muoz der biderbe lîden:/ der man der werdet al die vrist,/ die wîle und | |
| beidiu von der arbeit/ und dâ zuo von dem trachen leit,/ und müedet in sô sêre,/ daz er iezuo niemêre/ und | |
| reht ungerne sehe,/ ich lâze ê gerne disen haz;/ ich lîde sanfter unde baz/ eine swære danne zwô./ mîn dinc daz | |
| daz diu nôt/ niht anders was niwan der tôt:/ den lîdet nôte ein ieclîch man,/ die wîle er sich generen kan./ | |
| wâren verwandelt under in./ //Tristan vuorte Brangænen hin/ die marter lîden und die nôt./ diu lieht diu laschte ir vrouwe Îsôt./ | |
| sim treit,/ und ist ein michel tumpheit,/ daz ir in lîdet dâ bî./ als liep iu wîp und êre sî,/ sôn | |
| dâ bî./ als liep iu wîp und êre sî,/ sôn lîdet in nimêre.’/ diz muote Marken sêre:/ der zwîvel unde der | |
| liebe zwîvel sî,/ ern ist nie sô swære bî,/ man lîde in vil und verre baz/ dan den bewæreten haz./ ouch | |
| mit des küniges unminnen.’/ //’Mîn hêr Tristan’ sprach Îsôt/ ‘ich lite sanfter den tôt,/ dan ich mînen hêrren bæte,/ daz er | |
| mir habet ûf geleit,/ mit solhen arbeiten/ mit iu nimêre leiten;/ ine lîde dirre unêre/ nâch dirre zît nimêre./ ouch enwil | |
| ûf geleit,/ mit solhen arbeiten/ mit iu nimêre leiten;/ ine lîde dirre unêre/ nâch dirre zît nimêre./ ouch enwil ich mich | |
| muot?’/ dar umbez hiute maneger tuot:/ geluste unde gelange/ der lîdet vil ange,/ daz ime ze lîdene geschiht./ //Âhî, waz man | |
| geluste unde gelange/ der lîdet vil ange,/ daz ime ze lîdene geschiht./ //Âhî, waz man (ir) noch hiute siht/ der Marke | |
| hie verwar sich Tristan inne:/ er gerte verrer minne/ und leit durch die grôz ungemach,/ die er weder enhôrte noch ensach,/ | |
| mir keinen trôst geben/ ze lîbe noch ze lebene./ ich lîde alze vergebene/ disen kumber unde dise nôt./ â süeze amîe, | |
| vnde her sinen armen holden/ uriede machen wolde./ wande sie lieden uil miechile note/ uor der heiden ubirmute./ Alse dit gebet | |
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