Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

lîden stV. (811 Belege) MWB   Lexer BMZ BMZ Findeb.  

Spec 126, 3 wirt eweclichen behalten.’ Mine uil lieben, allertagelichen liden wir ahteſal, liden wir ez an deme lîbe niht uon den luten, wir
Spec 126, 4 wir ez an deme lîbe niht uon den luten, wir liden ez iedoch naht unde tac an der ſele uon dem
Spec 130, 11 quoniam ipſorum eſt regnum celorum. ‘Die ſint ſalec, die ahteſal lîdent durc daz reht’, ſprach er, ‘wan ire iſt daz himelriche.’
Spec 130, 16 Alſo ſculen wir in ſime namen uertragen, ſvaz unſ ze lidenne geſcihet. Mit deumoͮte, mit gehorſame, mit ſenfte, mit riwe, mit
StatDtOrd 26,13 daz sie gedenken wie Got ouch den tôt durch sie leit an dem crûce. Alsô sulen sie bewaren unde behûten beide
StatDtOrd 101,12 die wîle man die vorgenanten landescommendûre $t an ir ambehten lîdet, so ensal der meister an sîne stat niemannen uber sî
StRAugsb 123, 26 stat und kouffet und verkouffet, diu sol die selben galtnuͤsse liden. [III.]</E> Art. LIII. Swaer einen meinneit swert, wirt der des
StrKD 119, 710 si mit ein ander niht striten/ und ein ander gutlich liten./ da merchet ubeliu wip bi:/ swie wit, swie lanc ein
StRMünch 348,21 der vich aines schaden taet den laeuten, den si nicht leiden wolten noch moͤchten, die moͤchtens im#h:a#g: wol mit fronboten verpieten.
StRMünch 361,20 ez ze gericht chumpt. Swer dez nicht taet, der sol leiden und tůn, als umb ander gelt vor ist geschriben. Wolt
SuTheol 152 zugi,/ swenner den viant bitrugi./ durch des ellentin scalchis not/ leit der gotis sun honlichin dod./ des dodis craft do irstarbti,/
Tannh 3, 36 was an sprüchen niht ze balt,/ man mehte si wol liden;/ ir munt ist rot, ir kele ist blanc,/ ir har
Tannh 3, 87 ich ir,/ daz vergalt si dulze mir./ si jach, si lite ez gerne,/ daz ich ir taete, als man den frouwen
Tannh 4, 72 wünschen solde,/ krus alsam die siden:/ man mehte si wol liden;/ swa minne waer genaeme,/ diu liebe da wol zaeme./ /Von
Tannh 8, 22 /Swaz ich wil, daz ist ir nein./ muos ich daz liden/ e, wie lange sol daz wern?/ Alsus hellen wir enein./
Tannh 13, 33 dem wirte gelten $s vil gar uf einen tac./ /Wa leit ieman so groze not/ als ich von boesem troste?/ ich
Tannh 13, 48 tac./ in mahte im niht entwichen,/ ich muos ez allez liden, $s als der niht anders mac./ /Die winde, die so
TannhBu 67 sie dich, herre, vnd durch dich dyn hymelriche vunden!/ /Got leit durch vns vil groze not,/ er liez sich durch vns
TannhBu 70 krutze henken;/ sin marter die was manichvalt,/ die er da leit, da mite er uns ir loste./ Sin tot ir wante mynen tot;/
TannhHofz 195 hunger tot,/ und waz des selben noch geschiht./ von durste lident manege not,/ die doch von durste sterbent niht./ Got gesegene
TannhHofz 258 wart we, dem wart nie wol;/ der frume ez allez liden sol,/ als ime liep od leit geschach,/ beide liep und
Tauler 9,35 zwei súllent eins werden, so můs sich daz eine halten lidende und daz ander wúrckende; sol min ouge enpfohen die bilde
Tauler 14,19 wanne sú wellent die stricke des gevengnisses dis vinsternisses nút liden von Egipten, das also vil betuͤtet alse ein vinsternisse; und
Tauler 14,33 nút denne in einer gelassener lidunge sich demuͤtekliche underboͤigen und liden in einer entslaffener wisen und enker sich nút daran, do
Tauler 15,10 wolte ich in worer gelossenheit und underteniglich mich legen und liden. Woltent sú mir gůt tůn und guͤtlich sin, daz solte
Tauler 15,12 obe ir hundert werbe alse vil were, daz solte ich liden und mich dran lossen. Nu Joseph der vorhte sich untz
Tauler 397,10 artickele des glouben die lerent und die heilgen gebot, und lident und lossent úch in allen dingen: sicher so wurt in
Tauler 397,26 und hilffet uns unser liden tragen. Durch Got lident, wan leitent wir uns werlichen under Got, so enwurde uns kein liden
Tr 201 bî zetelîcher zît/ verborgen in dem herzen lît!/ //War umbe enlite ein edeler muot/ niht gerne ein übel durch tûsent guot,/
Tr 827 herzen/ mit dem selben smerzen,/ den si von sînen schulden leit./ und wander aber gewisheit/ ir willen niene hæte,/ in welher
Tr 1193 swaz ir dar nâch geschæhe,/ daz si daz allez gerne lite./ hie vriste si daz leben mite,/ biz daz si wider
Tr 1954 und wie vil manege arbeit/ der getriuwe marschalc durch in leit./ //Nu daz diu guote marschalkîn/ der nœte genesen solte sîn/
Tr 6529 tôt,/ und hæte gerne jene nôt/ iemer umbe den zins geliten,/ daz der kampf wære vermiten./ nu ergiengez aber allez baz/
Tr 7959 si half im inner zweinzec tagen,/ daz man in allenthalben leit/ und nieman durch die wunden meit,/ der anders bî im
Tr 8396 schadet dir daz?/ hazzen unde nîden/ daz muoz der biderbe lîden:/ der man der werdet al die vrist,/ die wîle und
Tr 9074 beidiu von der arbeit/ und dâ zuo von dem trachen leit,/ und müedet in sô sêre,/ daz er iezuo niemêre/ und
Tr 10300 reht ungerne sehe,/ ich lâze ê gerne disen haz;/ ich lîde sanfter unde baz/ eine swære danne zwô./ mîn dinc daz
Tr 10317 daz diu nôt/ niht anders was niwan der tôt:/ den lîdet nôte ein ieclîch man,/ die wîle er sich generen kan./
Tr 12593 wâren verwandelt under in./ //Tristan vuorte Brangænen hin/ die marter lîden und die nôt./ diu lieht diu laschte ir vrouwe Îsôt./
Tr 13713 sim treit,/ und ist ein michel tumpheit,/ daz ir in lîdet dâ bî./ als liep iu wîp und êre sî,/ sôn
Tr 13715 dâ bî./ als liep iu wîp und êre sî,/ sôn lîdet in nimêre.’/ diz muote Marken sêre:/ der zwîvel unde der
Tr 13819 liebe zwîvel sî,/ ern ist nie sô swære bî,/ man lîde in vil und verre baz/ dan den bewæreten haz./ ouch
Tr 14830 mit des küniges unminnen.’/ //’Mîn hêr Tristan’ sprach Îsôt/ ‘ich lite sanfter den tôt,/ dan ich mînen hêrren bæte,/ daz er
Tr 16580 mir habet ûf geleit,/ mit solhen arbeiten/ mit iu nimêre leiten;/ ine lîde dirre unêre/ nâch dirre zît nimêre./ ouch enwil
Tr 16581 ûf geleit,/ mit solhen arbeiten/ mit iu nimêre leiten;/ ine lîde dirre unêre/ nâch dirre zît nimêre./ ouch enwil ich mich
Tr 17768 muot?’/ dar umbez hiute maneger tuot:/ geluste unde gelange/ der lîdet vil ange,/ daz ime ze lîdene geschiht./ //Âhî, waz man
Tr 17769 geluste unde gelange/ der lîdet vil ange,/ daz ime ze lîdene geschiht./ //Âhî, waz man (ir) noch hiute siht/ der Marke
Tr 19377 hie verwar sich Tristan inne:/ er gerte verrer minne/ und leit durch die grôz ungemach,/ die er weder enhôrte noch ensach,/
Tr 19474 mir keinen trôst geben/ ze lîbe noch ze lebene./ ich lîde alze vergebene/ disen kumber unde dise nôt./ â süeze amîe,
TrSilv 225 vnde her sinen armen holden/ uriede machen wolde./ wande sie lieden uil miechile note/ uor der heiden ubirmute./ Alse dit gebet

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