Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| en den vrumen/ Brenget mit gutis horde./ Man roube, schinde, morde/ Umme gut, so nemen sis./ Gizikeit ie mit en is/ | |
| Got der ho gerichte/ Sime schefnisse glichte./ __Got schein zu dem ersten cleine,/ Wen her schein als alters eine;/ Sint dem | |
| geben/ Unde sie den unturen/ Ires irretumes sturen/ Mit yserinnen gerten,/ Die gut willigen zerten,/ Daz honic bevorn in troufen/ Und | |
| gieng ain nebel/ Von schlegen die uff baide gebel/ Wurden gemürdett sunder wan./ Venuss, erst rüft dich an/ Din vil stoltzer | |
| uch nicht wen schaden schaft./ In der wis wart ouch Crist bekort;/ Des hutet uch und vornemet vort./ __Der tuvel Jhesum | |
| sorgen fry./ Mitt küllen und bartten/ Begunden sy den zartten/ Mürden allenthalben./ Der schnew von wilden alben/ Gevielle nie so dicke:/ | |
| noch gebuken/ Daz mir der brunne worden/ Were. suss woltt morden/ Onne waffen mich daz wip./ In hundertt jaren ich menschen | |
| dir an dinem schiltt/ Hie laider ist gehürdett:/ Aiax ist gemürdett,/ Daz er ist krank und ungesund/ Und von maniger wunden | |
| jomers pinne hatt bekortt,/ Mich müss des selben swertes ortt/ Mürden und ouch vellen/ Und min blütt erschellen/ Oder ich tün | |
| Die alle vor dem clauren/ Müsten k%:issen den val./ Suss murtte er sy über all./ Daz waz vil wol Gottes recht./ | |
| Gote,/ Wand ez in des gebote/ Ist, unde sal drinne gen/ In der Dutschen hant besten./ Wie lange, des vind ich | |
| Got unsen trechten/ Lieb haben daz sie gelouben,/ Nicht slan, morden, steln noch rouben,/ Unvor, brant, urloge lazen/ Und an spise | |
| leben/ Mit gnuc redelichen orden,/ (Die ensteln, van, slan, rouben, morden,/ Noch me, torst ich iz roren,/ An allen unvoren/ Hant | |
| ir nie dinge so schwer/ Möchtte sin in mütte./ Daz clagtte do die gütte./ Der junge ir do togen/ Winken mitt | |
| uns laden/ Mit unrechtem gelouben,/ Van, slan, steln oder rouben,/ Morden ader vorraten/ (Als die argesten ie taten)/ Und mit bosem | |
| für die wirttin./ Man saitt daz sich do über all/ Hübe wunnenklicher schall/ Von ritter, megtt und frowen,/ Die alle wolten | |
| waz verloren./ Von den werden Kr%:ichen/ Müsten die moren s%:ichen./ [270#’v] Menig schwartzer gebel by den tagen/ Ward von liben geschlagen/ | |
| tod,/ Das in Hector, der türste degen,/ Mitt gantzem stritt wer obgelegen .’/ __Uss zornne aber der starke sprach:/ ‘Daz ain | |
| Ir gütte sol sy lerren das/ Daz sy mir trage kainen hass,/ Won ich ze dienste iemer sin/ Wil der l%:iben | |
| #s+Sam waldeſele gen#s- inſprunge,/ Di Gote nicht verougen han;/ Sy morden, rouben unde van./ #s+Zu#s- boſen #s+werken ſy wachen,#s-/ Gar ſuntlich | |
| ein göttynne/ Und ain kunigynne?/ Nain zwar, ir morderynne!/ Wie mort ir nicht Tristranden/ Und Ysotten von Ir$~landen!/ Pyramus und Tyswe,/ | |
| her haim mit deiner were!’/ Do gedacht Cofilus/ ’Soll ich morden umb suß/ Di vil mynniklichen maget?/ Das sey dir, herre | |
| schule gie./ Do was der pawr auch perayt/ Das er morden wolt di mayt./ Er stund pey deß meres habe,/ Das | |
| vîntlichem râsen/ und lîzen in sulchen horden/ di juden alle morden./ wir achten ouch und sîn gewis/ daz von gots verhencnis/ | |
| was doch dar în zu stîgene gâch,/ ez liez sich morden als daz vie,/ niht des lîbes ahten sie,/ ez lief | |
| ander criegten die,/ biz zû den swerten grifen sie/ und morten um die habe sich./ Salatîn hête heimelich/ gesant einen heiden | |
| strîte munder/ und z’eime kampfe würden./ sich huop ein grimmeʒ mürden/ und ein erbermeclicher schade,/ ê man geschifte zuo dem stade./ | |
| eʒ vil balde/ hin ze einem walde,/ dâ si eʒ mürden solten./ und als si eʒ tœten wolten/ und einer daʒ | |
| und sagen/ Daz ich in kumer schenke:/ Ich versen, ich mord, ich krenke./ Da von so tun sie molen/ Min bilde | |
| an im den orden,/ Daz er mich tet so freißlich morden./ Dez ist betroben mir der muͤt./ Er hat unrecht daz | |
| wârn,/ sî irbarmte gar der nôt,/ daz sî sî soldin mordin tôt;/ des lîzin sî genesin/ dî meidil unde wesin,/ dâ | |
| im heidin vil,/ mit den er stritte alle zil/ unde morte vîntlîch;/ swâ der cristen indirt sich/ einir vor dî burc | |
| vorgenant/ mit willin dô antwortte/ ûf daz man in nicht mortte,/ sundir in lîze lebin./ Diz quam den brûdrin ebin,/ want | |
| vil wê gewurchtin in./ Ouch sî sumelîche/ dêswâr vil jêmirlîche/ mortin und irslûgin;/ mit sulchin ungevûgin/ vil manchim reinin cristin gût/ | |
| zu wazzir und zu lande./ Er vînc, roubte, brande/ und morte in vreislîchirvûr/ alliz, daz im widirvûr,/ daz cristinlîchis namin jach./ | |
| gar offinlîch./ Ir hât dî cristnin jâmirlîch/ geslagin, gevangin und gemort/ und mit hezlîchir volbort/ juncvrouwin unde wîb gehaft/ in der | |
| al durch und umme/ dî lenge und ouch dî crumme/ mordinde dî cristin,/ swaz sî ir in den vristin/ bûzin den | |
| bleib/ und alsus dî zît vortreib./ Des tagis er ûzrante,/ morte, roubte, brante/ al daz lant alumme/ dî lenge und dî | |
| ebbene gerâmt/ und nâmin alliz samt,/ swaz sî dâ begriffin,/ mordinde in den schiffin/ dî brûdre und gesinde./ Diz hemmin alsô | |
| daz ubergînc vreislîche schûr,/ want sî nicht andirs hantin,/ wen morttin, vîngin, brantin./ Îdoch kegn vespir quâmin/ dî her widir zusamin/ | |
| ûf jâmirberndiz leit/ der armin gotis cristinheit,/ dî sî dânidir mortin,/ und an allin ortin/ daz lant ôt machtin toube/ mit | |
| dî brûdre in der vrist/ an daz lant gezuge/ und mordende betruge./ Und dô sî daz gewûgin/ und manchirwîs vorslûgin,/ zu | |
| ire vîende stigin ûf/ kegin in in vrechir gûf/ sî mordende dort unde hî/ mit craft darnidir als daz vî/ und | |
| daz Pograudin ist genant,/ und dâ sich ummewante/ vînc, roubte, mortte, brante,/ vorterbende mit vreiste/ des landis gar daz meiste./ Dô | |
| Dâ wart ein vîentlîch gewurc/ gehaldin in den stundin;/ sî morttin unde bundin/ alliz, daz darinne was,/ daz des nicht vor | |
| wesen sach/ ob dem dûtschen orden;/ den sach man in morden/ zwischen sînen knechten al./ Zu Merginburc geschach der val/ in | |
| Krists geburt unz an den tac,/ daz der Karlot des mordens phlac;/ die herren wurden verdamt/ an aller heiligen amt/ datz | |
| man ez ist an worden,/ daz man die kunic sol morden./ ze solher gevære/ hiez im stechære/ ziehen listiclich/ der keiser | |
| des antwurt in wîslich/ der meister ires ordens:/ ‘sô getânes mordens/ gestat ich an iu niht,/ ob man mich lebentigen siht./ | |
| geschiht/ sô gemein ist worden,/ daz man die kunic sol morden./ daz ditz ergie, des was fürwâr/ tûsent und zwei hundert | |
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