Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| sult daz pfert uns lazen hie!/ wir wollen uch nicht morden;/ dar an wir uwern orden/ ein teil wollen eren./ ir | |
| gevie./ er ist ein vurste uber die,/ die luden unde morden./ sich, dar zu ist er worden,/ daz konde ich nicht | |
| sprach:/ ’dise hant, di man sach/ hi bevor die lute morden,/ di sal zu pfaffen orden/ noch wihen di pfafheit.’/ alsus | |
| mære/ daz er ie menshe wuͤrde./ als er die heiden muͤrde,/ ermordet werde er alsam!’/ der rise sprach: ‘wie ist sin | |
| die muͤnche solten rauben niht/ noch dar zů die luͤte morden./ daz sie mine kint ie worden/ sint, Arabel und Rennewart,/ | |
| vart./ ich vuͤrhte niht daz Rennewart/ mir nu die minen morde./ daz er min kint ie wuͤrde,/ daz wil ich clagen | |
| iu da vor ist worden!/ sin stange diu kan noch morden/ die heiden, als sie da kunde,/ da der tote und | |
| ich woͤlt e nie sin worden./ kan Rennewart die luͤte morden,/ vil wol ich auch daz gelerne./ Proventz, Francrich, und Yberne,/ | |
| guot/ abe steln: dêst niht mîn muot:/ die morder süllen morden,/ die habent solhen orden,/ ich bin hôhes muotes,/ wirde und | |
| was er lieber dir dann ich/ daz dû sus woldest morden mich?»/ dô kund er gereden niht/ als ie dem schuldigen | |
| wâr wil ih daz sprechen./ ih getrûwe an sîner frumicheit:/ mordit ir mih, daz is ime leit.’/ //Zehant dô er diz | |
| der úns na get? Der ist ein rehter morder, und mordet die lút hie in disem walde und anderswa, und nimt | |
| zart./ der sun ir brůder worden/ ist und lie sich morden/ dur sie, da mitte er si erstrait,/ des si sol | |
| móhtint si im sin worden./ sin sin was nit wan morden./ er flůht, schalt, er grain und swůr./ sich maussende er | |
| verborgen./ sich hůp ain grimmes schallen/ von den vrehtern allen./ ‘murd und slach, tód und stich,/ us ammun, můter hand brich,’/ | |
| schacher sich begiengent,/ di da die lút viengent,/ berůpten unde murten./ och bi den selben vúrten/ list man daz hie vor | |
| so reiniu dinch gebiutet./ der chetzer got triutet/ manslaht und morden;/ daz ist sin liebest orden./ mein eide, rouben und steln/ | |
| der diep der enkummet nút denne das er stele und moͤrde und verliese; und ich bin komen darumb daz sú lebent | |
| uz an dem gelasse unde ouch an den worten, und moͤrdet einen andern mit der selben wunden domitte er ist gewunt, | |
| gewunt, und bringet ime ein boͤse urteil ouch in und moͤrdet ouch den nehsten uf den daz dis urteil vellet, in | |
| noch dime houbete richten und regieren und wilt Gottes willen moͤrden und mit dime valschen urteile berichten? Diser moͤrder tůt also | |
| den mit lieb mainet./ ſeu ſind maiſtail all derſtainet/ und gemordet jamerleich/ dw nu ſind in himelreich./ wen unſer herr maint | |
| man ſew martert und peint./ ſi liezzen ſich mit willen morden./ dw ſind auch all nu heilig worden/ und dw poſen | |
| dem vall behuͤtet worden/ als ain volk daz wil ſich morden:/ dar zů chumpt ain weiſer man/ und nimpt ainen geſunt | |
| biderb man biſt worden./ nun wilt du mich an wirde morden,/ ze ainer můter tochter machen./ ich han dich bracht zů | |
| daz daz ſo gemain iſt worden/ daz die lewt einander morden!/ daz iſt ee gar ſeltzam geweſen./ wa von aim wart | |
| nyemb durch des andern willen./ ſy lieſſen ſich nuͤr darumb morden/ das ſy ſelb ſint heilig worden/ die ſich todten und | |
| pin ich ſein mueſſig worden/ mit dem rechten an alles morden./ got der hat mich nie verlan./ alſo hat er auch | |
| mich/ Zu dem tode gebest dich/ Und liezest dich hie morden./ Du bist myn burge worden./ Alhie wil ich dich losen/ | |
| der disen vie,/ sus sluzzens in ain ander sich./ ‘slaha! morda! vaha! stich!’/ schrai da maniges haiden munt:/ des vanlis herre | |
| genant./ sus blibt din ere ungeschant,/ sit just gein tjost muͤrdet niht:/ ietwederm ist kuͤnftig diu geschiht,/ sus hat er din | |
| wær ellende/ durch Aglyen worden,/ und wie daz in hiez morden/ von Frigia kuͤnc Walwan./ do si ditz alles vernan,/ si | |
| sich wac/ in den strit mit hurte./ von Indya der murte/ alles daz er an kan./ het ez ieman baz getan/ | |
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