Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rinc stM. (372 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| getân./ dem künege sunder dort hin dan/ wart manc wîter rinc genomn,/ und rîtern die dâ wâren komn./ die heten âne | |
| manec zelt, hôrt ich sagen,/ sluoc man drumbe an wîten rinc:/ daz dûhten rîlîchiu dinc./ ___vor Artûse wart vernomn,/ Gâwâns marschalc | |
| gesellen wolden sîn./ //___Nu, diz was et alsus komn:/ Gâwâns rinc was genomn/ durch Artûs her, aldâ der lac./ waz man | |
| hoflîchen site/ und ouch durch werdeclîchiu dinc/ hiez an Artûses rinc/ die êrsten frouwen halden./ sîn marschalc muose walden/ daz einiu | |
| der ir pflac/ unt der sich diens dar bewac./ Artûs rinc den wîten/ man sach an allen sîten/ mit frouwen umbevangen./ | |
| getân/ und al die rîter neben in,/ er reit den rinc alumbe hin./ mit zühten Artûses munt/ si enpfienc an der | |
| zogten sie,/ unz anderhalp dâ Gâwân hie/ lac mit wîtem ringe./ swer solhe helfe ertwinge/ mit sîner ellenthaften hant,/ den mac | |
| der herzoginne marschalc riet,/ von Lôgroys diu werde diet/ mangen rinc wol sunder zierten./ ê si geloschierten,/ ez was wol mitter | |
| Jôflanze rîten./ von frouwen zoumen klingâ klinc./ des künec Gramoflanzes rinc/ //Was mit frouwen umbehalden./ kan ich nu mære walden,/ ich | |
| wære gedâht./ neweder her hête brâht/ sînen kempfen in den rinc:/ ez dûhte se wunderlîchiu dinc./ ___dô dirre kampf was getân/ | |
| nu was ouch frou Bêne/ //Mit dem künege in den rinc geriten,/ aldâ der kampf was erliten./ diu sach Gâwânn kreftelôs/ | |
| saz derfür ûfez velt:/ si sâzen umb in an den rinc./ sich samenten unkundiu dinc./ wer dirre unt jener wære,/ daz | |
| hôrte:/ daz gespræche er zestôrte,/ mit in widr an den rinc er saz./ Gâwâns schenke niht vergaz,/ dar entrüegen junchêrrelîn/ mangen | |
| gedranc:/ ritter unde frouwen/ man mohte zorse schouwen/ an Artûses ringe,/ ê daz man dâ gesinge./ der künec Artûs selbe stuont,/ | |
| hie."/ //___Artûs sprach "sint ez die knabn,/ diech an den rinc nâch mir sach drabn?/ daz sint von hôher art zwei | |
| rîten./ Gramoflanzs her was ouch komn:/ dem was manc wîter rinc genomn,/ mit zelten wol gezieret./ dâ was geloschieret/ den stolzen | |
| mâl entwarf./ in strîte man ouch kunst bedarf./ bî Artûses ringe hin/ si riten. dâ wart vil nâch in/ geschouwet, dâ | |
| was daz velt./ si kêrten für daz hôchgezelt/ an Gâwânes ringe./ op mans iht innen bringe/ daz man se gerne sæhe?/ | |
| darunde senfte plumîte,/ mit kultern verdecket,/ ruclachen drüber gestecket./ ___der rinc begreif sô wît ein velt,/ dâ wærn gestanden sehs gezelt/ | |
| sînen neven den heiden./ daz sitzen wart bescheiden/ an Gâwânes ringe/ mit höfschlîchem dinge./ diu messenîe der herzogin/ unt die gesellen | |
| Orgelûse ûzerhalp her_dane./ ___da rezeigt diu rehte unzuht/ von dem ringe ir snellen fluht./ man truoc bescheidenlîche dar/ den rîtern und | |
| //Der heiden jach für werdiu dinc./ sus reit an Gâwânes rinc/ Artûs mit sînem wîbe/ und mit manegem clâren lîbe,/ mit | |
| als ez unwizzende wære getân,/ des heidens zimierde in den rinc./ si prüevetenz dâ für hôhiu dinc./ rîter unde frouwen/ begunden | |
| siten,/ si erzeigte rîlîchiu dinc./ sinwel man drumbe nam den rinc/ ûf einem touwec grüenen gras,/ daz wol ein poynder landes | |
| werden saz:/ die spîs sîn munt mit sünden az./ ___der rinc wart bî der schœnen naht/ gemezzen unde vor bedâht/ wol | |
| ziln./ es möhte ein armen künec beviln,/ als man den rinc gezieret vant,/ da der mitte morgen wart erkant./ Gramoflanz unt | |
| ir lôn genomn/ und gap si lônes sicherheit,/ an tavelrunder rinc si reit./ die andern muosenz lâzen:/ in ir herberge se | |
| dâ mite lât die rede sîn./ ___si zogten gein dem ringe/ mit werdeclîchem dinge./ etslîch frouwe wart gehurt,/ wære ir pfert | |
| komn./ dâ wart der buhurt wît genomn/ alumbe der tavelrunder rinc./ ez wâren höfschlîchiu dinc,/ daz ir keiner in den rinc | |
| rinc./ ez wâren höfschlîchiu dinc,/ daz ir keiner in den rinc gereit:/ daz velt was ûzerhalp sô breit,/ si mohten d’ors | |
| sô manegen nie ze keiner stunt,/ alsô man an dem ringe vant./ des wart dem heiden freude erkant./ ___wol dem künfteclîchen | |
| allen strît./ man liez se an den zîten/ in den rinc rîten./ diu wîse, niht diu tumbe,/ reit den rinc alumbe./ | |
| den rinc rîten./ diu wîse, niht diu tumbe,/ reit den rinc alumbe./ man zeigete ir wâ Artûs saz,/ gein dem si | |
| bezel oder snürrinc,/ daz warf si von ir an den rinc./ Cundrîe la surziere/ wart dô bekennet schiere,/ und des grâls | |
| mich./ durch helf niht lange sûme dich."/ //___Über al den rinc wart vernomn/ "Cundrîe la surziere ist komn,"/ und waz ir | |
| an den selben zîten/ si stuonden ûf übr al den rinc./ Feirefîz warp hôhiu dinc:/ //Er frâgte den künec Gramoflanz,/ op | |
| pflæge./ man zeigte im aldâ si lac/ und wol gehêrtes ringes pflac,/ mit gezelten umbevangen./ nu was von Katelangen/ der herzog | |
| diu künegîn/ stuonden ûf. ein priester messe sanc./ ûf dem ringe huop sich grôz gedranc/ von dem ellenthaften her,/ die gên | |
| bî dem Plimizœl ûf ein gras/ wart gesidel und wîter rinc genomn,/ dâ si zem brôte solden komn./ snellîche dâ enbizzen | |
| mit helfe ir kempfen vristen./ der bi mir in dem ringe si!/ nu sint doch sin eines dri;/ wil er, so | |
| vil daz ez der helle wirt/ vil vro an sime ringe wirt./ ich han die herren besant/ die besezzen hant min | |
| ‘di cristen můzen wol chůne sin:/ ir schilte noch ir ringe/ nemac niemen gewinne./ ditze ist diu aller maiste nót:/ diu | |
| ze den brusten./ der schilt was so ueste,/ herte sine ringe,/ erne macht sin nicht gewinne./ Alrich bi im was;/ ain | |
| nehain mangel:/ si waren uzen unt innen/ beslozen mit uesten ringen./ der stal schirmtte dem ulaische,/ diu heilige minne dem gaiste./ | |
| schilt engegen bót,/ den was geraite der tot;/ ^+noch di ringe noch der hůt:/ daz wafen ie durh wůt/ uaste durch | |
| dem braiten uelde./ der kaiser unt sine helde/ ge#4+ha#4-beten ze$/ ringe;/ sam taten di Karlinge./ der k#4+ais#4-er hiz uor in allen | |
| solde geschen./ sie waffenden sich mit grimme./ in die liechtin ringe./ ir gebere warin urvmeliche getan./ do ir sag iz der herzoge | |
| ne gesach./ Do begunden die herren dringen./ vaste zo deme ringe./ vnde machitin eine schare vil breit./ Do cirerte sie wisheit./ | |
| cronin./ vnde daz gerichte zo rome./ an eime vil schonin ringe./ her was won tengelingin./ Der kuninc rother zo ime nam./ | |
| mir ne zo breche die stange min./ Snelliche her an den rinc trat./ constantin zo ime sprach./ herre ir zvrnit ane not./ | |
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