Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rinc stM. (372 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| cleine./ Do troch her an den beinen./ zowo hosen schonir ringe./ Die schowetin die iuncgel%-ige./ Einen goden waphen roch trocher an./ Do | |
| en gote rosse./ Vnde pelleline rocke./ zo den rossin staline ringe/ Daz sie mit swerte n%-e man ne kunde gewinnen./ Do troch | |
| den herbergen drate./ Also daz berker gesach./ Wie schire der rinc zelazen was./ Do sagete der herre. dietherich./ Die mere also | |
| richen eruelosan man./ Vnze lofhart daz swert genan./ Aenim schonim ringe./ Der was uan thendelinge./ Des koningis amelgeres sune./ Izne quam | |
| an der node./ Do drungin helede gote./ Vaste zo deme ringe./ Unde herven manich lant recth./ Dar louete manich got kienc/ Rothere | |
| Die wile ich daz leuin han./ Sus uermaz sich indeme ringe./ Daz here uon tengelinge./ War sin mine Mage vnde man./ | |
| Dar pippin suert nam./ Widolt vnde grimme./ Liefin in deme ringe./ Die riesin do tvnidin/ daz die erde bibite/ Zo ache | |
| gewant,/ vil tiere wunderlîch erkant/ und manigerhande wunder./ an einen rinc besunder/ hiez man gân die vrouwen dâ./ dô vrâgete der | |
| gehorn,/ wan dem degen uz irchorn/ siben strangen giegen/ ze ringe unde umbe viegen/ houbit und antlúze sin./ brehende als der | |
| kupfir, er und mezzinc./ da zů si brahtin uf den rinc/ edelú tůch, dú sidin/ warin und gabin liehten schin,/ gruͤnen | |
| der zwelf geslehte diet,/ als ez Got selbe beschiet,/ ze ringe drumbe legin/ und ez mit hůte pflegin/ îe samint der | |
| Zabulon die drie schar/ gein ostirt solten ane wan/ ir ring und ir herberge han./ das edil geslehte Judas/ an disem | |
| hatin si sich an genomin/ ir schar unde sazin/ ze ringe nidir und azin/ alse ze einer hohgezit./ __ Der edil | |
| kúnegis pflagin/ und nah ir ordin lagin/ umbe in ze ringe in alle sit,/ als ez davor ê schůf David./ __ | |
| als úns von im dú warheit seit./ //Al die die ringe muͤsten gar/ ordin und ir nemin war/ die sinir ampte | |
| werlicher hant/ T#;eat so vr#;eavellichú dinc;/ Genůge drungent uf den rinc/ Das si ir herren r#;eachen/ Und gen dem fúrsten spr#;eachen/ | |
| vaste der vore./ si slûgen unde stâchen,/ daz di vesten ringe brâchen./ dâ wart manic helt gût/ gewunt durh den stâlhût,/ | |
| scône/ Candacis ze mûse ginc,/ sô stunden dâr an einen rinc/ tûsint jungelinge/ von irn ingesinde,/ di plâgen hubischeite vile/ mit | |
| daz antlút ab runnen. Ellú dú menschen, dú umb den ring stůnden und in sahen, wurden biterlich weinende, und etlichú dú | |
| dú lidenden menschen, dú ie geliten, zů einem grossen witen ringe umb und umb, und sezzen dich, zarter truter unschuldiger bůle, | |
| dich, zarter truter unschuldiger bůle, enmiten under uns in den ring dero selben lidenden menschen, und zerspreiten únser turstigen adren wit | |
| Dar umb sprichet ein meister: got ist als ein cirkellicher ring, des ringes mitle punct allenthalb ist und sin umbswank niene. | |
| got nah siner gotheit genomen sie als ein vil wite ring, des mitle punct sie allenthalb und der umbswank niene. Hie | |
| in ein still stendes wasser vast wurfi, da wurdi ein ring in dem wasser, und der ring von siner kraft macheti | |
| daz wasser alles úbergiengi. Hie nim biltlich in dem ersten ringe, daz ist in der vermúgenden kraft goͤtlicher nature in dem | |
| vater, dú grundlos ist,_– dú birt ir gelich einen andern ring nah der person, und daz ist der sun, und die | |
| gemuͤte, daz och ewig ist. Dar umbe usser dem grossen ringe, der da betútet die ewigen gotheit, flússent us nah biltlicher | |
| betútet die ewigen gotheit, flússent us nah biltlicher glichnúst kleinú ringlú, dú och bezeichen mugen den hohen adel ire vernúnftikeit. __Nu | |
| geist fúrbaz in mit einer verlornheit anhaftender creaturlichkeit, dur den ring in, der da betútet die ewigen gotheit, und kunt da | |
| hin dines herzen kleinheit und tritte zů mir in den ring ritterlicher vestekeit, wan dem kneht gezimt nit wol zartheit, da | |
| So ein ersamer ritter einen knapen dez ersten in den ring fuͤret, so spricht er wakerlich zů ime: «eia, werder held, | |
| ritter ein lereknappen bi der hant also geweffenten in den ring stritberlicher uͤbung des ersten in fuͤret, so weget er sin | |
| einen ieglichen erst anevahenden menschen, und fuͤret in in den ring des geistlichen strites, der da lit an einem frien urlob | |
| kampf wol berait/ mit meniger hant dinge/ in dez geloben ringe./ der sich nu hie nit rettet,/ sit ús der ring | |
| ringe./ der sich nu hie nit rettet,/ sit ús der ring gezettet/ ist, der wirt ze tod erslagen./ och siht man | |
| geschiht/ an aller slaht gedinge,)/ und kunt er us den ringen/ e daz im wirt erlobet,/ er hat verlorn daz hobet./ | |
| man siht gesigen./ nu kan mit disen dingen/ us kampfes ring dringen/ die man der tiefel und dú wip/ mit dem | |
| tumben gailen mægd/ mit unkúscher getrægt/ er wilunt us den ringen jaget./ im lenzen, so es schustaget,/ so blast er allú | |
| hand púschen/ sam hássig und die nidigen/ slan us den ringen und da gesigen,/ verslinden und ze tot bern/ die niht | |
| die niht sich selben wellint wern./ man hort in kampfes ringe/ vil herter sleg clingen,/ och siht man von den kempfen/ | |
| weibel:/ sîn hâr, daz ist crispet,/ wand erz an dem ringe dike rîbet./ Er ist an dem tanze ein rehter treibel:/ | |
| waibel:/ sîn hâr ist im crispet,/ wan erz in den ringen dikke rîbet,/ Und an dem tanze vil gar ain traibel:/ | |
| portenschei,/ ir sint ein süezzer knappe, offei:/ stêt in dem ringe und lât dar nâher strîchen!/ */ //Nun schawet an | |
| $s den winter ê sint gewesen,/ da siht man ze ringen $s ûf dringen $s klêbluomen vil./ //Nu wol ûf, wol | |
| sol man si understôzen, daz sol der rihter erlauben. Einen rinc sol man in machen, der sol sîn zweinzic füeze oder | |
| sprechen wir mêr von dem kamphe. Swer êrste in den rinc kumet under zwein die dâ kemphen sullen, der sol den | |
| kumet er danne niht, sô sullen si gân ze dem ringe unde sullen in dâ eischen als auch dort, unde kumet | |
| unde mit buoze. //Der kläger sol von êrste in den rinc komen; ob der ander ze lange sich verirret, sô sol | |
| vane gesetzet ist, umme den sulen sî herberge nemen zu ringe ûzewendic der capellen snûren, alse sie kument gerîten ordenlîche, unde | |
| snûren, alse sie kument gerîten ordenlîche, unde ob man zu ringe oder anders liget, des sal man doch nemen war, daz | |
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