Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sarjant stM. (193 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| vil./ er kôs ouch an dem selben zil/ vil küener sarjande,/ der besten von dem lande,/ mit langen starken lanzen/ schärpfen | |
| den Ukersê./ ez brâhte cuns Nârant,/ und dar zuo tûsent sarjant/ mit harnasche, al sunder schilt./ den was ir solt alsus | |
| wol striten/ (gewâpent ors die alle riten)/ und fünfzehn hundert sarjant/ (gewâpent ich se in strîte vant:/ den gebrast niht wan | |
| gramerzîs er wider jach./ grôz rotte an einem orte lac,/ sarjande von Semblidac:/ den lac dâ sunder nâhen bî/ turkople von | |
| ors/ von geschütze lîden pîne,/ dâ die Kahetîne/ unt die sarjant von Semblydac/ ieslîcher sîner künste pflac:/ turkople kunden wenken./ die | |
| muosen denken,/ waz vînde von ir letzen schiet./ si heten sarjande ad piet:/ ir zingel wâren sô behuot/ als dâ man | |
| prîset,/ op sichs erwert iwer hant./ sît ab ir ein sarjant,/ sô wert ir gâlûnt mit stabn,/ daz irs gern wandel | |
| wunder her betwanc,/ daz noch nie rîters prîs erranc,/ manc sarjant, edeliu rîterschaft,/ op die hie’rlœset iwer kraft,/ sô sît ir | |
| si bat ouch den palas/ besliezen: swaz dâ rîter was,/ sarjande, burgære,/ der necheiner disiu mære/ vriesch vor dem andern tage./ | |
| ein boten hân."/ ein juncfrouwe wart gesant:/ diu brâhte einen sarjant,/ manlîch, mit zühten wîse,/ in sarjandes prîse./ der knappe swuor | |
| gesant:/ diu brâhte einen sarjant,/ manlîch, mit zühten wîse,/ in sarjandes prîse./ der knappe swuor des einen eit,/ er wurbe lieb | |
| wol gevar:/ anderhalp den rîtern an ir want/ diende manec sarjant./ ein vorhtlîch zuht si des betwanc,/ daz sich der knappen | |
| hôch der tac,/ deiz volc ze hove wesen mac,/ rîter, sarjande/ diu grôze mahinande,/ //Uf den hof du balde trabe./ enruoch | |
| ûf den anger sleht/ reit diu grôze mahinante./ der frouwen sarjante/ herberge nâmen,/ die frouwen wol gezâmen,/ //bî einem clâren snellen | |
| sô mit willen gebn/ als er niht langer wolde lebn./ sarjande, rîter, frouwen,/ muosn enpfâhn und schouwen/ sîne gâbe sô grœzlîche,/ | |
| starke soumær, schœniu frouwen pfert,/ und harnasch al der rîterschaft./ sarjande zîser grôze kraft/ aldâ bereit wâren./ dô kunder sus gebâren:/ | |
| beidiu zorse und ze fuoz/ mit dem marschalc über muoz/ sarjande, garzûne./ hin nâch dem Bertûne/ si kêrten her unde dâ/ | |
| Artûs boten widerreit/ manc rîter in gar unbekant,/ turkople, manec sarjant/ zîser unt mit lanzen./ dar nâch begunde swanzen/ under manger | |
| ouch zerslagn:/ man muose im einen starken tragn./ daz tâten sarjande,/ die vil wênc er bekande:/ etslîcher was ein Franzeys./ sîn | |
| wârn ir über_al./ junchêrren vil âne zal/ und manec starker sarjant/ ûf die reise wart benant./ ___welch der rîter kleider möhten | |
| funden volkes ungezalt,/ mangen wünneclîchen rîter alt,/ edeliu kint, vil sarjante./ diu trûrge mahinante/ dirre künfte vrô wol mohten sîn./ Feirefîz | |
| gebôt ouch an dem selben mâl/ den wîsen templeisen dar./ sarjande, rîter, grôziu schar/ dâ stuont. nu gienc der heiden în./ | |
| sich uf dem plane/ zu wafen manic rotte:/ hie der sarian, dort der Shotte./ do daz der bishof ersach,/ hin zu | |
| die schar,/ sô solt dû rehte nemen war/ waz ir sarjande sî/ und waz in ritter halte bî/ und in welher | |
| sît gewan./ dar zuo vuort er von lande/ drîzec tûsent sarjande/ und ouch zwei tûsent dâ bî./ nû hœret waz der | |
| die dô ritn/ ze harnasche und zorse stritn,/ sibenzec tûsent sarjande./ von Mêdîâ dem lande/ kam zehen tûsent ritter dar,/ in | |
| Mêdîâ dem lande/ kam zehen tûsent ritter dar,/ in der sarjande schar/ sach man vünfzec tûsent gân./ dâ brâhten die von | |
| nihtes sie bevilte_–/ und phîl in ir handen./ undr ir sarjanden/ was zehen tûsent, niht vil mêr,/ die vrumten manec herze | |
| wert,/ der zorse was ûf strît gegert/ mit vierzec tûsent sarjanden./ die von Irkânje sanden/ zorse sehs tûsent man./ waz sie | |
| zorse sehs tûsent man./ waz sie mit in vuorten dan/ sarjande, daz ist mir kunt:/ zehen tûsent vier stunt,/ die wâren | |
| des künges wâfenkleit,/ dar an lac grôziu rîcheit./ drîzec tûsent sarjande/ die besten von dem lande/ die schar al umbeviengen,/ gewâfent | |
| vrechen schützen kraft./ dâ zogte nâch diu ritterschaft/ und der sarjande her/ vil wol bereit mit rîcher wer./ sus vuor der | |
| helde ûz las/ der iegelîcher zorse was,/ und alsô manec sarjant./ der stolze degen wîte erkant/ was von Tessâlje geborn./ daz | |
| sage iu wie:/ swaz gewunnen werde hie/ daz suln die sarjande hân,/ die gevangen wil ich lân/ die werden ritter unverzagt/ | |
| geschart./ mit süezer manunge/ der muotes rîche junge/ schihte vil sarjande/ der besten die er bekande,/ einhalp in der letze/ den | |
| prîs erwerben,/ dern warp iht des daz er genas./ der sarjande unmuoze was,/ daz sie gein ir genôzen/ mit herten slegen | |
| drungen./ nâch sige sêre rungen/ die Alexander hâte dâ,/ die sarjande von Persîâ/ begunden vliehen, dise jagn,/ dô muoste ir bestiu | |
| den sic gewan,/ z orse zehen tûsent man,/ hundert tûsent sarjande,/ die hâte ûz mangem lande/ Dârîus in sîner schar/ gesamenet | |
| ritters sitn,/ wâren dô gelegen tôt/ in der vîentlîchen nôt,/ sarjande mê dan zwir sô vil./ dô hiez er an dem | |
| in Pelûsium daz lant./ der muotes rîche wîgant/ lie sîne sarjande dâ,/ mit den rittern kêrter sâ/ in Egipten daz lant./ | |
| stûden dran/ stuont, die hiez der wîse man/ al der sarjande schar/ slihten, abe riuten gar/ wan er dâ wolde strîten/ | |
| geschart,/ nâch in zogten ûf der vart/ diu her der sarjande/ von iegelîchem lande,/ nâch den rotten disiu stritn/ als sie | |
| nâch ritters sitn./ von mangem vremden lande/ zwei hundert tûsent sarjande/ zogten nâch in ûf die vart./ alsus was daz her | |
| und mit gêren/ sach man ze samene kêren/ der vrechen sarjande her./ die ritter phlâgen ritters wer,/ die nît mit hazze | |
| zehen tûsent lac,/ die zal man dannoch ringe wac./ der sarjande wer gebôt/ der vînde tœtlîche nôt./ ir kraft began sich | |
| der./ dem künge sante Antipater/ von sînem eigenlande/ sehs tûsent sarjande,/ vünf hundert helde wol bereit/ z orse in rîcher manheit./ | |
| in rîcher manheit./ ouch hâter dar von Trâzîâ/ sehs tûsent sarjande sâ/ brâht in der selben schar,/ von Pêloponense dar/ zwelf | |
| mit dem vürsten kêrten/ und mangen degen rêrten./ vünf tûsent sarjande/ mit dem wîgande/ phlâgen manlîcher wer/ gegen der wîsen Mâzen | |
| er im gewan/ von Zilîzje dem lande,/ und vünf tûsent sarjande,/ des was Alexander vrô./ mit den scharn wolder dô/ Dârîum | |
| bereit%\en mit sînem her/ gein Alexander ze wer./ drîzec tûsent sarjande/ vrecher wîgande/ het der rîche Persân,/ die wâren dâ von | |
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