Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sarjant stM. (193 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| rîche her durch dich/ von dînem eigenlande/ und sehs tûsent sarjande/ und entweich dir noch nie/ swâ dich kumber ane gie./ | |
| hôchgmuot/ mit hôher wer vil wol behuot/ und sehs tûsent sarjande/ vrecher wîgande./ Sehzec tage twanc sîn hant/ der starken Evergêten | |
| er sich an./ Mênône gap der wîse man/ vier tûsent sarjande sâ,/ den liez er z herzogen dâ./ er liez im | |
| stat mit siner schar,/ Fúnfhundert ritter braht er dar,/ Turkopel, sarjende genůc,/ Der ieglicher wappen trůc,/ Als si der riche fúrste | |
| selben ziten/ Durch in da wolden striten,/ Und m#;eanic werlicher sarjant./ Do wart baidenthalb erkant/ Von baiden hern úber al/ Menic | |
| baidú spat und vrů/ Ze allen ziten sigent zů/ Turkopel, sarjande/ Von ietwederm lande/ Mit vrechen rotten grossen./ Nu was oͮch | |
| kan,/ Und nement niemannes war.’/ Nu luffent allenthalben dar/ Die sarjande von der stat,/ Mit den dú veste was besat,/ Mit | |
| der ellenthafter man/ Wol tusent ritter gewan/ Und vier tusent sarjande./ Von sin aines lande/ Gyrart der kúnic von Estilant/ Brahte | |
| gůt,/ An ritters wer vil wol behůt,/ Mit drin tusent sarjanden./ Gutschart von Liflanden/ Braht im oͮch in siner schar/ Wol | |
| sehs hundert ritter dar/ Die man werhaft erkande,/ Vier tusent sarjande/ Mit starkan lanzen und oͮch mit bogen,/ An hoher manhait | |
| veste pflagen,/ Bi den ze wer da lagen/ Zwai tusent sarjande/ Und von al dem lande/ Zem besten us gesundert/ Schúzzen | |
| helfe sin./ Von im und von dem land er schit/ Sarjand und cranke diet,/ Die richsten und die besten,/ Hies er | |
| zwain/ Der wir werden den in ain,/ Und la die sarjande/ Und das bovel gar ze$~lande,/ Und heb du die ritter | |
| zuo der nôt die besten,/ die ieman erkande,/ ritter und sarjande,/ die er mit sînem guote/ oder mit höfschlîchem muote/ zuo | |
| si ûʒ drungen/ mit gewæffen aller hande./ zem êrsten die sarjande,/ die bestuonden in mit scharn./ dô kom aber dar nâch | |
| richter von der stat,/ Der gewaltes ambacht hat,/ Und sine serjande,/ Die er och dar zů mande,/ Des túvels ingesinde,/ Iltent | |
| striten./ in sîn helfe was benant/ drîzec tûsent werlîch erkant,/ sarjande und rîterschaft./ Halzebier kom mit kraft./ an der selben zîte/ | |
| daz vernomen,/ die werden müesen ze orsen komen,/ ritter und sarjande./ si wolten zeinem pfande/ den marcrâven dâ behaben./ solten sichs | |
| daz sî den vremden ouch benant,/ er sî ritter oder sarjant,/ turkopel oder swer ze strîte tüge.’/ ob diz mære iht | |
| der begienc dâ Karles tücke./ daz was Gyburge gelücke./ //Turkopel, sarjande,/ in der Franzoyser lande,/ swaz mit al den vürsten rîter | |
| al bereit./ durh wider komen dannen reit/ ungezaltiu mahinante./ rîter, sarjante,/ dise kômen hiute, morgen die./ beidiu dort und hie,/ swen | |
| ‘sâhet ir, herre, waz geschach/ ûf dem hof an dem sarjant/ der treit daz küchenvar gewant?’/ der künic sprach ‘ich hânz | |
| und bat den juden nemen war,/ daz er dem jungen sarjant/ harnasch ors unt gewant/ gæbe, unz er selbe spræche/ daz | |
| allez von des juden hant./ hie dem rîter, dort dem sarjant/ der marchgrâve rotten meister gap./ der samnunge urhap/ sich huop | |
| tage./ nu vant der marchgrâve mit klage/ sînen jungen starken sarjant./ dem was sîn har unt sîn gewant/ in der küchen | |
| sich Gyburge ungemach./ beidiu der unt dirre,/ slingære unt patelirre,/ sarjande und schützen,/ der stete die unnützen,/ unt über al diu | |
| vür ein ander dan/ die man dâ wert erkande,/ rîter, sarjande./ //[D]er marhcrâve gâhte/ ze vorderst, unz er nâhte/ dem viuwer | |
| warf von hant ze hant,/ si sprach ‘wer ist der sarjant?/ sulen wir iht angest gein im hân?/ er ist sô | |
| man bî güete ie vant,/ sprach ‘herre, ez ist ein sarjant,/ dem sîner kurzen jâre leben/ ze rehte, ich wæne, ist | |
| sô treit er lîhte gein mir haz.’/ //Rennewart der junge sarjant/ gienc dâ er sînen herren vant./ dem marcrâven wart dô | |
| des si vil priester werten,/ hie den rîter, dort den sarjant./ swaz man guoter turkopel vant,/ beidiu arme und rîche/ nâmen | |
| daz drum nam in die hant,/ die stangen swanc der sarjant/ umbz houbet als ein sumerlaten./ sîn kraft den kristen kom | |
| wer,/ der uns die stangen bringet her.’/ ein wol geriten sarjant/ nâch der stangen wart gesant;/ der reit hinz Oransche wider,/ | |
| si verre gevuoren. nû wart kunt/ mit zorne dem jungen sarjant,/ daz diu stange in sîner hant/ niht dannen was gevolget | |
| sine vinde./ mit gabe er an sich linde/ manigen vrechen sarrjant./ in Arabia lag ain lant,/ daz was gehaizzen Astoraben,/ da | |
| / dâ riten tûsent rîter mit / und vünf tûsent sarjant; / die truogen lanzen in der hant, / buckeler, swert | |
| vuoder oder mêr; / gabilôt und atigêr / truogen die sarjande. / sus vuor ûz sînem lande / her Gwîgâlois, der | |
| rîter dâ. / her Gâwein der teilte sâ / die sarjande underz her, / iegelîchen mit sîner wer: / ûf sehs | |
| mit sîner wer: / ûf sehs helfande / zwei hundert sarjande. / die wurfen unde schuzzen / daz die zäher vluzzen | |
| / mit diu hêt sich der sturm erhaben; / die sarjande an den graben / mit antwerke giengen; / dar ûf | |
| der mûre. / vil herte nâchgebûre / wâren in die sarjande. / ir manheit verswande / geschozzes unde steine vil. / | |
| an der stunt / vil mangen rîter viengen. / die sarjande giengen / mit den vînden in die stat. / dâ | |
| den vürsten abe, / dem derz nemen wolde. / die sarjande mit solde / man nâch ir willen werte, / als | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 |