Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schamelich Adj. (113 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| glantz des ewigen liehtes und ein spiegel sunder m#;vasen, wie schamlich wurden dinen liehten oͮgen verbunden, din minnenklich lútselig antlit mit | |
| dar nach, da du wurd von dem richter in den schamlichen tod des crutzes verurteilt und das kúnglich rich dinen achslen | |
| kúnglich rich dinen achslen ward uff geleit, do wurd du schamlich us gefuͤrt und berlich gespottet und von den kinden mit | |
| geheft und also mit ufferhabem crútz entzwúschend himel <und erde> schamlich erhenket. Nu gib dinem kneht, kúng miner, mit dir ein | |
| dich, kúng ob allen kúnigen, in dinen angstlichen noͤten mit schamlichem spott schultten, dinen vatter so minnenclich an růftest, und wie | |
| vor dinen oͮgen in so grosser angst und bitterkeit so schamlich hangen und im alle uneren erbieten, und du im in | |
| vind ich <dich> denn so gar erbermclich ligen under dem schamlichen holtz des crutzes? Ich sůchte din gotheit, ich vinde din | |
| kinne, geschickt als ein gefuͤges telli zwúschent den buͤhelen, ist schamlich entreinet, und din aller suͤsseste k#;eal, von der die aller | |
| inden die verworhten/ wan worden dez ze raute/ daz man schamlich draute,/ swer verjehi Jesum Crist,/ solt gar an allen vrist,/ | |
| ouch die knehte/ dô durch schouwen dar in./ durch sînen schämelîchen sin/ sprach da manc edel kneht,/ ez wære guot unde | |
| leben hat gegeben und sine liebe heilige sele, im als schemlichen wirt benomen und dannan us wirt smechlingen getriben: das muͤsse | |
| vûs saut, bêle!’/ ‘mercî!’ dît la buzêle/ und sprach vil schemelîche:/ ‘hêrre got der rîche,/ der elliu herze rîche tuot,/ der | |
| dern hæte niemer gejehen,/ daz er ie hêrre würde./ die schamelîchen bürde/ die truoc der werde dan Rûalt/ gelîche alsam ein | |
| hêre/ sande Marien:/ die wold vns wol freyen/ von den schæmelichen iochen./ div cheten ist zebrochen/ da vns der tievel mit | |
| Christes geburt./ er wold im an gesigen:/ des mvͦste er schemelich geligen./ Herodes begunde siechen,/ daz ouf der pette ziechen/ swebte plůt | |
| bott sin hende/ Mit grossem ernst zeGot/ Das er den schamlichen spot/ Schier im ab næme/ Oder in der tod an | |
| lob verswige ich niemer,/ Der mich inlaide h#;vat getrost,/ Von schamlicher rede h#;vat erlost/ Und erhoͤret min gebett,/ Das ich in | |
| gesait im och zehant/ Wie sin goͤtte da geschant/ Lægent schamlichen gar/ Und zervallen har und dar/ Zestuken vil uf den | |
| getan/ Und inden tot mich nút gegeben?/ Des můs ich schæmlichen leben!/ Es hette im dirre schach man/ Vil trúwen me | |
| gienc,/ mit grôzer zuht erz an vienc./ doch was im schamlîche leit/ daz sô swach was sîn kleit:/ ez versmâhte eime | |
| âne allen vâr/ gestên ich sîner werdekeit./ ich riche ouch schamlîchiu leit,/ dâ von mich die heiden/ solten lange hân gescheiden.’/ | |
| in si dâ dorfte stecken./ si begunden wider trecken./ ir schemlîch wider wenden/ diu kriuze solte schenden,/ diu an si wâren | |
| uns wider kêren./ wir hœhen dîne werdekeit,/ sô daz dîn schemlîchez leit/ nâch dînem willen wirt gestalt./ wilt dû dienstes wesen | |
| geverde. Von spile //Wenne auch nuͤ vil boͤser, uppiger, verlazzener, schemlicher und unredelicher $t eide geswoͤrn werden und besunderlich des von | |
| sie genant sin, geistlich oder werltlich, alle boͤse, uͤppige, verlazzene, schemliche und auch unredliche eyde und auch besunder und mit namen | |
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