Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schedelich Adj. (165 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| an der wag unnd an dem scarpen unnd wann die scadenlichenn stern der gegenn nichtt stand, dann ist der man wirsär. | |
| wachset an dem liecht unnd der gen nichtt stant die schedlichen stern, so sol man das pluet ichtt lan mit der | |
| fride./ Wer mit im ist haimleich,/ Dem ist iß geren schedleich./ Seinem pruder gibt es posen grus,/ Es slecht in, das | |
| lîp unde lant./ nû hât er uns beswichen/ im selben schädelichen./ ez ist sîn unsælekheit:/ wan des swüer ich wol einen | |
| der eine teil und menlich./ diz was der stat gar schadelich,/ wan solde waz spîse kumen în,/ daz mûste von dem | |
| gesaget,/ daz diz volc sô welt verleiten ir,/ daz nu schadelich verliesen wir/ und haben vil lîhte gar verlorn;/ wir hêten | |
| brâhte man in./ __Einez der hantwerke dâ/ (der stat gar schadelîchen nâ/ het grâve Burchart getriben daz,/ ûz dem man âne | |
| âne jene, den arm und die bein/ zubrochen wâren. daz schadelich mein/ sie mohten niht wol gelîden nu./ dô sprach der | |
| ir der welt, aldâ hin,/ dâ die nêhsten werc uns schadelich sîn./ die ir warten, niht vil ist ir,/ âne ir | |
| die werc; uns allen lasterlich/ wir diz lîden, dâ bi schadelich./ und ich enweiz, welcher tât/ der soldân uns zu dankene | |
| wolde lân,/ als vor Jhêrusalêm er die vienc,/ dô der schadelîche strît ergienc/ und gevangen wart kunic Gwîdô./ rât sie hêten | |
| sumer sneit,/ âne gunterfeit:/ diu sint nû verseit/ ir von schedelicher nœte gar./ si muoz horden $s leides orden;/ worden $s | |
| rüeren,/ des er niht sol füeren,/ dem wirt ez sô schedelich/ daz er dran versêret wirt:/ vil schanden birt/ ein unverdientiu | |
| leide tete./ er brach ir dörfer unde <ir> stete/ mit schedelichen reisen / ze nœten und ze freisen:/ des tet er | |
| criec hie lâze scheiden./ hât er getân iu beiden/ mit schedelicher ungedult/ schaden iht ân alle schult,/ daz werde von im | |
| der süeze/ mit sîner tugent listen/ beschirmen unde fristen/ vor schedelichen freisen./ der witwen unde weisen/ lât iemer sich erbarmen,/ der | |
| darumbe ûz mîner klouber,/ daz iuwer fremdez zouber/ <iuch> âne schedelichez wê/ gefüeret hât her über sê’./ /Der gast der rede | |
| ersach,/ dô wart er leidic unde sprach:/ ‘Diʒ ist ein schedelîchiu fruht./ mîn lant möht alleʒ mit genuht/ von im zerstœret | |
| z’im alsô:/ ‘got weiʒ wol, herre, daʒ wir niht/ dur schedelîche zuoversiht/ sîn erbeiʒet ûf den sant./ wir kâmen her in | |
| hinder in/ vergâʒen unbehüetet./ des wart an in gewüetet/ mit schedelichen dingen./ man sach die geste dringen/ des morgens in die | |
| eʒ wol ûf erden,/ daʒ vreche helde sint gemeit/ nâch schedelicher arebeit/ und nâch verlüste niht verzagen./ welt ir ein trûric | |
| wer selhen lôn verschuldet,/ dâ von er selbe duldet/ ein schedelicheʒ ende./ wê der vertânen hende,/ diu nâch dem lône wirbet,/ | |
| an iuch mîn herze,/ mir wüehse niht wan smerze/ und schedelîche zuoversiht,/ wan ir ensult ze rehte niht/ mir fröude bringen | |
| iemer sîn/ ir landes unde ir liute gar/ von dîner schedelicher var.’/ Cassander dise rede treip./ ân alle fröude si beleip/ | |
| schulden ich daʒ gihe,/ daʒ nie sô grôʒe reise/ dur schedelîche freise/ wart ûf geleit den liuten./ wie kunde ich iu | |
| daʒ er büeʒen muoʒ,/ dâ wirt dem schadehaften buoʒ/ der schedelichen swære/ und muoʒ der schadebære/ von im in schaden sîn | |
| vil verlorn, nicht ir allein, wann alles diß lant hat schedelich verlorn an unsers herren des koniges dot; wann, liebe frauw, | |
| myn ere minner wirt, so wirt unser minne böse und schedelich. Herre Galahot’, sprach sie, ‘ich bitt uch desselben, ir sint | |
| herczogen gescheiden was, umb myn herren Gawan, den sie so schedlich verlorn hetten und so schentlich, das er gedacht, weren im | |
| sichen das houbt da mit steteclichen: is hilfet. Satureia ist schedelichen den wiben gerochen, di kint tragen, wen si di kint | |
| geliche vil gestosen unde mit warmen wasser genutzet, tribet das schedeliche blůt durch den menschen unde machet im di ougen liecht | |
| vertribet emorroydas. Der saf mit salze gesoten unde getrunken vertribet schedeliche swlst. Daz ist ouch gůt den sichen wiben. Daz crut | |
| lungen unde ist gůt vor den důrst. Swaz dem magen schedelichen ist, daz vertribet si. Mit wassere gesoten unde getrunken ist | |
| machent siben schaden</KAP> Die unnútzekeit ist an úns ein vil schedelich sitte und dú boͤse gewonheit schadet úns oͮch an allen | |
| der boͤse krieg von můtwillen wúrket an úns vil manigen schedli<FOLIO>(39#’v)</FOLIO>chen mort und vientschaft des herzen vertribet von úns den heligen | |
| lúten herze, die doch gůt wellent sin, zesamen knúpfet mit schedelicher liebi; und pineget dich darumbe, das du in wilt verstossen | |
| #.[gerne ze aller stunt#.] und sin zunge ist von allen schedelichen worten gezogen und gebunden. Er hat oͮch kein bissende zene, | |
| willen kein gebet half</KAP> <FOLIO>(80#’r)</FOLIO> Owe súnde, das du so schedelich bist sider dem male, das heligú werk alse rehte schedelich | |
| schedelich bist sider dem male, das heligú werk alse rehte schedelich sint, die man tůt ane rat, also das man sprichet: | |
| trugene und vor gotte und vor ir genossen ein vil schedelichú lúgene. Owe dir vil unseligen girekeit, wie gram ist dir | |
| angenomenú túfellicheit $t von vriem můtwillen die ist úns alleine schedelicher denne alle únser menscheit. Dis ist menschlich: hunger, turst, hitze, | |
| tribet ane erbarmherzekeit und ane suͤsse lere, da von geschehent schedelichú ding, der ich nu muͤs swigen. <KAP><N>XXV</N>. Eines dinges misset | |
| das er minen himmel moͤge zerstoͤren oder <FOLIO>(127#’v)</FOLIO> zerbrechen oder schedelich geruͤren, da ich wonhaft #.[bin inne#.]. Mere: da man mich | |
| vrî/ Und ich sô rehte gar ir eigen bin./ ir schedelîchez vremden, daz sî hin,/ und ob si wil, ich lâze | |
| oder calte unde alten win unde dicke lasen die sint schedelich. $t Nu weistu wol wie man daʒ iar in vier | |
| in ieglichem manden weles sint verworfene tage, unde wele stunde schedelich ist an den selben tagen, der lerne an disen versen. | |
| eri undi ur lantrecht, edir andiri dicheini ſachchi, di un ſchedilich ſin^. daz tun ſu uffi ſich ſelbin, iz in=ſi dan | |
| uns nu hüeten hie?«/ jâne wart den Sahsen $s geriten schedelîcher nie./ Si sprâchen: »lât der tumben $s hüeten ûf den | |
| hât benomen,/ wird$’ ich des bewîset, $s ich sol im schädelîche komen./ Ez ist der übermüeten $s hie bî Rîne vil,/ | |
| $s hiute hie bestê/ unser ingesinde, $s daz iz in schedelîch ergê./ Ich erkenne si sô küene, $s ez wirdet niht | |
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