Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schedelich Adj. (165 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

NibB 1614,4 rechen dô den man./ er und sîn gesinde $s schieden schedelîche dan./ Im was erslagen der bruoder; $s selbe wart er
NibB 1791,2 küneginne rîch,/ ich hân es alles schulde, $s des schaden schedelîch./ nu rechez, swer der welle, $s ez sî wîp oder
Parad 78, 17 sine fimf sinne, daz si icht inbrengin daz der sele schedelich si. daz ist gewis: waz der gude mensche sihit, des
Parad 78, 22 //Dit sehin sal zwivaldic sin: daz man abe tu daz schedelich si, und daz wir zu buzin daz uns gebrichit. di
Parad 89, 3 aber nicht geleidit fon der wisheit, so ist si gar schedelich. Godis rittir in sal sich nicht neigin uffe uzere dinc,
Parad 104, 27 vile innekeit suchin in der messe, he mochte tun daz schedelich were. der beiste rait ist daz man fore und noch
ReinFu K, 263 smecket sere, ich fvrcht, er si/ Mir zv der wunden schedelich./ trvt neve, nv bedenke mich./ Dines vater triwe waren gvt,/
RvEAlex 2903 entrunnen alle dô,/ ir schaden wârens unvrô/ den sie sô schedelîche kurn/ und ir herren dô verlurn/ der in ze künge
RvEBarl 10040 roubære und zouberære/ und valsche trügenære,/ ortvrumære unrehter trüge,/ tihtære schädelîcher lüge./ ir süntlîcher urhap/ den liuten ein vorbilde gap:/ swelher
RvEBarl 10538 ez minnen dô began,/ swâ von ez überhaben wart/ dirre schädelîchen vart./ swer bî sînem phluoge was/ und von der unmuoze
RvEWchr 6414 abe/ und er wer wordin von ir habe/ in ze schedeliche/ uz sinir maze riche/ an gůte und an werdekeit./ dú
RvEWchr 11407 ane not arbeitest nu./ du bist ubir dine craft/ dir schedelichen angesthaft:/ wie mothistu verrihtin/ alleine und gar verslihtin/ swas vor
RvEWchr 13333 vil dirnen unde knehte,/ die alle durh vleischis gelust/ klagtin schedelich verlust,/ das si des haten mangil do./ si sprachin klagelich
RvEWchr 14413 die Gotis schar/ der Amorreen kúnig Seon./ des nam er schedelichin lon,/ wand Got lie da dén sinin/ so riche helfe
RvEWchr 17525 schin,/ wan ir abgote noch úber al/ werdent noch ein schedlich val!’/ __ Do dise rede alsus geschach,/ die lúte man
RvEWh 10565 alde gůt./ Ir wissent wol das ir mir tůnt/ Das schadelicheste ungemach/ Das ie kúnge me geschach./ Iu ist vil wol
SalArz 101, 37 ze geben nach den tribenden erzenien. daz si wern der schedelichen $t vuchte di da hat gewert ze ulizene an igliche
SchlierbAT_(LS) 1,138 die irn gedingen an das guͤt legen». Nuͤ ſecht, wie ſchedleich es der ſel iſt der reichttům lieb hat, wann da
SHort 488 ain gottin./ dar um hat úch beden Got/ getan daz schádlich gebot:/ er wil Got sin allain./ sich, du frow rain,/
SHort 519 nach wart nit lang,/ Eva sprach: ‘der slange/ hat mich schádlich betrogen.’/ sus woltentz us der schuld zogen/ und gaben Got
SHort 1836 ze tode/ vil dich hat erslagen dich/ mit siner rett schadelich,/ des soltu Got von himel loben/ und solt nummer von
SHort 3898 genaz./ sus ist dú sel, dú tohter min,/ vil lange schadelich gesin/ mit sunden so besessen/ daz si din hat vergessen./
SHort 8141 der clůgen./ daz dar ir fuͤess trugent,/ die vor sie sch#;eadlich getragen/ ze hof und uf den lantagen/ hettent ze manigem
SM:Te 3: 1, 5 Ich bin gevallen in der sorgen strik/ von dien vil schedelichen sachen,/ daz ich iuch sunder mîne schulde hân verlorn./ Vil
SpdtL 191, 23 Wir heizen gewâfente hant blôziu swert in der hant oder schedelîchiu mezzer unde bogen und armbrust unde spieze und ander gewâfen.
SpitEich 28, 5 ferre er mag, des spitals nvtz werf vnd beschirme for sch#;eadelichen lvten. Vnd daz er des spitals gvͦt an geferde vnd
StatDtOrd 52, 7 wende daz ofte geschît, das manlicher mût von wîplicher heimeliche schedelîche dicke wirt erweichet. Unde îdoch sint man etteliche dienest der
StatDtOrd 105,15 ensî danne, daz sôgetan kouf kume von geschihte, den man schedelîche versûmen muste, ob man des meisteres $t urlobes beite, sô
StrAmis 2206 koufman genas/ und welhe nôt er muose doln,/ daz wære schädelich verholn./ Do der phaffe Amîs wol wart/ bereitet zuo der
StRAugsb 2, 27 daz closter von sant Ulriche hat ze behaltenne ainen ieglichen schaedelichen man. Da suͤch by ob ain gast ainen burger geehten
StRAugsb 2, 29 Welh $t reht unser herren von dem chore habent auch schaedeliche $t lute ze behaltenne. Welh reht die burger unde ein
StRAugsb 37, 4 daz closter von sant #;oUlriche#F- #F+hat ze behalten einen ieglichen schaedelichen man.#F- Daz $t closter von sant Ulriche hat daz reht:
StRAugsb 189, 1 waeren oder sust mit <a>188</a> gaeverde etwaz geschehen waere an schedlichen steten, daz sol man darnach rihten.</E> <E>Swa man hantfest vindet,
StrKD 144, 48 uns geleit,/ dar umbe muzen wir uns benamen/ mit schanden schedelichen schamen. $[*3*schendelichen$]/ nu horet des heiligen geistes schin!/ wie mohte
StRMünch 42,23 stat; tut er des niht, man behalt in fuͤr einen schedlichen man. Nach den vier wochen sol er aber einen frid
StRMünch 89,7 geriht get, so sol man sie aufhaben und vachen fuͤr schedleich leut. Und swer si auch daruͤber behauset und behoft und
StRMünch 525,3 daz man sy hefften muͤzz oder gestochen wunden sind, die schedleich sein, uber die selben wunden gehoͤrt die vor geschriben puͤzz.
Tauler 13,29 geist edelre ist wanne daz fleisch, also vil ist es schedelicher wan die ander. Der dritte vigent daz ist der vigent
Tauler 19,12 das man dis nút war ennimmet, daz ist also wunderlichen schedeliche, den schaden enmag nieman volle klagen, in welicher minnen die
Tauler 26,33 in der worheit hat erbildet, do verloͤschent alle bilde in schedelicher wisen. Dannan von hinderent dich die ding, sú sint waz
Tauler 41,9 wisen in iren ufsetzen. Hiebi sol man bekennen zwen die schedelichen grunde die under geistlichen lúten gesin mugent; und wele in
Tauler 42,6 aber der grunt ist zůmole bekumbert mit den creaturen und schedelichen bevangen, und in disem lesent sú vil seltere; also tůnt
Tauler 49,6 geware lieht niemer, und wurt dis vil soͤrglicher und vil schedelicher hiemitte vermúschet wan das man nút enpruͤffet noch warnimmet das
Tauler 60,24 der eine kummet von sache des menschen und ist gar schedelich, der ander ist sunder sache ein verdienliche gabe Gottes. ___In
Tauler 75,26 und grosse bestroffunge und wie wir der worheit entbliben und schedelichen uf kleinen dingen; unde lert uns versincken in ein vertieffete
Tauler 149,22 irdenscher fuler erden und mistes. Dis gemuͤte das stet recht schedelichen ze phande. Die selbe stunde als du ze Gotte soltest
Tauler 180,33 si des hindere. ___Och kinder, wie versumen wir uns so schedelichen der edeler nechster worheit mit so kleinen snoͤden dingen und
Tauler 339,21 alsus und also sin, und us dem urteil kumet die schedelich vergiftige zunge als ein boge und schússet einen phil her
Tr 1767 was aber wol lobelîch,/ der ir ze sêre erbermeclîch./ swie schedelîch diu swære/ liute unde lande wære,/ diu von ir hêrren
Tr 5525 mit grôzem schaden überladen./ si nâmen unde tâten schaden/ vil schedelîche an manegem man./ sus triben siz mit ein ander an,/

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