Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schîbe swF. (68 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sun; des vater minne ist der heilig geist. also diu schibe der sunne und ir schein und ir hitze nicht wan | |
| nu hie/ mit gesundem starkem libe./ wistes du wie Jhesus shibe/ gat, du engerůhtes Mahmeten/ nymmer me anegebeten/ noch deheinen sinen | |
| vater wise/ Rennewarte wurde zu wibe,/ wanne gar ir sælden shibe/ von siner helfe lieffe;/ von tode ir leben slieffe,/ nie | |
| herze prisen/ vor allen lebenden wiben./ sie mag miner sælden schiben,/ war sie gebiutet, triben.’/ ‘diz wunder sol man shriben’,/ sprach | |
| iu sagen wie die kristen/ gewurben mit ir lebene./ ir shibe diu gieng ebene./ __Willehelm der werde markys/ der vræute sich | |
| raten wil:/ diene gerne gůten wiben,/ und la diner sælde shiben/ laufen nach des herzen ger!’/ ‘daz tůn ich,’ sprach Malfer./ | |
| wîz gewant,/ guldîne geisel in der hant./ nâch den ûf schîben zehen slitn/ die nâch küneclîchen sitn/ wâren rîlîche bereit,/ rîch | |
| ebenhœhe machen an,/ die der tugentrîche man/ hiez ûf starken schîben/ gegen dem graben trîben./ als man sie zuo zin getreip/ | |
| schin/ solte in dem halben teile sin,/ oder so sin schibe was vol./ och waz da mit bezeichent wol/ dez himils | |
| ir rehte merken:/ dô hîz er starc gewerke/ machen ûffe schîben/ und zô der stat trîben/ und hîz di mûren howen/ | |
| ir mir leides tût!/ Fortuna di ist sô getân:/ ir schîbe lâzet si umbegân./ si hilfit den armen, sô si wile,/ | |
| sam ez habe funden/ Ein nest vollez vögellîn./ ûf gelückes schîbe/ stên ich nû ze stunden./ Mîner sælden meiewunne,/ tuo genâd | |
| ſtrich an der ſele wunden/ des heiles erʒenie./ du bluome und ein florie/ der bluomen in pardiſe,/ dir clingent ſüeze wiſe/ | |
| wirt ouch schiere ein rîcher man./ ich wil der sælden schîben/ vil williclîchen trîben,/ sît si mir sô gerne gât.”/ beidiu | |
| dem fueder ainen phenninch. Er sol auch nemen von zwain schiben ainen phenninch. Er sol auch naemen von ainer blahen salzes | |
| fueder, so git er zwene phenninge. Ein wagen mit zaehen schiben salzes gibt einen phenninch. Unde swaz er daruber tregt so | |
| hat nach irer brieF sag, best#;eat haben, das si sehtzig scheiben saltz und alles ir trayd, das in uf iren gůten | |
| 60 dn.#h:b#g: Salismissores //[154] Ez#h:c#g: sol niemen mer dehein chleiniu scheiben fuͤren. Swer si daruͤber fuͤret, dem sol si der rihter | |
| unde muot, trôst unde craft/ und maneges mannes ritterschaft./ diu schîbe, diu sîn êre truoc,/ die Môrolt vrîlîche sluoc/ in den | |
| swie kumberlîche ez aber nu stê,/ swie kûme sô mîn schîbe gê,/ wistich, wie ich nu kunde/ mîne tage und mîne | |
| ding h#;vast geordinot,/ Das si můsend beliben/ Iemer uf ir schiben,/ Also bi dem ersten hest gegeben;/ Und gewunnent nie kain | |
| umm erwarmen/ schol er bi wibes libe,/ hat der Sælden schibe/ in lebende uns gelazzen./ do ich uf der strazzen/ schied | |
| gevangen/ bin ich an hertzen, lib./ wie mag der Sælden schib/ von mir so dick gewaltzen?’/ trahen lieht gesaltzen/ uz drungen | |
| lancte/ die sel von dem libe./ __nu dar, vrau Sælden schibe,/ ir baitet gar ze lange!/ hie uf dirre plange/ ze | |
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