Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
senken swV. (100 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Daz ors mit spoRn er mante:/ Sin sper er voRne sancte,/ Daz níedir uz inwancte./ Den herzogin von d#’s stath/ stach | |
| Sie tâtín beide dors gemant/ Mit genendigin zorne./ Die sper sanctin sie uorne,/ Die u%<vst sie uaste twungin,/ Do dors zů samne | |
| er in vil not, $s in diu wazzer er si senchet./ owi, wie veste si sint, $s daz liden al diu | |
| daz an den waden ist seiner pain, sich ze tal senket und wem diu haut und sein flaisch etswie vil trucken | |
| diu grôz kelten herticleicher durchgêt und sich tiefer dar ein senket wann in den snê und machet gar klaineu körnlein in | |
| und wart sô dick, daz er sich zuo der erden sankt und was zemâl schad den, die in des morgens nüehtern | |
| ain pfärt, und welhez pfärt resch und guot ist, daz senket sein naslöcher tiefer in daz wazzer wenn ez trinket. Isidorus | |
| Ambrosius spricht, wenn sich diu taucherlein an den grunt oft senkent, daz bedäut ungewiter, wan si nement diu zaichen der unstætikait | |
| sunnen aufganch. wenne der vogel sein stimm üeben wil, sô senkt er sein haupt in daz wazzer und rüehelt mit der | |
| hât gegen der sunnen und sein ungestalt füez ansiht, sô senket er den zagel wider auf die erden. alsô spricht daz | |
| sein aigen füez ansiht (daz sint sein pœs râtgeben), sô senket er sein schœnen zagel auf die erden, daz ist, er | |
| man dâ mit. wer ainen wähseinen kopf in daz mer senket, dar umb und umb beslozzen ist, und læzt in tag | |
| der praiten. sô die vischær den visch wellent vâhen, sô senket er sich an den grunt und betrüebt daz wazzer ob | |
| des fräwent si sich und lâzent ir segel nider und senkent ir anker in daz mer und slahent feur auf den | |
| walvisch des feurs enpfint, sô wirt er gar erzürnt und senket sich under daz wazzer und zeuht mit im paideu schef | |
| hât die art, daz er sich in daz tief wazzer senket und fleucht der sunnen glast und ir hitz und fleucht | |
| füert auf im selber, aber sô er müed wirt, sô senket er sich und die pürd in daz mer. wenn man | |
| die läut slâfend und sterbent mit dem slâf, wan si senkt den slâf in den menschen mit irr vergift, und diu | |
| nâch anderm ezzen, dem macht er den leip vertig und senkt daz ezzen hin ab. //VON DER RUOBEN. /Rapa haizt ruob. | |
| die zu pflicht/ Der sunden mit ir wollust,/ Die sich senket in die brust,/ Uf daz sie sich da berge./ In | |
| so tu alse in Salustio gescriben steit:/ ‘allen haz saltu senken,/ in keiner fruntschaft saltu gedenken,/ zorn saltu lazen,/ an den | |
| hie bestân./ zehant der selbe sprancte,/ sîn sper er ritterlîch sancte./ sam tet der heiden, der was fruot:/ der rant gegen | |
| ‘tuo mir her/ in die hant ein vollez sper!’/ daz sanct er ritterlîchen/ und alsô degenlîchen,/ daz man sô ritterlîchen man/ | |
| wert,/ daz man uns solt ertrenken/ und in ein mos senken,/ ob si liten dhein nôt/ oder den bitterlîchen tôt./ herre, | |
| einen stein stricket umbe mich,/ in ein wazzer heizet mich senken!/ müget ir mich ertrenken,/ sô ist der mêrer schade mîn.’/ | |
| stein genuoc swære/ unde hiez die kamerære,/ daz sie in sancten in den grunt./ daz seil sie nâmen sâ zestunt/ und | |
| gehencket würde ein chinenbacke einre eselinne in sinem hals vnd gesencket würde in di tief des mires. we der werlt von | |
| hat ir icht spyse?’ ‘neyn’, sprochen sy._(6) Do sprach her: ‘senket daz necze czu der rechten hant.’ do mochten sy daz | |
| baz daz eynes dyner gelede vorterbe, denne alle dyn licham gesenket wurde in dy helle.’ __An dem vritage dor noch schribit | |
| man henge eynes esils burde an synen hals unde werde gesenkit in dy tufe des meres._(7) We der werlde von der | |
| nicht getoten. sundir vorchtit den der do sele unde licham senkit in dy helle._(29) Kunnen icht czwene sperlynge czusamene fligen unde | |
| sie volten gar,/ daz sie uon uberlaste sich/ da nyder sangkten in den dich./ so Symon Petrus daz gesach,/ daz diz | |
| die botschaft vernam,/ wie nâhen ez sînem herzen kam!/ dô sancte der gotes werde/ daz houbet zuo der erde./ mit manigen | |
| wer./ In daz wilde leber mer/ Wil ich vil balde senken mich.’/ Hector, der vil minneklich,/ [226#’v] Zü sinem rainen brüder | |
| pentesileam/ Frezzen die hunde/ Oder in einen fulen grunde/ Werde gesenket als ein hunt."/ Daz geschach al|da zv stunt:/ In ein | |
| Untz das sein Got selber verdroß:/ Do ward er so gesenckes/ Das man sein noch gedenckes./ Eines nachtes es geschach,/ Der | |
| gestaine gar;/ Drey gulden ketten waren dar/ An das ror gesencket;/ Vor an di ketten gehencket/ Sind drey schon perillen./ Nach | |
| die brust her,/ daz sî niene wancten./ sine bürten noch ensancten/ deweder ze nider noch ze hô,/ niuwan ze rehter mâze | |
| unde schendet./ scham ist niht guot gen guoter tât:/ si senket dort den in der helle gründe/ der hie dur sîne | |
| wil die sîne sünde./ //Swar der verschamten schanden ham sich senken wil in menschen muot/ dur daz vrô Êre dannen var/ | |
| und leite uns in bekorung niht die uns in sünde senke,/ wan ûf uns mang gebreste lît./ lœs uns in zît/ | |
| durch den froſt, durch das waʒʒer do man ſi in ſancte, das man ſi lebentige uilte, durch elliu diu wiͤcʒe, der | |
| mit craft sie die ersprancten,/ ir sper zu rehte sie sancten;/ ietweder gewinnes sich versach:/ Lûtolt sîn sper dâ brach/ uf | |
| în,/ dar gegen sie stûche blancten,/ tief zur erden die sancten,/ ouch heizwellic wazzer sie/ uber die mûre uf die/ guzzen, | |
| niht/ und muostû sîn gevangen sîn;/ dâ dû in woldest senchen în,/ daz er dich lîhte senchet dar./ der vogel nimt | |
| dâ dû in woldest senchen în,/ daz er dich lîhte senchet dar./ der vogel nimt ze spâte war/ des strickes swenn | |
| ich muoz an dich gedenken,/ dîn vart diu kan mir senken/ jâmer in mîns herzen grunt./ gip mir her an mînen | |
| bollen $s schône sliufet/ manger lôsen $s blüete cluft./ darîn senkent $s sich diu vogellîn,/ diu gedœne $s lûte erklenkent,/ daz | |
| unde balt./ rîlîchiu sterke manecvalt/ wart an ir tjost erzeiget,/ gesenket und geneiget/ die schefte wurden hin zetal./ si trâfen ûf | |
| unde rôt von zorne./ der werde hôchgeborne/ daʒ houbet nider sancte;/ sîn herze in sorgen wancte,/ wan eʒ ûf ungemüete swal./ | |
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